Pierre Reverdy: „Gedächtnis“
Er wurde mit Picasso verglichen und beeinflusste viele Dichter-Generationen. Dieses Gedicht ist ein Musterbeispiel für seine kubistische Poesie. Es ist an der Zeit, Pierre Reverdy neu zu entdecken.
Er wurde mit Picasso verglichen und beeinflusste viele Dichter-Generationen. Dieses Gedicht ist ein Musterbeispiel für seine kubistische Poesie. Es ist an der Zeit, Pierre Reverdy neu zu entdecken.
Hundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs entwickelte Giuseppe Monti die Idee eines Friedenswegs durch die Dolomiten – sogar Patronen findet man dort.
Die Geschichte wiederholt sich – das trifft auch auf das wirtschaftspolitische Duell zwischen Amerika und China zu. Auch Deutschland wurde einst von Großbritannien des Technologieklaus bezichtigt.
Vor 100 Jahren ging in Europa der Erste Weltkrieg zu Ende und die Donaumonarchie zerfiel. Ghana war noch eine Kolonie. Trotzdem baut man dort anscheinend auf lang anhaltende Stabilität.
Die Menschen weltweit fotografieren mehr als je zuvor. Davon profitiert allerdings nicht die traditionsreiche Fotobranche – Gewinner sind Internetkonzerne. Was heißt das für die Fotografie?
Im Jahr 1903 gründet André Level in Paris ein Konsortium, das in zeitgenössische Kunst investiert: Es war der Beginn der Geschichte eines phänomenalen Erfolgs.
Im September 1918 drehte der Regisseur Abel Gance eine Vision über die Wiederauferstehung der Kriegstoten. Der Stummfilm wird nun – zum 100-jährigen Weltkriegsende – mit Live-Orchester auf dem Musikfest Berlin gewürdigt.
Immer wieder fragte das Amt Rosenberg nach: 1938, eine Woche nach der „Reichskristallnacht“, hatte das Taktieren schließlich ein Ende, und die Goethe-Gesellschaft schloss ihre jüdischen Mitglieder aus.
Es gibt zahlreiche Akteure, die im Internet nationale Interessen mit unlauteren Mitteln durchsetzen. Doch zu diesem globalen digitalen Wettrüsten fällt EU-Politikern bislang viel zu wenig ein. Ein Gastbeitrag.
Diese Lektüre lohnt sich auch nach mehr als hundert Jahren: Max von Oppenheim überlegte, wie sich Deutschland muslimischer Schützenhilfe versichern könnte – doch dann wurde ihm ein Strich durch die Rechnung gemacht.
Und manch einer überlebte in Sibirien: Eine Berliner Ausstellung erinnert an die Ausweisung der polnischen Juden aus Deutschland im Herbst 1938.
In einem lebendigen Panorama zeigt Matthias Heine, wie die einstige Verkehrs- und Wissenschaftssprache durch den Krieg ihren Weltrang verlor. Der Blick reicht bis zum „Unserdeutsch“ auf Papua-Neuguinea.
Sie hat immer an Gott geglaubt, die evangelische Kirche war ihr wichtig. Nun hat Hertha Fopp, geboren 1918, ein seltenes Fest gefeiert.
Hundert Jahre nach der Ermordung des letzten Zaren feiert Jekaterinburg zwei hessische Prinzessinnen, die hier zu Märtyrerinnen des russischen Glaubens wurden.
In Zeiten des Krieges herbeigesehnt, als scheinbar Selbstverständliches stets gefährdet: Münster huldigt mit fünf Ausstellungen in vier Museen dem Frieden und setzt sich damit ein Denkmal.
Neues im Westen: Menschen aus der ganzen Welt legen ein einzigartiges deutsches Stellungssystem frei. Seine Zerstörung ist schon beschlossene Sache.
Ausgräber aus der ganzen Welt legen in Belgien ein einzigartiges deutsches Stellungssystem frei, ein Pompeji des Ersten Weltkriegs. Seine Zerstörung ist schon beschlossen.
Als Gelehrten-Verwalter stellten sie im 19. Jahrhundert ihr Wissen in den Dienst der europäischen Kolonialmächte. Die meisten waren Männer. Doch ohne Gertrude Bell sähe die nahöstliche Landkarte heute wohl anders aus. Ein Gastbeitrag.
Der Friedensnobelpreis ist der politische Nobelpreis. Die Vergabepraxis erscheint nicht immer logisch.
Eine Giftgasgranate und immer wieder Handgranaten: Bei der Arbeit auf Höhe 80 stoßen die Arbeiter ständig auf Waffen aus dem Ersten Weltkrieg. Deswegen ist der Kampfmittelräumdienst immer mit vor Ort.
Juden als „Drückeberger“? Emotionale Auseinandersetzung mit einem emotionalen Thema aus dem Ersten Weltkrieg.
Beim AfD-Parteitag steht auch eine parteinahe Stiftung auf der Tagesordnung. Sie könnte den Namen Gustav Stresemanns tragen. Warum die Wahl unpassend wäre. Ein Gastbeitrag.
Im Verhältnis Europas zu Amerika muss sich einiges ändern. Emotionen helfen nicht weiter. Doch ohne Härte und Entschlossenheit geht es nicht. Ein Gastbeitrag.
Der „Islamische Staat“ steht mächtig unter Druck, denn Europa reagiert auf konventionelle Anschläge gelassener als von den Terroristen erhofft. Nun suchen sie neue Wege, um Angst und Schrecken zu verbreiten.
Nicht nur zu Lande wird gekämpft, auch im Wasser tobt der Krieg. An der amerikanischen Küste torpedieren deutsche U-Boote Dampfer.
In Caen steht die Zentralkartei der deutschen Kriegsgefangenen, die es beim Waffenstillstand 1918 in Frankreich gab. Deutsche Historiker interessieren sich kaum für diese Quelle. Nur ein französischer Demograph erforscht sie.
Mal wieder etwas Neues aus dem Westen: Die Frontlinie ist vor Compiègne gerückt und knapp über 60 Kilometer von Paris entfernt. Die Schlacht geht weiter.
Schweden bleibt im Ersten Weltkrieg offiziell neutral. Aber auf welche Seite schlägt sich das Land im diplomatischen Krieg?
Er sah etwas, was wir nicht sahen, dafür schenkte uns der Zauberkönig der Bühnenbildner die Schaulust. Jetzt ist Karl-Ernst Herrmann mit 82 Jahren in Berlin gestorben.
Schottland führt als erstes Land einen Mindestpreis für Alkohol ein. Das bedeutet das Aus für den Fusel zum Discounterpreis. Bringt das was?
In nur einem Jahr als Präsident hat Emmanuel Macron Frankreich zu neuer weltpolitischer Bedeutung verholfen – und die Kanzlerin in den Schatten gestellt. Doch ohne Deutschland kann er in Europa wenig bewegen.
Reparationen sind für das ehemalige Deutsch-Ostafrika kein Thema, erfährt Außenminister Maas auf seiner Afrikareise. In einer anderen ehemaligen deutschen Kolonie wird dagegen noch verhandelt.
Kardinal Marx hält die Ideen von seinem Namensvetter für heute noch aktuell. Im Kampf gegen den Nationalismus empfiehlt er sogar eine marxistische Weltansicht. Feiern will er den Geburtstag von Marx aber trotzdem nicht.
Im Ersten Weltkrieg mischte eine Künstlergruppe die georgische Kulturszene auf. Stalins Mordserie überstand sie nicht. Ihr Mythos bleibt – und das Rätsel eines erotischen Gedichtzyklus.
Noch heute kennt man den „Roten Baron“. Manfred von Richthofen wurde als Kampfpilot im Ersten Weltkrieg zur Legende. So berichtete die Frankfurter Zeitung vor 100 Jahren.
Seine Fokker war knallrot, seine Kriegsbilanz so beeindruckend wie blutig: Manfred von Richthofen war eine der legendärsten Gestalten des Ersten Weltkrieges. Vor genau 100 Jahren wurde der Rote Baron abgeschossen. Doch der Mythos vom edlen Ritter der Lüfte hat auch Kratzer.