Als der Herzschlag des Krieges erstarb
Der Erste Weltkrieg war ein Kampf der entfesselten Technik, seine Maschinerie verbreitete ungeheuren Lärm. Auch damit wurde der Krieg geführt. Ein Gastbeitrag.
Der Erste Weltkrieg war ein Kampf der entfesselten Technik, seine Maschinerie verbreitete ungeheuren Lärm. Auch damit wurde der Krieg geführt. Ein Gastbeitrag.
Was passiert, wenn eine engagierte Lehrerin mit Grundschülern das Grauen der Schlachten durchnimmt und zu den Schützengräben im Elsass reist.
Johannes Kepser aus Dreieich hat das Tagebuch seines Onkels, der Soldat im Ersten Weltkrieg war, als Buch herausgegeben. Das Ende vor 100 Jahren erlebte Josef Verfürth nicht mehr.
Mit dem 9. November 1918 begann der historisch-politische Deutungskampf über die Revolution. Bis heute will er nicht enden.
Staatspräsident Macron fordert eine „wahre europäische Armee“. Doch schon bei der Rüstungskooperation hakt es. Frankreichs führende Militärs und Wehrindustriechefs sind gegenüber den Deutschen äußert misstrauisch.
In Berlin diskutierten die Genossen über die Zukunft der SPD. Die Partei will in die Offensive kommen, fröhlich und zuversichtlich sein. Während die Vorsitzende Andrea Nahles um Zustimmung kämpfen muss, fliegt sie anderen nur so zu.
Bekannt geworden ist Danny Boyle mit seinem Film „Trainspotting“. Jetzt hat der Regisseur sich eine Gedenkaktion ausgedacht. Er malt die Gesichter Gefallener des Ersten Weltkriegs auf den Strand. Hunderte machen mit.
Die Bundeskanzlerin hat bei den Gedenkfeiern zum Ende des Ersten Weltkriegs vor Gefahren für den Frieden in Europa und in der Welt gewarnt und unterstrich damit Macrons Forderung nach mehr Zusammenarbeit.
Bei den Gedenkfeiern an den Ersten Weltkrieg erinnern Macron und Merkel vor allem daran, wie wichtig Frieden ist. Und diagnostizieren eine Gefahr dafür – Eigeninteresse und Nationalismus.
Frankreichs Präsident Macron hat ein Zeichen gegen Nationalismus gesetzt. Er mahnte die Staaten zur Zusammenarbeit an. Bundeskanzlerin Merkel warnte vor Gefahren für den Frieden und „nationalem Scheuklappendenken“.
Im Ersten Weltkrieg erlitt auch die Kultur schwere Schäden. Das Musterbeispiel dafür, aber auch für den mittlerweile versöhnlichen Umgang damit, ist im italienischen Possagno zu besichtigen.
Hundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs haben Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ans Ende des Blutvergießens gedacht. Am 11. November 1918 wurde ein Waffenstillstand vereinbart.
Eine Festlichkeit folgt auf die nächste für Emmanuel Macron, der des Ersten Weltkrieges gedenkt. Dient Frankreichs Geschichte dem Staatspräsidenten dabei als Spielzeug?
Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. Kanzlerin Merkel und der französische Präsident kamen nun an jenem Ort zusammen, wo der Waffenstillstand besiegelt wurde. Davor hatte Macron noch einen schwierigen Gast.
Es soll eine Gedenkfeier an die „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts sein. Zum einhundertjährigen Ende des Ersten Weltkriegs kommen etliche Staats- und Regierungschefs nach Paris – nach Meinung von Femen ist das eine falsche Erinnerungskultur.
Ein Videospiel zum Ersten Weltkrieg, was soll das werden? Das große Gemetzel? Mitnichten: In „11-11: Memories Retold“ streift der Spieler durch Gräberfelder und Schützengräben, ohne je einen einzigen Schuss abzufeuern.
Hundert Jahre nach dem Ende des ersten Weltkrieges gehen Österreich und Ungarn ganz unterschiedlich mit dem Erbe ihrer Monarchie um: Während es in Österreich vor allem dazu dient, Touristen anzulocken, ist es in Ungarn Grundlage für den Nationalismus.
Emmanuel Macron hat sich auf die Spuren des Ersten Weltkriegs gemacht und wollte dabei seinen Landsleuten wieder näherkommen. Die letzte Station führt ihn nach Compiègne – zu Angela Merkel.
Eigentlich kommt der amerikanische Präsident nach Paris, um sich mit 60 anderen Staatschefs zum Gedenken des Ersten Weltkriegs zu treffen. Doch schon vorher teilt Trump aus – ausgerechnet zu den Verteidigungsausgaben der Nato.
Im Frühjahr 1918 bietet sich dem Kaiserreich eine letzte Chance, den Krieg im Westen für sich zu entscheiden. Warum sie ungenutzt blieb, erklärt Politikredakteur Lorenz Hemicker.
In der Rückschau läuft alles oft auf Hitler zu. Doch die deutsche Geschichte war damals so offen, wie sie es heute ist. Ein Kommentar.
Der Ururenkel des letzten deutschen Kaisers ist Chef des Hauses Hohenzollern und verteidigt, was seit 1918 in der Demokratie geleistet wurde. Er will Preußen aus der Vereinnahmung durch die Nazis befreien. Sein Großvater formulierte es drastisch: „Die Nazis haben Preußen prostituiert.“
Zum Gedenken an das Kriegsende im November 1918 legt ein britischer Künstler mehr als 72.000 verhüllte Figuren aus. Jede von ihnen soll einen in der Schlacht an der Somme gefallenen Soldaten darstellen.
Sie sind ein Zeichen der Erinnerung an die Toten des Ersten Weltkriegs und späterer Einsätze der britischen Armee. Rote Mohnblüten am Revers sind ein verbreiteter Anblick in Großbritannien im Herbst.
1978 entschieden die Österreicher, ihr einziges AKW stillzulegen – noch bevor es überhaupt in Betrieb gegangen war. Dennoch wird die Anlage in Zwentendorf heute genutzt.
Rund 10.000 Fackeln leuchten in dieser Woche am Tower of London. Bis zum Jahrestag zum Ende des Ersten Weltkriegs soll so der Opfer gedacht werden.
9. November 1918: Seit hundert Jahren gibt es eine deutsche Republik. Ihre Geburt war schmerzhaft – doch sie war entscheidend für die Einübung der Demokratie.
600.000 Soldaten wurden während des Ersten Weltkriegs von Frankreich aus seinen Kolonien rekrutiert. Der Senegalese Abdoulaye Ndiaye kämpfte als Scharfschütze, nach dem Krieg kehrte er heim in sein Dorf, wo heute eine löchrige Dorfstraße an ihn erinnert.
Die Fusion des Industriegaseherstellers Linde mit Praxair verlagert die Kontrolle der deutschen Industrie-Ikone nach Amerika. Die deutschen Aktivitäten mit 7000 Mitarbeitern, davon die Hälfte im Raum München, degradieren zum Filialbetrieb.
Der russische Staatschef bittet den amerikanische Präsidenten zum Gespräch – inmitten des Streits um den INF-Vertrag. Trump hält derweil an dem geplanten Rückzug fest. Und auch sein Sicherheitsberater richtet warnende Worte an Putin.
Der Förderverein der Goethe-Universität feiert sein 100-Jahre-Jubiläum. Und Festredner Christopher Clark zieht beklemmende Parallelen zum Gründungsjahr der Hochschule.
In Deutschland wollen Sänger genau wissen, was sie tun: Der Dirigent Justin Doyle spricht über Klang und Musikalität, über Singen als Erzählen, über den Ersten Weltkrieg und seinen Rias-Kammerchor
Berlin ist nicht Weimar, heißt es. Zu Recht? Unheilvolle Tendenzen aus der Weimarer Republik kehren wieder. Man darf sie nicht unterschätzen. Ein Gastbeitrag.
Das Interesse an Texten ist größer denn je. Trotzdem werden weniger Bücher verkauft. Die digitale Lektüre verändert unsere Aufnahmefähigkeit. Das hat Folgen.
"Herr-der-Ringe"-Regisseur Peter Jackson hat in seinem Dokumentarfilm "They Shall Not Grow Old" ein Meisterstück vollbracht und mit neuester Technik Bilder der britischen Armee aus dem Ersten Weltkrieg restauriert – in Farbe, mit Ton und in 3-D. Am Dienstag feiert der Film in London Weltpremiere.
Im Herbst 1918 steht das Deutsche Kaiserreich vor einer vernichtenden Niederlage. Dennoch bereitet in Helsinki eine Clique blinder Bewunderer die Ankunft ihres ersten Königs vor.