Ein guter Tag
Das Europäische Parlament hat dafür gestimmt, dass das Urheberrecht auch im Internet gilt – damit war fast nicht zu rechnen. Ein Kommentar.
Das Europäische Parlament hat dafür gestimmt, dass das Urheberrecht auch im Internet gilt – damit war fast nicht zu rechnen. Ein Kommentar.
Online-Aktivisten und Lobbyisten gehen mit digital manipuliertem Protest und Fehlinformationen gegen eine Reform des Urheberrechts in Europa vor. Sie wissen, was sie tun. Wissen die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, um was es geht? Ein Gastbeitrag.
Um wen trauert die Welt? Wovon rappen Rapper wirklich? Die Redaktion von „The Pudding“ beantwortet Fragen, die selten gestellt werden, auf sehr clevere Weise.
Die Professorin Avital Ronell von der New York University steht unter Verdacht, Studierende sexuell belästigt zu haben. Akademische Größen wie Judith Butler stärken ihr nun den Rücken. Das stößt auf Kritik.
Geldprobleme und ein womöglich gefälschter Diplomatenpass: Was ist eigentlich bei Boris Becker los? Die Spur führt zu zwei Bekannten Beckers mit zweifelhaftem Ruf.
Der französische Präsident Macron vergleicht die Vorliebe der Deutschen für das Sparen mit religiöser Verehrung. Ganz so heilig war das Land aber nicht immer.
Warum Annette Schavan noch Ministerin sein könnte: Universitäten reagieren auf Plagiate meist schleppend. Eine Spurensuche in ganz Deutschland.
Ein neues Gesetz erlaubt der türkischen Medienaufsicht die Sperrung von Internetsendern. Online-Medien benötigen künftig eine Lizenz zur Verbreitung von Ton- und Bildbeiträgen. Oppositionspolitikern sprechen von „schändlichster Zensur“.
So eine aufwendige Kandidatensuche für den Eurovision Song Contest gab es in Deutschland nie. Die Misserfolge der vergangenen Jahre hat der NDR untersuchen lassen. Jetzt soll alles besser werden.
In einer Gesellschaft, in der Scores und Likes die soziale Bonität bestimmen, wächst die Gefahr, dass sich die Bürger selbst zensieren. Über das Phänomen des „Social Cooling“.
Bis zu zehn Hausarbeiten müssen Studierende im Semester schreiben. Ein Großteil davon verstaubt in Regalen oder auf Festplatten. Dabei gibt es Möglichkeiten der Zweitverwertung – hier sechs Vorschläge.
Sven Mislintat verlässt den BVB und wird Chefscout bei Arsenal. Der Boulevard schreibt von „Katastrophe“ und „Drama“. Was aber macht Mislintat so wertvoll?
Für den Naziskandal reicht schon ein fragwürdiger Schützenmarsch: Der Belastungseifer der Medien verwischt Unterschiede vom Versehen bis zum echten Nazi und macht die Wahl zum Plebiszit über ihre Deutungshoheit.
Was können uns die Kaiser-Wilhelm-Denkmäler in der Provinz heute noch sagen? Gegen die Langeweile vor Ort hilft ein Perspektivwechsel: Man kann sich gruseln. Eine Geisterbahn-Fahrt zu den Wilhelms-Denkmälern von Bruno Schmitz.
Amerikanische Einkaufspassagen galten einmal als „Kathedralen des Konsums“. Heute stecken sie in einer schweren Krise. Aber das liegt nicht nur an Amazon.
Wir hocken da, frisch geduscht, und glotzen. Mal mit Sonnenbrille, mal ohne, denn kein Tag ist gleich. Und auch wer schon drei- bis vierhundert Sonnenuntergänge fotografiert hat, muss immer wieder mit der Kamera draufhalten.
Eigene Feinde anprangern als Mittel grüner Politik: Das feministische Gunda-Werner-Institut stellt seine Gegner im Netz bloß – aber dummerweise auch gleich die Identität ihrer eigenen Denunzianten.
Er kämpft zusammen mit Facebook gegen Fake News: Trotzdem kritisiert Jeff Jarvis das amerikanische Unternehmen. Denn die Reaktion kam nach dem amerikanischen Wahlkampf zu spät.
Wenn die „nationale Sicherheit“ bedroht ist, darf die türkische Regierung Webseiten sperren - und macht davon häufig Gebrauch. Jetzt hat es Wikipedia getroffen. Ein weiterer Willkür-Akt Erdogans.
Sie klagt gegen die Brexit-Entscheidung. Daher wird Gina Miller in Großbritannien beschimpft und bedroht. Warum macht sie trotzdem weiter? Ein Treffen in London.
In der Türkei lässt sich Wikipedia Benutzern zufolge nicht mehr aufrufen. Grund dafür soll die Anordnung einer Behörde sein.
Wikipedia-Gründer Jimmy Wales suchte lange nach einer zündenden Idee. Jetzt hat er eine. Sie heißt „Wikitribune“ und soll eine Zeitung ganz neuer Art sein. Auf die Redaktionsarbeit sind wir gespannt.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Alle Wege führen zur Philosophie.
Googles sprachgesteuerte Kleingeräte beantworten auf Zuruf Fragen. Das hat sich die Fast-Food-Kette Burger King zu Nutze gemacht. Nicht alle Kunden sind begeistert.
Wer die Erdoberfläche unverzerrt darstellen möchte, braucht einen Globus. Doch der ist auch Symbol, Meditationsobjekt und nicht zuletzt repräsentativer Einrichtungsgegenstand.
Die Gender-Debatte hat den orangefarbenen Comic-Kater Garfield erreicht. Auf Wikipedia wurde er als geschlechtslos dargestellt, dann wieder als männlich. Das ging so lange hin und her, bis Garfields Erfinder ein Machtwort sprach.
Fernsehköche spielen sich als Spitzenkräfte auf, Minderwertiges wird als feinste Kost verkauft. Deutschland braucht dringend eine Akademie für Kochkunst. Nur sie kann echte Qualität definieren.
Sind Sie kurz vorm Durchdrehen? Das „Freakout-Syndrom“ ist im Anmarsch. Die wichtigsten Fakten zur neuen Volkskrankheit, und wie Sie sich am besten schützen können.
Lieber nicht beim Abendessen gucken: In der Netflix-Serie „Santa Clarita Diet“ wird Drew Barrymore zum Zombie, und das Kunstblut sprudelt reichlich.
Der Tod der Astronomin Vera Rubin gibt Anlass zu Diskussionen: Brauchen wir dunkle Materie? Wer sollte einen Nobelpreis bekommen, und warum gibt es so wenige Nobelpreisträgerinnen?
Der Mord an Maria L. wird im Internet ausgeschlachtet, um Stimmung gegen Flüchtlinge und Politiker zu machen. Selbst vor der Familie des Opfers machen rechte Hetzer keinen Halt.
Alle Jahre wieder bittet Wikipedia um Spenden. Aber was passiert mit dem Geld eigentlich genau? FAZ.NET hat nachgeschaut.
Was hat Donald Trump über Frauen gesagt? Wie verfuhr Hillary Clinton mit E-Mails? Bei Wikipedia sollte es stehen, vollständig und sachlich dargestellt. Doch der Wahlkampf tobt auch dort.
Nach fünfzehn Jahren Wikipedia fühlt Jimmy Wales sich wie Elisabeth II. Er fürchtet die Macht der Apps. Und was hält der Gründer der Online-Enzyklopädie von der aktuellen Politik und den Machtverhältnissen im Netz?
War Gustaf Gründgens „Hamlet“ den Nazis genehm? Wikipedia behauptet das – aber das Quellenstudium fördert anderes zutage. Geschützt wurde er trotzdem.