Annes Familie
Bildung war wichtig, aber bei den Franks wurde auch gespielt und Karneval gefeiert. Eine einmalige Sammlung von Alltagsgegenständen im Jüdischen Museum Frankfurt zeigt, wie die Frankfurter Familie gelebt hat.
Bildung war wichtig, aber bei den Franks wurde auch gespielt und Karneval gefeiert. Eine einmalige Sammlung von Alltagsgegenständen im Jüdischen Museum Frankfurt zeigt, wie die Frankfurter Familie gelebt hat.
Das südliche Kärnten entschied sich vor 100 Jahren dafür, nicht dem neuen Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen anzugehören, sondern ein Teil Österreichs zu sein. Den Streit hat das nicht beendet.
Der Mietendeckel soll auf dem umkämpften Berliner Wohnungsmarkt für Entspannung sorgen. Doch dem ist nicht so. In sechs Punkten wird ein Ausweg nur vorgegeben. Ein Gastbeitrag.
Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat Präsident Donald Trump für seine angeblichen abfälligen Äußerungen über im Ersten Weltkrieg getötete amerikanische Soldaten scharf kritisiert.
Vor genau hundert Jahren hat Frankreich den Libanon als Refugium für die Christen des Orients geschaffen. Heute besucht der französische Präsident Macron Beirut, um den Staat vor dem vollständigen Zerfall zu retten.
Hier fand zwischen den Weltkriegen die französische Avantgarde ein deutsches Publikum: Vor hundert Jahren eröffnete in Paris die Galerie Simon.
Eine Dokumentation erzählt die Geschichte der Pandemien: Was unterscheidet Covid-19 von den anderen Krankheitswellen? Und wo liegen Gemeinsamkeiten mit der Spanischen Grippe, aus denen wir lernen können?
Informatiker der Technischen Universität in Darmstadt zeigen, wie sich das Vertrauen in Künstliche Intelligenz erhöhen lässt. Daran mangelt es derzeit oft – weil nicht erkennbar ist, wie die Lern-Netzwerke überhaupt zu ihren Vorhersagen kommen.
Seit der Antike wurde Tauben in Feldzügen eingesetzt. Im Ersten Weltkrieg waren zweihunderttausend von ihnen als Luftpost im Einsatz. Das Foto einer solchen Depesche aus dem Oktober 1870 dokumentiert den epochalen Wandel der Kommmunikation.
Wahrhaftig aus dem Volk hervorgestiegen? Hofmannsthals „Jedermann“ ist einer der größten Erfolge auf dem Theater – und einer der rätselhaftesten.
Die Idee des „Westens“ hat nicht erst unter Trump an Bedeutung in Amerika verloren.
Im August 1920 sah es so aus, als gehe es mit der gerade errungenen Unabhängigkeit Polens schon wieder zu Ende. Doch die Rote Armee wurde zurückgeschlagen – und ein bis heute wirkender Mythos geschaffen.
Am Abend werden in Bukarest Gebäude rot angestrahlt, um an verfolgte Christen weltweit zu erinnern. Der Mann hinter der Initiative gilt als Verfechter nationalistischer Positionen – und sieht neben den Christen auch die Freiheit der Rede in Gefahr.
Der türkische Präsident stellt immer offener das Abkommen infrage, durch das die Türkei 1923 ihre heutigen Grenzen erhielt. Das Land wollte damals mehr. In manchen dieser Gebiete steht schon die türkische Armee.
Vor hundert Jahren fanden die Salzburger Festspiele zum ersten Mal statt. Sie träumten von einem durch Kultur geeinten Europa – eine Idee, die dabei ist, zum Relikt zu werden.
Ernst Jünger ist bekannt für seine Erzählungen, nur selten hat er Gedichte verfasst. Für die Auseinandersetzung mit einem Bild von Alfred Kubin passte ihm die lyrische Form.
Mitte März wurde unsere Schule geschlossen, wir wurden nach Hause geschickt. Dann kam die Stille. Eine ungewöhnliche, beängstigende Stille. Wie groß ist die Zäsur, die wir in diesem Abiturjahr erleben?
Anrufung des Schicksals im Tempel von Baalbeck: Beirut hat den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie nichts entgegenzusetzen. Mitten in der Tristesse hat das libanesische Philharmonieorchester nun das erste Konzert seit Monaten gegeben.
Für sein Mühen um ein Ende des Ersten Weltkriegs erhielt Woodrow Wilson den Friedensnobelpreis. Nun trennt sich die Elite-Uni Princeton dennoch vom Namensgeber ihres politikwissenschaftlichen Instituts.
Schlager wie „The White Cliffs of Dover“ machten sie zum Liebling der britischen Truppen im Zweiten Weltkrieg. Jetzt ist Vera Lynn im Alter von 103 Jahren gestorben.
Nürnberg gegen Fürth – damals und heute. Am Samstag begegnen sich die Lokalrivalen in der zweiten Liga zum traditionsreichsten Derby des deutschen Fußballs. Vor 100 Jahren war es das erste Endspiel in der Ära des Massensports.
Mountainbiken gehört heute leider auch dazu: Ein überaus anregender Band führt durch die wechselvolle Geschichte des Deutschen Alpenvereins.
Vor hundert Jahren wurde der Vertrag von Trianon unterzeichnet, durch den Ungarn zwei Drittel seines Territoriums verlor. Das Land sah sich als unschuldiges Opfer der Siegermächte des Ersten Weltkriegs. Aber war es das auch?, fragt der Essay-Podcast.
Der 4. Juni ist in Rumänien ein Feiertag, in Ungarn gilt er als Tag der nationalen Katastrophe: Vor 100 Jahren wurde Siebenbürgen mit seiner ungarischen Bevölkerung dem Nachbarstaat zugeschlagen. Nationalisten auf beiden Seiten schüren bis heute das Misstrauen.
Die Universität Münster diskutiert über ihren Namenspatron, Kaiser Wilhelm II. Der Hochschulsenat ist sich einig: Vorbild kann eine solche Person nicht sein. Schnell dürfte das Thema dennoch nicht vom Tisch sein.
Die französischen Truppen erhalten den Befehl zur Räumung des Rheinlandes. Bis Ende Juni soll sie abgeschlossen sein. Nach zwölf Jahren Besetzung kann ein neues Kapitel in der Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen beginnen.
Nach einigen Verstimmungen finden Frankreich und Deutschland wieder zueinander. Ausgerechnet in der Corona-Krise. Wie war das möglich?
Steuereinnahmen brechen weg, die Ausgaben schießen hoch. Ist die nächste Krise programmiert – oder gibt es einen Ausweg? Acht Fragen und Antworten zur Staatsverschuldung.
Wir sind nicht, was wir sind: Rudolf Borchardts Erzählungen in kritischer Ausgabe bieten Gelegenheit, manches Vorurteil zu überprüfen.
Vor hundert Jahren erschien Agatha Christies erstes Buch. Die erfolgreichste Kriminalautorin aller Zeiten verwandelte den Detektivroman in ein Massenphänomen.
Kleines vaterländisches Kriegsgerät: Eine Moskauer Gedenkfeier für den Erfinder, Musiker und Meisterspion Leon Theremin, der eigentlich nur ohne Anstrengung Töne erzeugen wollte.
Emmy Hennings war eine der faszinierendsten Künstlerpersönlichkeiten des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Daraus sollte doch auch ein guter Comic werden – möchte man meinen.
Das Georg-Kolbe- Museum sichtet den Nachlass von Kolbes Enkelin: Er könnte Licht bringen in die erstaunliche Karriere eines republikanischen Künstlers im Nationalsozialismus.
Zeigt der Mensch in der Krise sein wahres Gesicht? Wird er gläubiger? Der Psychiater und Theologe Manfred Lütz über moralisch richtigen Egoismus, Resilienz und was wir in Quarantäne von Benediktinermönchen lernen können.
Die Corona-Pandemie hat die Börse auf einzigartige Weise in einen Bärenmarkt, einen Kursverfall von über 20 Prozent, gestürzt. Doch es gibt Parallelen, etwa zum Börsencrash 1987.
Wen will die hessische CDU an der Spitze der Bundes-Partei sehen? Wie ist Hessen auf eine denkbare neue Flüchtlingswelle vorbereitet? Und was gibt es auf dem Jugendkirchentag der EKHN nicht zu essen? Die F.A.Z.-Hauptwache gibt Antworten.