„James Webb“ streckt die Schwingen
In den ersten Tagen des Jahres wurde das neue Weltraumteleskop entfaltet. Damit sind die Astronomen ihre größte Sorge los. Doch bis zum Beginn der Beobachtungen wird es noch dauern.
In den ersten Tagen des Jahres wurde das neue Weltraumteleskop entfaltet. Damit sind die Astronomen ihre größte Sorge los. Doch bis zum Beginn der Beobachtungen wird es noch dauern.
Der mehr als sechs Meter große Hauptspiegel des Weltraumteleskops wurde vollständig ausgefahren. Nasa-Chef Bill Nelson sprach von einem Meilenstein. „James Webb“ soll die ältesten Galaxien des Weltalls erkunden.
Das leistungsfähigste Weltraumteleskop legt einen Bilderbuchstart hin. Tausende Astronomen, die mit „James Webb“ die ältesten Galaxien und Atmosphären ferner Planeten untersuchen wollen, sind erleichtert. Doch noch ist der Erfolg nicht sicher.
Das James-Webb-Weltraumteleskop soll als Nachfolger des Hubble-Teleskops detaillierte Einblicke in die Urzeiten des Universums liefern. Das Gefährt soll von einer Ariane-Rakete ins All gebracht werden und zehn Jahre im All bleiben.
Mehrere Länder in Europa reagieren mit harten Einschnitten auf die Ausbreitung der Omikron-Variante – auch in Deutschland werden neue Beschränkungen gefordert. Bundeskanzler Scholz will das deutsch-italienische Verhältnis aufbessern. Der F.A.Z.-Newsletter.
Keinen Sondenstart erwarten Forscher so sehnlich – und vor keinem ist ihnen derart Bange. Ein letzter Blick auf das James-Webb-Weltraumteleskop
Das James-Webb-Weltraumteleskop soll als Nachfolger des Hubble-Teleskops detaillierte Einblicke in die Urzeiten des Universums liefern. Nach Jahrzehnten der Entwicklung und mehreren Verzögerungen soll die Rakete mit der kostbaren Fracht nun am 24. Dezember in Kourou in Französisch-Guyana starten.
Musik-Plattformen wie Spotify sorgen dafür, dass immer mehr Menschen dieselben Lieder hören. Dabei könnten Algorithmen helfen, den musikalischen Horizont zu erweitern. Eine Gebrauchsanleitung.
Die Luft- und Raumfahrt-Branche wird in Deutschland oft unterschätzt. Dabei mischt vor allem der Süden mit namhaften Unternehmen und frischen Start-ups kräftig mit.
Erstmals ist einer chinesischen Marsmission die Landung auf dem Roten Planeten gelungen. Nun wird mit Spannung erwartet, ob das Fahrzeug seine Arbeit wie geplant aufnehmen beginnen kann.
Astronomen haben den bislang größten Haufen junger Galaxien am Rande des Universums aufgespürt. Die Objekte spiegeln den Zustand unserer Milchstraße vor 12,5 Milliarden Jahren.
Selten war der Blick in die Zukunft mit so vielen Fragezeichen behaftet wie an diesem Jahreswechsel 20/21. Jenseits der Erde sieht es da etwas besser aus.
Amerika, Russland, China, Japan, Indien: Die Liste der auf der ganzen Welt geplanten Raumfahrt-Missionen ist lang. Es geht um viel.
Das europäische Weltraumteleskop Gaia hat die Postionen und Helligkeiten von inzwischen mehr als 1,8 Milliarden Sternen der Milchstraße kartiert. Der nun erweiterte Sternenkatalog wird Astronomen für Jahrzehnte als Referenz dienen.
Im Zentrum unserer Galaxis lauert ein gigantisches Schwarzes Loch. Die Wissenschaftler, die das Massenmonster aufspüren konnten, sind jetzt offiziell mit dem Physik-Nobelpreis geehrt worden – wenn auch nicht in Stockholm.
Das Hubble-Teleskop hat neue Aufnahmen des Planeten Jupiter und seines Mondes Europa gemacht. Forscher vermuten, dass sich unter der eisigen Kruste des Mondes Europa Ozeane verbergen könnten.
Was ist aus dem Stern geworden, der 1987 in der Großen Magellanschen Wolke als Supernova SN 1987A explodierte? Astronomen haben nun mit dem chilenischen Alma-Observatorium einen wichtigen Fund gemacht.
Systeme lahmlegen, Daten stehlen, Nutzer erpressen: Hacker haben einen schlechten Ruf. Das muss nicht sein – denn es gibt auch digitale Saboteure, die Gutes tun.
Biochemische Labore forschen mit Supercomputern an Krankheiten. Ein Labor aus Amerika setzte auf freiwillige Unterstützer – und verfügt heute über mehr Rechenkapazität als die 500 schnellsten Supercomputer der Welt zusammen.
Einer der ersten direkt beobachteten Exoplaneten ist verschwunden, das zeigen Beobachtungen des Hubble-Weltraumteleskops. Die Erklärung dafür ist spektakulär.
Polarlichter entschädigen die Bewohner hoher Breiten für die langen Winter dort. Weiter südlich sind sie eher selten und haben ihren früheren Schrecken verloren. Nicht ganz zu recht.
Europaweit streben junge Unternehmen an die Börse, viele mit kreativen Geschäftsideen oder vorbildhaftem Management. Einige davon werden dafür in jedem Jahr ausgezeichnet.
Die Entdeckung des zweiten interstellaren Eindringlings war eine freudige Überraschung für die Astronomie. Jetzt würde man zu gerne eine Raumsonde hinschicken.
Messungen der Hubble-Konstanten, der Expansionsrate des Kosmos, widersprechen sich gegenseitig. Eine neue Methode soll hier helfen – und wird heftig debattiert.
Auf einem 110 Lichtjahre von uns entfernten Exoplaneten hat ein Forscherteam Wasserdampf entdeckt. Dies sei ein wichtiger Schritt auf der Suche nach außerirdischem Leben – denn K2-18b liegt in der theoretisch bewohnbaren Zone.
Wer waren die frühen Vorfahren späterer Galaxien? Beobachtungen mit dem Alma-Observatorium konnten nun eine neue Population massereicher Galaxien im jungen Universum nachweisen.
Unser derzeitiges kosmologisches Standardmodell ist empirisch überaus erfolgreich, und doch verstehen wir nur fünf Prozent des Universums. Wie kam es dazu, und wie geht es weiter?
Gravitationswellen gehören heute zu den spannendsten astronomischen Informationsträgern. Ihre lange Geschichte mündet in die Entwicklung einer neuen Beobachtungsdisziplin.
Faszinierende Bilder produzierte die Nasa schon in den mühsamen Jahren der Vorbereitung der Mondlandung. Dabei hat sich Amerika auf den Wettlauf zum Erdtrabanten zuerst eher zögerlich eingelassen.
Das Weltraumteleskop schießt detailreiches Bild vom Dreiecksnebel. Die Spiralgalaxie ist drei Millionen Lichtjahre entfernt und enthält 40 Milliarden Sterne.
Die Nasa-Raumsonde „New Horizons“ hat am Neujahrstag den Himmelskörper „Ultima Thule“ passiert – und will schon bald Bilder senden. Noch nie hat eine Sonde einen so weit entfernten Himmelskörper untersucht.
Wie viele Sterne hat es in der Vergangenheit des Universums zu jedem Zeitpunkt gegeben? Astronomen haben eine neue Methode genutzt, um diese Frage zu beantworten.
Merkur wirft als kleinster und sonnennächster Planet noch immer viele Fragen auf. Die europäisch-japanische Mission BepiColombo wird nun die Eigenschaften des Planeten und seiner Umgebung dank zweier Satelliten mit bisher unerreichter Präzision vermessen.
Rund 200 Monde sind bislang bekannt – außerhalb unseres Sonnensystems davon kein einziger. Bis jetzt.. Zwei amerikanische Astronomen wollen Hinweise auf einen fernen Planetenbegleiter gefunden haben.
Eine dicke Wolkendecke aus Wasserstoff und heftige Regengüsse von flüssigem Eisen, das sind die Wetterverhältnisse, die auf Luhman 16B in sechs Lichtjahren Entfernung herrschen.
Noch immer wissen wir nicht, was sich hinter der rätselhaften Dunklen Materie verbirgt. Sind wir auf der falschen Spur? Einige Physiker sagen „ja“.