Trumps Zölle vor Gericht: Was Sie jetzt wissen müssen
Erst stuft ein Gericht Trumps Zölle großteils als rechtswidrig ein, dann setzt ein anderes Gericht sie wieder in Kraft. Wie geht es weiter? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Erst stuft ein Gericht Trumps Zölle großteils als rechtswidrig ein, dann setzt ein anderes Gericht sie wieder in Kraft. Wie geht es weiter? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Ein Gericht kassiert die Zollpolitik des amerikanischen Präsidenten, ein anderes setzt sie vorerst wieder in Kraft. Für Donald Trump ist es der nächste Rückschlag einer Agenda, die Fachleute ohnehin für sehr fragwürdig halten.
Fünf Kleinunternehmer klagten gegen die Zoll-Orgie aus Washington. Am Mittwoch bekamen sie recht. Dann setzte ein Berufungsgericht die Zölle wieder ein. Die Unsicherheit steigt.
Die Blockade der Zölle ist eine herbe juristische Niederlage für den US-Präsidenten. Seine Regierung legte umgehend Berufung gegen die Entscheidung ein.
Der 50-Prozent-Zoll auf EU-Einfuhren ist erst einmal vom Tisch. Den Unterschied machte ein Telefonat von Kommissionspräsidentin von der Leyen mit US-Präsident Trump und eine Erkenntnis zum Verhandlungsstil.
Im Prozess um die VW-Dieselaffäre fallen die Urteile, die EU die EU bekommt Aufschub im Zollstreit mit Trump, und die Minister der schwarz-roten Koalition legen ihre Ausgabenpläne vor. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der US-Präsident rückt von seiner Drohung ab, bereits am 1. Juni einen 50-Prozent-Zoll auf Importe aus der EU einzuführen. Im Ringen um ein Handelsabkommen bekommen die Verhandler nun mehr Zeit – allerdings nur einige Wochen.
Hohe Zölle der USA beunruhigen deutsche Unternehmen und die Bevölkerung. Die Haltung zu Freihandel und Globalisierung ändert sich unter dem Eindruck der Handelspolitik von Donald Trump rasant.
Amerikas Präsident liebt Zölle – wir lieben Fakten. Hier sind zehn Tatsachen, um den von Donald Trump neu angefachten Handelskonflikt besser zu verstehen.
„Unsere Gespräche mit ihnen führen zu nichts“: US-Präsident Donald Trump droht, Einfuhren aus der EU ab Juni mit Zöllen von 50 Prozent belegen. Finanzminister Bessent bezeichnet das als Druckmittel für die laufenden Verhandlungen.
Die Furcht vor Amerikas Zöllen hat selbst das Geschäft mit Gemälden erfasst. Doch es gibt auch Hoffnung.
Die Entspannung im Handelskrieg zwischen China und den USA hilft der deutschen Reederei Hapag-Lloyd. Die Container-Buchungen stiegen in den vergangenen Tagen um 50 Prozent. Doch es bleibt ein schwieriges Jahr, sagt ihr Chef Rolf Habben Jansen im Interview.
Luftfahrtvertreter bangen, dass sich die neuen Zölle noch abwenden lässt. Hinter den Kulissen laufen die Drähte heiß. Dabei ist die Branche bei der Umgehung von Zöllen längst kreativ.
Donald Trump schwingt den Zollhammer, China schlägt zurück, die Börsen stürzen ab, dann werden die Zölle teilweise wieder zurückgenommen. Schluss mit dem Unsinn: Die Geschichte lehrt, wie wirkungsvoll der freie Handel ist - nicht nur ökonomisch, sondern auch politisch.
Es ist eine gute Nachricht, dass die Vereinigten Staaten und die Volksrepublik China ihre gegenseitigen Zölle vorübergehend aussetzen. Für Euphorie besteht dennoch kein Anlass.
China und die USA senken die meisten Zölle für 90 Tage. Anleger an den Börsen atmen auf. Das Trump-Team sucht die Schuld für die Zollspirale bei Joe Biden.
Nach Verhandlungen in Genf rüsten beide Seiten deutlich ab. Die internationalen Finanzmärkte reagieren erleichtert. Das Trump-Team sucht die Schuld für die Eskalation nun sogar bei Joe Biden.
Minister aus Amerika und der Volksrepublik haben in der Stadt der Welthandelsorganisation Verhandlungen aufgenommen. Eine Fortsetzung sei für Sonntag geplant.
Viele wichtige Firmen wagen wegen Trumps Hin und Her mit den Zöllen keine Prognosen. Dürfen sie die Zielmarken für Aktionäre einfach so verweigern?
Zwar hat Premier Starmer die Extra-Zölle auf Autos und Stahl abgewendet. Doch der neue Basiszoll von zehn Prozent bleibt.
„Bemerkenswert entspannt und höflich“ sei das erste Gespräch des neuen Kanzlers mit Donald Trump verlaufen. Neben der Ukraine und Zöllen ging es um Besuche. Friedrich Merz zeigte sich vertraut mit Trumps Familiengeschichte.
Der größte Autokonzern der Welt hofft auf Ausnahmen von den US-Zöllen. Doch bis auf Weiteres müssen sich die Japaner auf große Unsicherheiten einstellen. Sie rechnen mit einem kräftigen Gewinnrückgang.
Nach dem Kriegsende vor 80 Jahren sorgte freier Handel für beispiellosen Wohlstand. Damit zogen die westlichen Politiker die Lehre aus den fatalen Folgen des Protektionismus in der Zwischenkriegszeit.
Die Filmindustrie wird in die Handelskonflikte des US-Präsidenten hineingezogen. Sie ist dafür kein offensichtlicher Kandidat – auch wenn Trump in manchen Punkten recht hat.
Amerikanische Techkonzerne wie Apple, Google und Open AI verlassen China wegen hoher Zölle und politischer Spannungen. Apple will bis 2026 die Mehrheit der iPhones für den US-Markt in Indien produzieren, während Google Milliarden in neue Standorte investiert und Open AI intensiv nach Entwicklern sucht.
Der niederländische Medizintechnikkonzern Philips beziffert die Auswirkungen auf den operativen Gewinn. Die Zölle sind der neueste, aber nicht der einzige belastende Faktor.
Ein Restaurantbesuch in der Schweiz ist teuer. Das liegt auch am Schutz für die heimischen Bauern. Doch Trumps Strafzölle bringen die Agrarhilfen ins Wanken.
Friedrich Merz will sich vom Bundestag zum neuen Kanzler wählen lassen. Donald Trump trifft Kanadas Ministerpräsidenten. Und die EU will endgültig unabhängig von russischem Gas werden. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der US-Autokonzern warnt vor einem massiven Gewinnrückgang wegen der Handelspolitik des US-Präsidenten. Das Unternehmen befürchtet zudem Störungen in den globalen Lieferketten.
Andere Nationen versuchten, die US-Filmindustrie in Hollywood zu vernichten, beklagt der US-Präsident. Er spricht von einer „Bedrohung der nationalen Sicherheit“ – und setzt auf ein bekanntes Mittel.
Donald Trump hat hohe Zölle gegen China auf den Weg gebracht, der Streit der beiden größten Volkwirtschaften ist eskaliert. Nun zeigt sich, dass der Handel zwischen ihnen langsam zum Erliegen kommt – aber es gibt Hoffnung.
Entspannungssignale im Zollstreit zwischen den USA und China sowie eine gute Stimmung in der Industrie im Euroraum geben den europäischen Aktienmärkten Antrieb. Aber was ist mit Amerika?
Der Elektronikkonzern rechnet im nächsten Quartal mit Zusatzkosten von 900 Millionen Dollar durch Importzölle und wird mehr Geräte aus Indien und Vietnam importieren. Zuvor verdient er aber erstmal mehr als gedacht.
Der Dollar ist so günstig wie lange nicht. Das verteuert die Ausfuhren vieler deutscher Unternehmen. Einige Branchen können allerdings auch davon profitieren.
Während der Frachtverkehr zwischen China und den USA eingebrochen ist, hat er etwa auf Strecken aus Südostasien zugelegt. Auch Transporte ins Mittelmeer werden teurer – was europäische Unternehmen besorgt.
Die Zahl der USA-Reisenden ist gesunken. Zölle drohen neue Flugzeuge zu verteuern, China hat die Abnahme erster Jets verweigert. Die Flugbranche rüstet sich für Turbulenzen. Wie reagiert Lufthansa?