Angeblich Pläne für neue Eurosteuer
In Brüssel und Berlin gibt es laut einem Medienbericht Pläne für eine eigene Steuer für die Eurozone. Schäuble sei bereit für Gespräche über einen eigenständigen Eurozonen-Haushalt.
In Brüssel und Berlin gibt es laut einem Medienbericht Pläne für eine eigene Steuer für die Eurozone. Schäuble sei bereit für Gespräche über einen eigenständigen Eurozonen-Haushalt.
Deutschland bemüht sich, den europäischen Laden zusammenzuhalten – und stößt dabei auf Gegenkräfte, welche die deutsche Geschichte als Munition einsetzen.
Griechenland senkt seine Schuldenlast: Gegenüber dem Vorquartal fällt sie um gut acht Prozentpunkte. Das liegt auch an den Euro-Finanzministern.
Die Kritik der SPD an Bundesfinanzminister Schäuble reißt nicht ab: Das Kokettieren mit angeblichen Rücktrittsabsichten sei nicht zielführend, sagt der stellvertretende Parteivorsitzende Stegner.
„Sommerinterview“? Das ist eigentlich sterbenslangweilig. In Zeiten der Krise wird es aber brisant, weil man viel gewinnen oder verlieren kann. Angela Merkel schlägt sich durch und zeigt: Sie ist die Chefin.
Die Griechenland-Krise hat zu einem handfesten Streit zwischen Sigmar Gabriel und Wolfgang Schäuble geführt. Doch einen anderen Partner gibt es zumindest für die SPD nicht.
Bundeskanzlerin Merkel hat die beiden Koalitionsparteien aufgefordert, den Streit über das Vorgehen im Schuldenstreit mit Griechenland zu beenden. Es gebe wichtigere Sachen, um die man sich kümmern müsse, sagte sie.
Die Deutschen sind wieder hässlich. Warum? Vielleicht sind sie jetzt aus dem gleichen Grund die Bösen, aus dem sie bislang noch die Guten waren: Sie interessieren sich letztlich nur für sich.
Die Koalitionsparteien sind in der Griechenland-Debatte weiter uneins. Vizekanzler Gabriel beschwert sich nun über das Vorgehen des Finanzministers Schäuble.
Für die einen ist er ein Held, für die anderen eine Hassfigur: Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble wird als Antieuropäer geschmäht - dabei meint er es doch nur gut.
Die Zustimmung zu CDU und CSU ist nach der Einigung mit Griechenland gestiegen. Mit der Kanzlerin und ihrem Finanzminister zeigt sich der Großteil der Bevölkerung zufrieden. Wirtschaftsminister Gabriel schneidet deutlich schlechter ab.
Nur für einen Moment gab es in Brüssel die Illusion, mit den Griechenland-Verhandlungen hätte es endlich ein Ende. Doch wir schleppen die Krise weiter. Der Kopf ist leer und Müdigkeit der Dauerzustand. Wann wird alles gut? Eine Brüsseler Innenansicht.
Griechenland wird sein drittes Solidaritätsprogramm bekommen. Es sei der letzte Versuch, sagt Wolfgang Schäuble. Gut wäre, wenn wenigstens dieses Wort gilt.
Für seine harte Haltung in der Griechenlandkrise hat Finanzminister Schäuble viel Kritik einstecken müssen. Nun hat er in einem Interview die Möglichkeit eines Rücktritts erwähnt.
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EU-Ratspräsident Donald Tusk sieht in der Einigung über neue Verhandlungen mit Griechenland einen guten Kompromiss - ohne Sieger und Verlierer. Im Interview mit der F.A.Z. spricht er über die Rolle Deutschlands und Momente kurz vor dem Scheitern.
Nach einer zum Teil hitzigen Debatte hat sich der Bundestag mehrheitlich für die Aufnahme von Verhandlungen über ein drittes Hilfsprogramm für Griechenland ausgesprochen. Gegen den Antrag der Regierung stimmten 119 Abgeordnete, darunter 60 aus der Union.
Wenn es nach Wolfgang Schäuble ginge, käme der Grexit – und zwar ziemlich bald. Doch er muss sich nach der Kanzlerin richten. Kann er eine Politik vertreten, an die er gar nicht glaubt?
Die Bundeskanzlerin verbindet die Abstimmung zu einem neuen Hilfspaket für Griechenland nicht mit einer Vertrauensfrage. Doch viele in der Union sehen ein neues drittes Rettungspaket mit Skepsis. Macht Merkel einen Fehler?
Im Bundestag wird die Regierung für ihr Verhalten in der Griechenland-Krise ordentlich Federn lassen müssen. Die Illner-Sendung stimmte die Zuschauer schon einmal darauf ein.
SPD-Chef Gabriel hat sich in der Grexit-Debatte in die Rolle eines unberechenbaren Störfaktors manövriert. Das wird ihm persönlich angekreidet. Verantwortlich für die Panne aber ist seine Partei.
Schuldenschnitt für Griechenland: Das geht nur außerhalb des Euro. So sagt es Finanzminister Schäuble und zitiert dafür den EU-Vertrag. Doch was steht dort genau?
Nach der Abstimmung im griechischen Parlament können Verhandlungen über ein drittes Hilfspaket für Griechenland beginnen, sagt Bundesfinanzminster Schäuble. Einen echten Schuldenschnitt schließt er aber aus, es sei denn Hellas würde zeitweilig den Euro verlassen.
Die Abstimmung im Parlament habe die Spannungen in der Syriza-Fraktion offenbart, sagt Christos Katsioulis, Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Athen, im Interview. Dennoch könnte der Regierungschef möglicherweise die anstehenden Reformen durchsetzen.
In der Nacht könnte sich das politische Schicksal von Alexis Tsipras entscheiden. In seiner Parlamentsrede droht er damit, bei einer Ablehnung der Reformen sein Amt abzugeben. Einige Syriza-Politiker muss er aber nicht mehr überzeugen. Sie sind bereits zurückgetreten.
Finanzminister Schäuble sorgt mit seinem Vorschlag eines Grexits auf Zeit für Unruhe. Dass er diese Variante befürwortet, hat taktische Gründe.
Am Tag vor der entscheidenden Abstimmung im griechischen Parlament geht Alexis Tsipras hart mit den Gläubigern ins Gericht. Trotzdem fordert er seine Anhänger auf, den Weg für ein drittes Hilfsprogramm freizumachen.
Wolfgang Schäuble hat in den Verhandlungen mit Griechenland starken Druck aufgebaut. Mit der Rolle als Bösewicht kommt er zumindest bei den Deutschen gut an.
Nach fast 17 Stunden kommt am Morgen die Nachricht: Einigung. Der Grexit ist erstmal abgewendet. Doch Tsipras kann trotzdem nur verlegen lächeln. So lief die Nacht in Brüssel ab.
Der CDU-Vorstand stärkt Merkel in der Griechenlandfrage den Rücken, doch in der Union rumort es: Prominente Unions-Politiker wollen der Kanzlerin nicht mehr folgen.
Bei vielen Twitter-Nutzern entlädt sich nach der Einigung im Schuldenstreit Wut auf die Deutschen. Oppositionspolitiker stimmen ein. Aber ob das Mehrheitsmeinung ist?
Für seinen Kurs in der Griechenland-Debatte erhält Parteichef Sigmar Gabriel Prügel von der SPD-Basis. Im Internet ist die Kritik am Vorsitzenden besonders sichtbar.
Einen Grexit auf Zeit? Den hat Finanzminister Schäuble vorgeschlagen, aber Frankreich macht nicht mit. Präsident François Hollande demonstriert großen Willen, sich mit Griechenland zu einigen.
Wolfgang Schäubles Strategiepapier über einen „Grexit auf Zeit“ führt bei der SPD zu einer heftigen Kontroverse. Vizekanzler Gabriel steht in der Kritik. Die Partei „Die Linke“ bezeichnet den Finanzminister gar schon als „Totengräber der Eurozone“. So weit gehen die Genossen noch nicht.
Der Durchbruch bleibt aus: Die Eurogruppe beendet ihr neunstündiges Krisentreffen ohne Ergebnis. Am Sonntag sollen die Verhandlungen weitergehen. Über einen Grexit-Plan von Finanzminister Schäuble gibt es unterdessen Streit in der großen Koalition.
Die neuen Vorschläge aus Griechenland reichen dem Bundesfinanzministerium nicht. Das Ressort von Wolfgang Schäuble macht zwei dramatische Vorschläge. Kann er sich durchsetzen? Und fordert er damit die Bundeskanzlerin heraus?