Sparen ist riskant
Der Fall Zypern macht deutlich: Bei Spareinlagen werden heutzutage nicht Gelder sicher verwahrt. Vielmehr handelt es sich um nichts anderes als Kredite an die Bank.
Der Fall Zypern macht deutlich: Bei Spareinlagen werden heutzutage nicht Gelder sicher verwahrt. Vielmehr handelt es sich um nichts anderes als Kredite an die Bank.
Gegenwärtig erleben wir, wie Zypern als Laboratorium für extreme Versuche der Krisenbewältigung dienen muss. Zyprische Künstler und Intellektuelle reflektieren über Aktualität und Ursachen der Krise.
Die Abgeordneten in Nikosia werden die zunächst abgelehnte Zwangsabgabe auf Bankeinlagen wohl doch beschließen. „Es gibt wahrhaft Fortschritte“, sagt der Finanzminister über die Gespräche mit der Troika. Zyperns Erzbischof fordert den Euro-Austritt seines Landes.
Nicht alle Russen auf Zypern sind reich, aber alle haben Angst um ihr Geld. Nur Herr Wolobojew nicht, denn sein Geld ist längst in London - wegen absehbarer „Unannehmlichkeiten“.
Im Ringen um eine Rettung Zyperns vor dem Staatsbankrott keimt wieder Hoffnung auf. Das Parlament billigte Einschränkungen im Kapitalverkehr und die Bildung eines Solidaritätsfonds zur Rekapitalisierung der Banken. Eine der großen Banken des Landes soll aufgespalten werden.
Kanzlerin Merkel beteuert in der Unionsfraktion, es gehe nicht darum, an Zypern ein Exempel zu statuieren. In den Verhandlungen mit Nikosia dürfe die EU aber auf keinen Fall ihre Prinzipien aufgeben.
Ich mache mir Sorgen um die Existenz Zyperns und um Europa. Als wir 2004 der Europäischen Union beitraten, fühlten wir uns endlich unter Freunden.
Das Problem Zyperns ist für mich ein Problem des Kapitalismus. Das ist auch der Grund, warum es mit der Wiedervereinigung nicht klappt: Man tut so, als ginge ...
Europa, das ist für mich: Toleranz, Versöhnung, der Gedanke von Solidarität und die Überwindung von Arroganz. Für die Menschen im winzigen Staat Zypern, die ...
Russlands Ministerpräsident Medwedjew traf sich in Moskau mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso. Nach den haschen Tönen der vergangenen Tage, versicherte Medwedjew nun, dass sich Russland bis zur Bekanntgabe eines endgültigen Lösungsansatzes nicht in die Zypern-Politik einmischen wolle.
F.A.Z. NIKOSIA/BRÜSSEL/BERLIN/MOSKAU, 22. März. Nach dem Abbruch der Verhandlungen mit Russland über einen Notkredit hat das zyprische Parlament am ...
Die Börsianer sind nach fünf Jahren „Krise“ zunehmend abgestumpft. Und ganz ehrlich: Frühere Krisenherde gaben auch zum Orakeln mehr her als Zypern.
Griechenland und Zypern haben sich auf eine Abspaltung der griechischen Tochterbanken zyprischer Banken verständigt. Auf diese Nachricht hin erholten sich die ...
Die Euro-Schuldenkrise verunsichert die Deutschen: Fast jeder Zweite bangt um Ersparnisse, das zeigen neue Umfrageergebnisse.
Zypern bereitet sich auf umfangreiche Kapitalverkehrskontrollen vor und hat diese zum Teil auch schon in Kraft gesetzt. Solche Kontrollen könnten aber mit europäischem Recht kollidieren.
Langsam erholt sich die amerikanische Wirtschaft. Wenn sich die europäische Schuldenkrise mit Zypern wieder verschärfen sollte, träfe das Amerika an einem kritischen Punkt im Konjunkturzyklus.
Der Streit um Finanzhilfe für den Inselstaat befindet sich in der Endphase: Die Euroländer wollen „Plan B“ offenbar nicht. Russland gibt keinen neuen Kredit. Die EZB macht Pläne, wie Kapitalflucht verhindert werden kann.
Die deutschen Aktienmärkte haben am Freitagmittag verloren. Die Anleger sind weiterhin verunsichert, wie sich die Lage in Zypern weiterentwickelt. Bei den Einzelwerten gewinnen Adidas und Gagfah.
Die zyprischen Banken stehen praktisch vor der pleite, heißt es. Der Einstieg russischer Banken könnte vielleicht noch helfen. Doch die russischen Finanzinstitute winken ab: Die Risiken seien zu groß.
Bei der Deutschen Post starten die Tarifverhandlungen, MAN-Aktionäre sollen ein Angebot von über 80,89 Euro je Stamm- und Vorzugsaktie erhalten, der Softwareriese SAP soll 2014 zur europäischen Aktiengesellschaft werden und Pfeiffer Vacuum schlägt eine Rekorddividende vor.
Die anhaltende Unsicherheit um die Finanzhilfen für Zypern hat den Dax am Freitag abermals belastet. Der Leitindex sank um 0,3 Prozent auf 7915,6 Punkte. An der Wall Street hatten die amerikanischen Indizes nach Börsenschluss in Deutschland leicht nachgegeben. Der Dow Jones beendete die Sitzung am Donnerstag 0,6 Prozent tiefer. In Tokio gab der Nikkei-Index am Freitag um 2,4 Prozent auf 12.339 Zähler nach.
F.A.Z. NIKOSIA/BRÜSSEL/MOSKAU/BERLIN/FRANKFURT, 21. März. Die zyprische Regierung hat am Donnerstag angekündigt, einen „Investitions-Solidaritäts-Fonds“ ...
Die deutschen Aktienmärkte haben am Donnerstag verloren. Der Dax gab um fast ein Prozent nach. Die Anleger blicken weiter mit Sorge nach Zypern. Bei den Einzelwerten gehörten Aktien von Lanxess und Gildemeister zu den größten Verlierern.
Auf Zypern droht der Kollaps - nun will die orthodoxe Kirche helfen, den maroden Bankensektor zu retten. Vor allem aber soll ein Griff in die Pensionskassen (teil-)staatlicher Unternehmen dem Land eine Zukunft geben. Das zyprische Parlament wird am Freitag über einen entsprechenden Gesetzentwurf abstimmen.
Der zyprische Hilferuf bietet Moskau eine Gelegenheit, gegenüber der EU die Muskeln spielen zu lassen. Das macht auch der nette Herr Medwedjew gern. Ein Gespräch.
„Ich denke nicht, dass die EZB mit Drohungen arbeitet, sie tut, so viel sie kann, innerhalb ihres Mandats“, sagte Dijsselbloem in Brüssel.
ppl. FRANKFURT, 21. März. Die Drohung der EZB, Notkredite für zyprische Banken am Montag auslaufen zu lassen, wenn es bis dahin keine Einigung für ein ...
Die Nervosität der Anleger ist spürbar gestiegen, nachdem die Europäische Zentralbank Zypern am Donnerstag eine Frist gesetzt hat.
In seinem ersten Interview zeigt sich der frischgebackene DIHK-Präsident als Mann klarer Worte. Auf den Euro lässt er nichts kommen, die Debatte über Managergehälter nennt er populistisch, eine Frauenquote lehnt er ab.
Für Deutschland und die SPD gibt es nur eine Alternative: lupenreine Europäer. Schröder muss mit Putin reden.
Für Anleger wird es teurer, sich gegen einen Zahlungsausfall bei russischen Staatsanleihen abzusichern. Viele Banken und Unternehmen haben ihr Geld auf zypriotischen Konten. Eine unkontrollierte Pleite Zyperns könnte sie stark belasten.
In Zypern hatte Europa eine Chance: Endlich hätten die Bankgläubiger an den Kosten der Rettung beteiligt werden können. Doch jetzt trifft es wohl wieder die Steuerzahler.
In der Euro-Zone herrscht Alarmstufe Rot über einen drohenden Kollaps Zyperns. Zwischen Brüssel und Nikosia herrscht offenbar Funkstille. Dass ein Rettungskandidat derart abtaucht, habe es noch nie gegeben, sagte der Vertreter Frankreichs. Die aktuellen Entwicklungen.
Der deutsche Aktienmarkt ist am Donnerstag mit moderaten Verlusten in den Handel gestartet. Die Anleger müssen zunächst zahlreiche Makro-Themen wie die Aussagen der amerikanischen Notenbank Fed vom Vorabend, Daten aus Japan und China sowie die neuesten Entwicklungen in Zypern verarbeiten. Hinzu kommen hierzulande zahlreiche Unternehmenszahlen, vornehmlich aus der zweiten Reihe.
Zypern plant ein neues Rettungsprogramm, die schwache Autokonjunktur setzt Lanxess zu, Oracle verfehlt die Markterwartungen, der Gewinn von United Internet sinkt. Brenntag will weiter zulegen.
„Sündenfall Zypern - Vertrauen weg bei Europas Sparern?“ Das war das Thema bei Anne Will. Eine solche Schlagzeile hätte sich am vergangenen Freitag noch niemand vorstellen können. Nur was ist eigentlich passiert?