Austritt ist möglich
Zur Leitglosse von Klaus-Dieter Frankenberger „Gegen Deutschland“ und zum Gespräch mit Zyperns Außenminister Ioannis Kasoulidis „Wir zogen einen Euro-Austritt
Zur Leitglosse von Klaus-Dieter Frankenberger „Gegen Deutschland“ und zum Gespräch mit Zyperns Außenminister Ioannis Kasoulidis „Wir zogen einen Euro-Austritt
Halb Europa sorgt sich um die Banken und den Staatshaushalt von Slowenien. Doch die Investmentbank Goldman Sachs gibt dem Land noch Kredit. Und investiert Fondsgeld in die Anleihen.
Die konjunkturelle Lage im Euroraum hat sich weiter eingetrübt, die EZB sieht die Lage skeptisch. Trotzdem hat die Notenbank ihren Leitzins nicht gesenkt. Für die Zukunft hält sie sich eine Hintertür offen.
Als Kind der Griechenland-Krise wurde 2010 die Troika installiert. Ein immer größerer Teil des Euroraums wird von diesem Dreigestirn mitregiert. Der IWF trägt über die Troika zu einer Amerikanisierung der Wirtschaftspolitik in Europa bei.
Auf Zypern sollen wichtige Beweise über die schwer angeschlagene Bank of Cyprus vernichtet worden sein. Derweil beschloss das Finanzministerium, die Beschränkungen im Kapitalverkehr für weitere drei Tage aufrecht zu erhalten.
Anfang des vergangenen Monats spielte sich eine bemerkenswerte Debatte in Zypern ab. Am Beginn stand ein am 5. März veröffentlichtes Interview des „Wall Street ...
wmu. BRÜSSEL, 3. April. Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird sich erwartungsgemäß mit einer Milliarde Euro am internationalen Hilfsprogramm für Zypern ...
Eine der zehn Milliarden Euro, die Zypern als Kredit zugesagt wurden, gibt der Internationalen Währungsfonds. IWF-Chefin Lagarde hofft, dass die Wirtschaft des Landes so wieder in Schwung kommt.
Die virtuelle Währung Bitcoin ist erstmals mehr als 100 Dollar wert. Der Clou: Banken und Politiker haben keinen Zugriff auf das Geld. In Krisenländern erfreuen sich die Coins deshalb hoher Beliebtheit.
hmk. BRÜSSEL, 2. April. Die Verhandlungen zwischen der zyprischen Regierung und der „Troika“ aus Europäischer Kommission, Europäischer Zentralbank und dem ...
tens. ISTANBUL, 2. April. Der Rücktritt von Zyperns Finanzminister Michalis Sarris hat in Nikosia die Debatte darüber verschärft, wer die Schuld am partiellen ...
Wer nach den Gründen sucht, die den zyprischen Finanzministers Michalis Sarris zum Rücktritt bewogen haben, der braucht nicht lange zu suchen.
In der Krise sind Anleger unsicher und handeln weniger. An der Deutschen Börse wurden im März fast ein Fünftel weniger Aktien gehandelt.
Zehn Milliarden Euro Kredit haben die internationalen Geldgeber Zypern zugesagt. Die Tilgung soll in den zehn Jahren beginne, im Mai dieses Jahres die erste Tranche an Zypern fließen.
Zyperns Finanzminister Michalis Sarris legt sein Amt nieder. Nachfolger wird wohl Arbeitsminister Charis Georgiades. Nicht klar ist, ob Sarris freiwillig zurücktritt.
In der Karwoche ging es für die meisten deutschen Aktien leicht nach unten. Der DAX schloss am Donnerstag knapp unter 7.800 Punkten und verlor gut 100 Zähler.
Die Datenschutz-Beauftragte des Internetkonzerns Google Alma Whitten gibt ihren Job auf, VW will dem Betriebsratschef Osterloh zufolge Zehntausende neue Jobs schaffen und der Telekom-Partner Metro PCS versucht, die Fusion mit T-Mobile USA zu retten.
Das Chaos rund um die Zypern-Hilfe droht das Land in eine Rezession zu stürzen. Deshalb werden jetzt offenbar die Kreditbedingungen erleichtert. Derweil wehrt sich Staatspräsident Anastasiades gegen den Vorwurf der Insider-Warnung mit einer Untersuchungskommission.
Während sich nach der Aufregung um Zypern die Märkte beruhigt haben, rückt Italien rückt wieder mehr in das Blickfeld der Investoren. Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
pik. Berlin, 1. April. Russland wird keine russischen Anleger entschädigen, die in Zypern infolge der Bedingungen für einen europäischen Hilfskredit Verluste ...
Zur Leitglosse von Klaus-Dieter Frankenberger „Keine Legenden“ (F.A.Z. vom 26. März): Nach den zehn Tagen Diskussion über Zypern drängt sich ein Vergleich auf: ...
Große Finanzsysteme sind nicht schlimm. Wenn Haftung wieder ernst genommen wird - wie in Zypern.
In Zypern haben viele reiche Russen Geld angelegt - und werden jetzt einen Teil verlieren. Doch Russland wird ihnen die Verluste nicht ersetzen. Nur einige Unternehmen haben Chancen.
Griechenland reißt seine Banken in den Abgrund. Irland und Spanien gerieten wegen ihrer Banken an den Rand der Insolvenz. Die Eurokrise zeigt: Staaten und Banken bringen einander immer wieder in Schwierigkeiten. Das könnte nur ein neues Geldsystem ändern.
Der niederländische Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem wandelt auf schmalem Grat. Er gilt nicht als wortgewaltiger Heißsporn, aber als er die Zypern-Rettung als „Blaupause“ bezeichnete, purzelten die Kurse. Moral bleibt für ihn die entscheidende Größe.
Lange hat sich die Kirche dagegen gesperrt. Doch jetzt soll auf Zypern ein Kasino entstehen. Es ist eine von mehreren Ideen, um das Land aus der Krise zu bringen.
In Zypern müssen für die Pleite der Banken die Gläubiger bluten. Eine Ausnahme, sagen die Politiker. Warum eigentlich? Wer sein Geld zur Bank bringt, muss sich des Risikos bewusst sein.
Bei der Hellenic Bank in Nikosia ist man kurz irritiert, als ich mit meinem Plan rausrücke: Ich will ein Konto eröffnen. Es wird mir Zinsen bringen, von denen meine Hausbank in Bienenbüttel nur träumen kann.
Die Geldanleger der größten zyprischen Bank müssen zahlen, Vermögen sind nur bis 100 000 Euro geschützt. Wer mehr auf der hohen Kante hat, muss für jeden weiteren Euro mit bis zu 60 Prozent Verlust rechnen. Das bringt auch Unternehmen in Bedrängnis.
An den Rändern Europas spürt man die Härte Brüssels: Auf Zypern sind mittlerweile selbst die vernünftigen Leute enttäuscht von der Europäischen Union.
Es ist noch nicht Ostern, aber wir können schon mal anfangen zu suchen: Sind noch alle Euro-Staaten da?
Der Finanzminister der vom Ausland nicht anerkannten „Türkischen Republik Nordzypern“ hat Mitleid mit den griechischen Zyprern: „Sie haben nur die Troika, wir die Türkei“, sagt Ersin Tatar.
So denkt ein Optimist über Zyperns Rettung: Die Währungsunion steht besser da als gedacht. Mittlerweile schreckt sie nicht einmal mehr davor zurück, Pleitebanken abzuwickeln. An Solidarität mangelt es ohnehin nicht.
Die ersten Mittelstandsemittenten haben ihre Jahresergebnisse für 2012 vorgelegt und sie sind durchwachsen. derweil könnten die Gläubiger von Sic Processing komplett leer ausgehen.
Die Diskussion um Besonderheiten der Zypern-Rettung geht weiter. EU-Kommissar Barnier will Klarheit schaffen - und unterstützt den Eurogruppen-Chef Dijsselbloem.
In Zypern öffnen die Banken. Das bringt den Zyprern ihr verlorenes Geld nicht zurück. Doch Europa wird durch die Verluste sicherer.