Die gnädige Lordschaft lässt schön bitten
Epos und Ereignis: Erstmals im frei empfangbaren Fernsehen zeigt das ZDF die englische Serie „Downton Abbey“, das große Gesellschaftsbild einer vergangenen Zeit. Szenerie und Dialoge sind ein Hochgenuss.
Epos und Ereignis: Erstmals im frei empfangbaren Fernsehen zeigt das ZDF die englische Serie „Downton Abbey“, das große Gesellschaftsbild einer vergangenen Zeit. Szenerie und Dialoge sind ein Hochgenuss.
Nach dem Treppensturz hat Herr Luigi seine Eisenwarenhandlung geschlossen. Schon sein Großvater und sein Vater haben Nägel in Gargnano verkauft.
Max von Oppenheim (1860-1946) , Spross der bekannten Kölner Bankiersfamilie, zeitlebens Junggeselle, widmete sich nach dem Studium über Jahrzehnte hinweg seiner Leidenschaft für den Vorderen Orient, zunächst als Forschungsreisender und als Quereinsteiger im Auswärtigen Amt, dann als Archäologe und als Gründer des Tell-Halaf-Museums in Berlin.
Florian Illies hat eine Sammlung veranstaltet, was 1913 gesagt und gedacht wurde. Ein Jahr vor 1914 fuhr die Geschichte natürlich nicht nach Fahrplan auf den Ersten Weltkrieg zu.
Der Kampfflieger geht, der Telepilot kommt: In der modernen Kriegsführung spielen unbemannte Drohnen längst eine wichtige Rolle. Gesteuert werden sie von Soldaten, die weit entfernt vom Kriegsgeschehen und zugleich mittendrin sind.
Auch das Politische Archiv des Auswärtigen Amts war ein Kind der Niederlage des Kaiserlichen Deutschlands im Ersten Weltkrieg. Es wurde 1920 gegründet. Das dort bewahrte Schriftgut ist der Stoff, aus dem viele Kapitel der deutschen und europäischen Geschichte geschrieben wurden und werden.
Je restriktiver nach 1918 der Versailler Vertrag den Umgang mit militärischen Ressourcen regelte, umso größer wurde das deutsche Bedürfnis, für einen neuen Waffengang gerüstet zu sein.
Die Maingau-Klinik am Scheffeleck ist vor 100 Jahren von Rotkreuzschwestern gegründet worden. Die haben sich seither immer wieder neuen Bedingungen angepasst.
Bosnien-Hercegovina geht unter die Haut. Wie ein offenes Buch, das Geschichten von Tragik und Hoffnung erzählt, liegt das Land vor seinen Besuchern - und beschenkt sie mit unvergesslichen Momenten.
Erich Heckel flüchtete nach dem Ersten Weltkrieg vor dem „Tamtam Berlins“ in die Stille der Flensburger Förde: Eine Spurensuche in einem Paradies am Rande der Zeit.
Eine eigens gegründete Stiftung behauptet, die „Isleworth Mona Lisa“ stamme von Leonardos Hand - eine zweite Gioconda also. Heute will man in Genf Beweise präsentieren. Die Experten sind skeptisch.
Um den japanischen Nationalismus zu verstehen, der im Streit mit China um eine Inselgruppe sichtbar wird, hilft ein Blick in die Geschichte: Im 20. Jahrhundert expandierte sich Japan in die Isolation, bis es zum Paria der Weltpolitik wurde.
Zum Abschluss seines Wirkens für das ZDF entfacht Guido Knopp den „Weltenbrand“. Der Erste Weltkrieg erscheint in Farbe und wird von allen Seiten beleuchtet.
Die Christen im Libanon müssen seit Generationen um ihre Existenz kämpfen, mit allen politischen und kriegerischen Mitteln. Für den Kampf der Generationen steht die Familie Dschemajel wie keine andere.
Genies sind einsam, heißt es. Tatsächlich bezeichnete sich Albert Einstein, der als das Genie schlechthin gilt, sich selbst als „Einspänner“.
„Parade’s End“ ist ein Jahrhundertroman. Doch gilt das Werk von Ford Madox Ford noch immer als Geheimtipp. Dass BBC und HBO daraus nun nach einem Drehbuch von Tom Stoppard eine große Serie machen, könnte daran etwas ändern.
KOBARID, im AugustTag zwei auf dem Pot i Miru, dem Weg des Friedens: Auf der Golobar-Alm werfen die Wanderer nach zweieinhalb Stunden steinig-steiler Waldesruh
Die Kurden gehörten bei den Grenzziehungen nach dem Ersten Weltkrieg zu den Verlierern. Nach dem Krieg im Irak und durch die Syrienkrise könnten sie nun an Unabhängigkeit gewinnen - wäre da nicht ihr radikaler Ableger in der Türkei.
Wie sehr sich die deutsche Reichsregierung im Ersten Weltkrieg um das Wohlergehen des Jischuw, der jüdischen Gemeinde in Palästina, bemüht hatte, war bis vor
Wir sitzen in einem Münchner Altenheim. Ihr Zimmer verlässt die Autorin und Übersetzerin Eva Hesse kaum noch. Obwohl sie fast blind ist, empfängt sie zum Gespräch wie stets - perfekt geschminkt.
Europa funktioniert nicht als Währungsunion. Deshalb sollte Deutschland aus dem Maastrichter Vertrag die Konsequenzen ziehen. Entweder wir schaffen den Euro wieder ab, oder wir leisten Finanztransfers nur noch in einem europäischen Bundesstaat.
Weil sie behindert war, wurde Anna von den Nazis ermordet. In ihrer Familie wurde nie über das Schicksal der jungen Frau gesprochen - bis der zufällige Treffer einer Suchmaschine ihre Nichte nach Jahrzehnten wieder auf ihre Spur brachte.
Darf man heute noch „Berg Heil!“ sagen? Drei Alpenvereine untersuchen ihre Geschichte in den Jahren 1918 bis 1945. Herausgekommen ist ein Buch, das in keiner Hüttenbibliothek fehlten darf.
Selten waren die Vermögen in Deutschland so gleich verteilt wie 1945. Das hatte sein Gutes. Der Sonntagsökonom von Werner Mussler
Großbritannien versucht eine Reform des Oberhauses. Der dazugehörige Ausschuss wünscht einen Volksentscheid - doch das würde die Reform ein Mal mehr herauszögern.
Begeistert von Bresson: Unter den Meistern des europäischen Autorenfilms ist Michael Haneke einsamer Rigorist. Ein Regisseur im Kampf gegen die Lust am Bild. Manchmal gewinnt er ihn.
Gegen Christian Krachts Roman „Imperium“ werden allerhand Vorwürfe erhoben. Dabei nimmt er nur seinen Titel ernst und ist auf Eroberungszüge aus - zum Besten der Leser.
Das Literaturarchiv Marbach unternimmt mit der neuen Ausstellung „1912“ präzise Tiefenbohrungen in den Permafrost der Geschichte. Die Atmosphäre diese fernen Jahres ist uns näher als gedacht.
Steven Spielbergs „Gefährten“ erzählt die Geschichte des Ersten Weltkriegs anhand der Odyssee eines Pferdes als großes Schlachtengemälde.
Konrad Canis beschließt seine mehrbändige Geschichte der deutschen Außenpolitik von 1870 - 1914 mit der Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs.
Russlands Veto gegen die UN-Resolution zu Syrien sollte niemanden überraschen. Es ist die Fortsetzung geopolitischer Überlegungen seit mehr als einem Jahrhundert: Russlands Syrien-Politik hat ihre Wurzeln in der Zarenzeit.
Warum kapitulieren die Staaten vor der Macht der Banken? Es gibt Beispiele genug in der Geschichte für eine Politik, bei der die Banken produktive Aufgaben hatten.