Alles echt und doch vergeblich
Das grüne Leuchten: Oliver Sturm inszeniert F. Scott Fitzgeralds Roman „Der große Gatsby“ mit großem Ensemble als wunderbares Hörspiel im Klangraum der Roaring Twenties.
Das grüne Leuchten: Oliver Sturm inszeniert F. Scott Fitzgeralds Roman „Der große Gatsby“ mit großem Ensemble als wunderbares Hörspiel im Klangraum der Roaring Twenties.
Die Kunden sind sauer: Nach der IT-Fusion von Postbank und Deutscher Bank hatten Tausende Schwierigkeiten, an ihr Geld zu kommen. Wie konnte das passieren?
Die Erweiterung der EU stockt auf dem Balkan seit Jahren. Alte Neumitglieder wie Bulgarien blockieren Kandidaten wie Nordmazedonien. Just aus Skopje kommt nun ein Vorschlag für einen Ausweg.
Interniert als Bürger eines Feindstaats: Simon Parkin beschreibt das Leben deutscher Künstler in einem britischen Lager auf der Isle of Man.
Die UNESCO setzt 139 Kriegsgräberstätten und Erinnerungsorte des Ersten Weltkriegs auf die Liste des Weltkulturerbes. Zu den Anlagen gehören auch Soldatenfriedhöfe, die der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge pflegt.
Sein bekanntestes Bild ist „Der Schrei“. Aber der Norweger Edvard Munch wollte die ganze Gefühlsskala des Lebens in seinen Bildern einfangen. Einige davon sind jetzt in Berlin zu sehen.
Reinhold Beckmann legt eine Familienchronik vor, in deren Mittelpunkt seine Mutter Aenne steht. Aber er erzählt auch vom Alltag in einem katholischen Dorf und von der Rolle der Kirche im Nationalsozialismus.
Mit Worten gegen Katastrophen: Das ist die Idee hinter den von Najem Wali initiierten „Westfälischen Friedensgesprächen“, die zum ersten Mal stattgefunden haben – mit dem Spanier José Ovejero und dem Katalanen Jordi Puntí. Ein Gastbeitrag.
Für das Schauspiel Frankfurt hat die Theaterautorin Anja Hilling über Mascha Kaléko geschrieben. Kern ist die Unruhe der Dichterin im Exil.
Wieder kommt ein Agatha-Christie-Film ins Kino. Ihr Urenkel aber sagt: Sie ist lange nicht genug respektiert worden. Ein Gespräch über Hercule Poirot, Miss Marple, Humor – und das Töten.
Die Deutschen werden immer empfindsamer. Ständig vermuten sie, falsch behandelt zu werden. Damit sie niemand verletzt, fordern sie eiserne Schutzmaßnahmen. Wo soll das enden?
Zärtlich ist die Nacht und auch der Tag an der Côte d’Azur: Das Hôtel du Cap-Eden-Roc versetzt den Gast in ein anderes Jahrtausend.
Ein Kammerspiel kurz vor Ende des Ersten Weltkriegs und Charly Hübners Regiedebüt starten im Kino.
Im Ersten Weltkrieg residierte in Wünsdorf das Oberkommando des Heeres, später bezog die Wehrmacht vor Ort ihr Hauptquartier. Danach kamen die Sowjets. Eine Begehung.
Der Philosoph Julian Nida-Rümelin beschäftigt sich in seinem neuen Buch mit Cancel Culture. Ist sie das „Ende der Aufklärung“? Ein Gespräch über Demokratie, Toleranz, die Rolle der Medien und Künstliche Intelligenz.
Vor hundert Jahren wurden am nordhessischen Edersee vier Waschbären freigesetzt. Keine richtig gute Idee – und eine, die nicht mehr zu korrigieren ist. Mittlerweile ist die aus Nordamerika stammende Art hier heimisch geworden.
Eine verratene Friedensordnung: Wie der Abessinienkrieg von 1935/36 die Welt verändert hat. Parallelen zur Gegenwart sind nur zu deutlich. Ein Gastbeitrag
Unbemannte Fluggeräte sind in der Ukraine wichtig für die Aufklärung auf dem Schlachtfeld – und auch an spektakulären Angriffen beteiligt. Aber sind sie auch ein Gamechanger?
Das „Porträt eines bärtigen Mannes“ war der Stolz des Berliner Unternehmers und Kunstsammlers Oskar Skaller. Die Weltwirtschaftskrise und das NS-Regime zerstörten seine Lebensgrundlagen. Er musste das Bild verkaufen. Eine Odyssee begann.
Israel bleibt die Lebensversicherung aller Juden der Welt. Deswegen muss man nicht alles gutheißen, was Israel tut. Was aber, wenn Kritik dazu dient, Hass auf die Juden zu verbrämen? Ein Gastbeitrag.
Vor achtzig Jahren ging Hamburg im Feuersturm alliierter Luftangriffe unter. Der Autor und Grafiker Hans Leip machte sich ein Bild der ungeheuren Verluste. Seine Texte und Zeichnungen beeindrucken noch immer.
Keine Märchenluft mehr? Dabei könnte man mit ihr unsere Theater gut durchlüften. Eine aktivistische Erinnerung an Arthur Schnitzlers „Komödie der Verführung“, die vor hundert Jahren uraufgeführt wurde.
Zur Korrektur nationalistischer Großerzählungen: Dejan Djokic wagt sich an eine weit mehr als ein Jahrtausend durchmessende Geschichte Serbiens.
Die letzten Bestände der amerikanischen Chemiewaffen sind vernichtet. Das bestätigte US-Präsident Joe Biden am Freitag. Seit dem Inkrafttreten der Konvention zum Verbot der Kampfstoffe sind 26 Jahre vergangen.
Ob Grützwurst, Biergärten oder das größte Oktoberfest der Neuen Welt: Die Nachfahren der Einwanderer entdecken ihr teutonisches Erbe. Dabei war es lange Zeit verpönt.
In der Frankfurter Bankiersfamilie Bonn war Moritz Julius Bonn der intellektuelle Paradiesvogel: Nationalökonom, Politikberater, Diplomat, Publizist – und vor allem ein genauer Beobachter seiner Zeit und ein glänzender Autor. Nun hat der Historiker Jens Hacke Bonns Autobiographie neu herausgegeben.
Die Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung setzte im Februar ihren Geschäftsführer vor die Tür. Nach eigenen Angaben wurde Marcel Lepper die Stiftungsvergangenheit zum Verhängnis, die er aufklären wollte. Was ist dran an der Geschichte?
Vor 75 Jahren erhielten die Deutschen im Westen die D-Mark. Die im Osten bekamen die „Tapetenmark“. Der Juni 1948 steht für den Beginn eines Systemwettbewerbs – mit klarem Ausgang.
Bauarbeiter entdecken in Frankreich einen 100 Jahre alten Friedhof deutscher Soldaten. Die Franzosen hatten ihn wohl einfach überbaut. Ob die sterblichen Überreste aller Toten geborgen werden, ist noch offen.
Er kam aus Westfalen und blieb seiner schwäbischen Alma Mater genauso treu wie seinen bevorzugten Autoren: Zum neunzigsten Geburtstag des Literaturwissenschaftler Helmut Koopmann.
Die Bundeskunsthalle zeigt Kunst aus den Zwanzigerjahren – und hebt die sozialen Gegensätze der Zwischenkriegszeit hervor. Ästhetischer Glanz und Massenverarmung waren zwei Seiten einer Medaille.
Als Monolog bringen die Landungsbrücken Hermann Hesses Entwicklungsroman „Demian“ auf die Bühne. Die Erzählung von Emil Sinclair, dem ewig Suchenden.
Der Bankier und Philanthrop Albert Kahn ließ die ganze Welt in Farbfotografien festhalten. Sein einzigartiges „Archiv des Planeten“ kann man in Boulogne-Billancourt bei Paris bestaunen.
Offiziere, Kadetten und deklassierte Mittelschichtangehörige spielten keine hervorstechende Rolle: Jan-Philipp Pomplun zeichnet ein neues Sozialprofil deutscher Freikorps nach dem Ersten Weltkrieg.
Unternehmerisches Scheitern gehört zum Kapitalismus. Was das heißt, wusste der marktwirtschaftliche Reformer Ludwig Erhard aus eigener Hand. Ein Zufallsfund dokumentiert die bitteren Erfahrungen seiner Familie.
Die 24 Tonnen schwere Petersglocke ist zwar nicht die größte Glocke der Welt, wohl aber die größte freischwingende Glocke. Bis heute nimmt sie einen wichtigen Platz für die Kölner ein.