Der neunte Planet gewinnt an Kontur
Wie groß und wie hell ist dieser neunte Planet, falls er existiert? Wie warm oder kalt ist er? Diesen Fragen sind Wissenschaftler nachgegangen und haben ein erstes Bild von dem seltsamen Himmelskörper entworfen.
Wie groß und wie hell ist dieser neunte Planet, falls er existiert? Wie warm oder kalt ist er? Diesen Fragen sind Wissenschaftler nachgegangen und haben ein erstes Bild von dem seltsamen Himmelskörper entworfen.
Wie groß ist die Masse des unendlichen Weltalls? Die Antwort liefert ein unerwarteter Radioblitz in einer fernen Galaxie.
Man möchte ihnen ja nicht zu nahe kommen. Doch wenn man in die Umgebung eines Raum-Zeit-Malstroms geriete – was würde man dann sehen? Und was, wenn man hineinfiele?
Ein fundamentales Symmetrieprinzip steht auf dem Prüfstand: Präzisionsexperiment fahndet nach dem kleinen Unterschied zwischen Protonen und Antiprotonen.
Wie soll man Krater, Berge und Landschaften auf Planeten, Kometen, Asteroiden oder Kleinplaneten nennen? Es gibt klare Regeln, doch niemand hält sich daran.
Woraus besteht die unsichtbare Dunkle Materie, die den Hauptteil des Universums bildet? Ein neuer Befund schafft Klarheit, wirft aber weitere Fragen auf.
Der Kosmos hat 13,8 Milliarden Jahre nach dem Urknall längst den Zenit überschritten. Darauf weist der gegenwärtige Energieinhalt der Galaxien hin.
Im 17. Jahrhundert haben Sterngucker eine Nova, einen neuen Stern, beobachtet. In Wirklichkeit hat es sich wahrscheinlich aber um die Kollision zweier Sonnen gehandelt. Dafür sprechen neue Beobachtungen.
Eine Sterneninsel leuchtet vom Rande des Universums zu uns. Aufgrund ihrer großen Distanz sehen die Forscher die ferne Galaxie zu einer Zeit, als das Universum erst etwa fünf Prozent seines heutigen Alters erreicht hatte.
Viel zu massereich ist eigentlich das Schwarze Loch, das jetzt aufgespürt wurde. Es stammt aus einer Zeit, als der Kosmos gerade aus seiner dunklen Epoche erwachte.
Wann fingen die ersten Sonnen an zu leuchten? Offenkundig deutlich später, als man bisher meinte. Das belegt die neue Analyse des Urknallechos .
Mit dem Weltraumteleskop Hubble ist die genaueste Entfernungsmessung einer Galaxie gelungen, die bereits im jungen Universum existierte. Ihr Licht benötigt 13 Milliarden Jahre bis zur Erde.
Im Universum gibt es weit mehr Wasserstoffionen, als es eigentlich geben dürfte. Astronomen fahnden nach den Quellen jener Strahlung, die einen Großteil des intergalaktischen Wasserstoffs ionisiert.
Irgendwo dort draußen existieren sie, E.T. & co. Da sind sich viele professionelle Sternengucker sicher. Einige wollen die Außerirdischen nun anhand ihrer Umweltsünden aufspüren.
In 1000 Lichtjahren Entfernung existiert ein Nebel mit einer seltsamen Struktur. Es handelt sich offenbar um den Überrest einer Supernova.
50.000 Galaxien und 13 Milliarden Jahre kosmischer Geschichte haben Forscher in einer aufwendigen Computersimulation modelliert. Das Ergebnis ist (fast) ein Universum, wie man es draußen beobachtet.
Ein Teleskop am Südpol hat jene Verzerrungen der Raumzeit gemessen, die Albert Einstein einst vorhersagte. Sie stammen vom Urknall und den Sekundenbruchteil danach. Die Daten spiegeln einen Kosmos, wie er vor 13,8 Milliarden Jahren war.
Die Sterneninsel M 83 war Schauplatz ungewöhnlich vieler Supernova-Explosionen, wie neue Bilder zeigen. Jetzt sucht man nach Zeugen von Sterngeburten in der Galaxie.
Hier Radiopulsare, dort fluktuierende Röntgendoppelsterne. Was kommt dazwischen? Eine kürzlich entdeckte Strahlungsquelle schließt nun endlich die seit langem gesuchte Lücke.
In Überresten fossiler, Eisen liebender Bakterien hat man ein radioaktives Eisenisotop gefunden, das nur in Supernovae gebildet wird. Dies ist die erste nachgewiesene biologische Signatur einer Sternenexplosion auf unserer Erde.
Es war einst ein Vorzeigeprojekt deutsch-spanischer Zusammenarbeit - das Observatorium auf dem Calar Alto. Jetzt ist die Einrichtung von Sparmaßnahmen bedroht. Wie geht es weiter?
Das Weltraumteleskop Planck hat das Echo des Urknalls präzise vermessen. Entstanden ist das schärfste Abbild des jungen Universums. Die Daten bestätigen die Theorie, werfen aber auch eine Menge Fragen auf.
Detailreich wie nie zuvor: Aus den jüngsten Messdaten des europäischen Weltraumteleskops „Planck“ haben Forscher ein Bild von der Frühzeit des Universums erstellt.
Die Entdeckung einer großen Zahl von Planeten in fernen Sonnensystemen hat die Suche nach intelligenten Außerirdischen beflügelt. Doch die Aliens lassen noch nichts von sich hören.
Exoplaneten, die der Erde ähnlich sind, sind offenkundig häufiger als gedacht. Allein in der Milchstraße erwarten amerikanische Forscher 4,5 Milliarden erdgroße Planeten. Schon wird spekuliert, ob es auf den Supererden Leben gibt.
In der frühen Phase hat sich die Expansion des Kosmos zunächst verlangsamt, um plötzlich beschleunigt zu werden - durch die ominöse dunkle Energie.
Wir wissen heute, dass sich das Universum immer schneller ausdehnt. Doch das war nicht ständig so. In seiner Frühphase hat sich die Expansion des Kosmos sogar verlangsamt. Über das seltsame Phänomen und dessen Ursache berichtet unser Mitarbeiter Hermann-Michael Hahn
Das Weltraumteleskop Hubble spürt sieben weit entfernte Sterneninseln auf. Die Sterneninseln zählen wohl zu den ersten ihrer Art.
Seit nunmehr fünfzig Jahren observiert die Europäische Südsternwarte Eso das Weltall. Ihre leistungsfähigen Teleskope wie das VLT in Chile haben immer Details von Sternen, Galaxien und fremden Planeten zutage gefördert und auf vielen Bildern festgehalten. Die Aufnahmen mit ihrer einzigartigen Ästhetik haben auch unsere Vorstellung vom Universum geprägt.
Sterne sterben einen bombastischen Tod. Allerdings wurden solche Supernovae selten direkt beobachtet. Jetzt hat man einige neuere Beobachtungen ausgewertet.
Die Kosmologie steht vor großen Fragen. Was etwa sind dunkle Materie und dunkle Energie? Auf der Suche nach Antworten sprechen wir mit Brian P. Schmidt.
Lange galten Gammablitze als wahrscheinliche Quelle der energiereichen kosmischen Strahlung. Jüngste Messungen mit dem Neutrinoteleskop „IceCube“ lassen daran nun zweifeln.
Atome aus Antiwasserstoff lassen sich einfangen und minutenlangen isolieren. Jetzt haben Forscher des Alpha-Experiments begonnen, die flüchtigen Antiteilchen genauer unter die spektroskopische Lupe zu nehmen.
Sie ist unsichtbar und verrät sich nur über ihre Gravitationswirkung. Noch immer weiß man nicht, aus was die Dunkle Materie besteht. Jetzt haben kanadische Forscher zumindest eine Karte erstellt, wo man im Universum den seltsamen Stoff mit großer Wahrscheinlichkeit antrifft.
Machte das Weltall in seiner Frühzeit eine Phase exponentieller Ausdehnung durch? Die These ist beliebt – und problematisch.
Die Astronomie zählt zu den ältesten Wissenschaften überhaupt. Ihre Anfänge liegen in der kultischen Verehrung der Himmelskörper. Bis sie sich von der Naturreligion, der Kalenderrechnung und schließlich von der Astrologie trennte und eine eigenen Disziplin formte, vergingen Jahrtausende. Heute ist ...