Was ist dran an Panama?
Ist es der größte Skandal des Kapitalismus? Oder sind die Panama Papers nur halb so schlimm? Bevor alles aus dem Ruder läuft, wird es höchste Zeit, ein paar Dinge klarzustellen.
Ist es der größte Skandal des Kapitalismus? Oder sind die Panama Papers nur halb so schlimm? Bevor alles aus dem Ruder läuft, wird es höchste Zeit, ein paar Dinge klarzustellen.
Anlässlich einer Preisverleihung soll Bundesfinanzminister Schäuble der Europäischen Zentralbank eine Mitverantwortung am Erstarken der AfD gegeben haben – mit einer launigen Bemerkung.
Der Bundesfinanzminister soll den Kontakt mit einem Whistleblower verweigert haben, der über dubiose Geschäfte der Bundesdruckerei mit einer Briefkastenfirma in Panama auspacken wollte.
Die Kanzlei Mossack Fonseca sieht nichts Anrüchiges in ihrem Geschäftsgebaren. In El Salvador werden die Behörden tätig.
Trotz des Vorwurfes der „Selbstherrlichkeit“ von CSU-Chef Seehofer an die Bundesregierung bemüht sich die Koalition um ein Signal der Geschlossenheit. Allzu ernst scheint die Kanzlerin die Einwürfe aus Bayern nicht zu nehmen.
Barack Obama will Steuerschlupflöcher stopfen. Und wer hat die Daten der Kanzlei Mossack Fonseca gestohlen? Die Panama Papers sorgen für viel Wirbel. Ein Überblick.
Bedingung für das dritte Hilfspaket war der Verkauf von griechischem Staatsvermögen im Wert von 50 Milliarden Euro. Bislang wurde jedoch nur ein Bruchteil der Summe erreicht.
Für Deutschlands Kassenwart erscheinen die Enthüllungen über Briefkastenfirmen zur rechten Zeit. Wirtschaftsminister Gabriel spricht von „organisierter Kriminalität von Banken“.
Lange wehrte sich der Finanzminister gegen eine Förderung der Elektroautos, nun will er sie unterstützen. Nicht von überall kommt jedoch Lob.
Deutschland gibt so viel Hilfsgeld für den Nahen Osten aus wie noch nie. Das soll gegen den Terror wirken und Flüchtlinge fernhalten. Die Bundesregierung ist stolz auf ihren Plan – aufgehen wird er aber nicht.
In den Ländern wird zu langsam geplant, gebaut oder Geld vom Bund nicht genutzt. Die Einrichtung einer Bundesautobahngesellschaft wäre zwar nicht einfach, ist aber eine gute Idee.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble setzt auf eine sich verstärkende Integration in Europa. Trotz aller Krisen - oder gerade deswegen. Dies machte er im hessischen Landtag deutlich.
Das Polster im Bundeshaushalt ist kein Ausweis eiserner Spardisziplin. Mit Schäubles Wahlhaushalt verteilt die Koalition noch einmal, was zu verteilen ist.
Höhere Sozialausgaben lassen den Haushalt 2017 stark wachsen. Dennoch hält Minister Schäuble an der „Schwarzen Null“ fest.
Schäubles Kritik am EU-Haushaltsrahmen bis 2020 ist berechtigt und wichtig – jedoch auch scheinheilig, da er diesen selbst mitbeschlossen hat.
Der Bundesfinanzminister will Ausgaben der EU stärker auf „europäischen Mehrwert“ ausrichten. Reformen sollen zur Bedingung werden, damit EU-Mittel fließen.
Der amerikanische Präsidenten Barack Obama gastiert weiterhin in Kuba. Die Chefin der Bankenaufsicht der EZB, Danièle Nouy, stellt den SSM-Jahresbericht vor.
Die große Koalition beschließt zusätzliche Leistungen unter dem Etikett der Integration. Doch sie hat bislang nicht einmal die Leistungen finanziert, die schon eingeplant, aber unkalkulierbar sind.
Nach den Wahlen in drei Bundesländern mit starken Stimmenverlusten für die CDU steigt dennoch die Zustimmung zur Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Anders fällt das Urteil der Bürger auf Merkels wichtigsten Partner zur Lösung der Krise aus.
Lange pochte die SPD auf Mehrausgaben im Haushalt, lange stellte sich die CDU quer. Nun haben sich der Wirtschafts- und der Finanzminister geeinigt und wollen zusätzliche Milliarden locker machen – vor allem für zwei spezielle Gruppen.
Mit frisierten Kassen lassen sich in Handel und Gastronomie recht einfach Steuern hinterziehen - etwa indem nachträglich Umsätze anders verbucht werden. Dem soll bald ein neues Gesetz Einhalt gebieten. Es geht um Milliarden.
Verliert der Protestantismus über seine ständige politische Einmischung den Glaubenskern? So sieht es der Finanzminister. Das Problem liegt aber an anderer Stelle.
Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt drohen für CDU und SPD zu einem Desaster zu werden. Für Angela Merkel und Sigmar Gabriel kann das erhebliche Folgen haben – auf unterschiedliche Weise.
Die SPD steht vor schweren Rückschlägen. Sigmar Gabriel versucht verzweifelt, den Laden zusammen zu halten. Ist das die Verzwergung einer Volkspartei?
In Griechenland hängen viele Flüchtlinge fest. Soll das Land jetzt schneller einen Schuldenerlass bekommen? Finanzminister Wolfgang Schäuble sagt: Das würde gar nichts bringen.
In Baden-Württemberg erlebt die CDU den wohl schwierigsten Wahlkampf ihrer Geschichte. Ihr Spitzenkandidat Guido Wolf wird heftig kritisiert – und wirkt nervös und ratlos.
Angela Merkel hat so ziemlich alle konservativen Positionen aufgegeben. Sie hat Deutschland in der EU isoliert. Und auch in der Wirtschaftspolitik hat sie den Kompass verloren.
Bis Ende Juni kann das geltene Erbschaftssteuerrecht nachgebessert werden. Familienunternehmer setzen auf die Hilfe von Horst Seehofer – ein Schuss, der nach hinten losgehen könnte.
Der SPD-Chef will Geld für alle, um dem Sozialneid auf Flüchtlinge vorzubeugen. Ein simples Kalkül für die Landtagswahlen. Die SPD wird aber wohl trotzdem heftig abgestraft. Das hat Gründe. Ein Kommentar.
Trotz Flüchtlingskrise wollen die Kanzlerin und der Finanzminister an der schwarzen Null festhalten. Doch während Merkel versichert, dass trotz vieler Asylbewerber niemand zu kurz komme, schreibt Schäuble: „Andere Politikbereiche müssen sich unterordnen.“
Auf Wahlkampftour mit dem Ministerpräsidenten: Warum Reiner Haseloff in Sachsen-Anhalt vielleicht eines Tages in einem historischen Exkurs erzählen wird, wie er beinahe an Angela Merkel und der AfD gescheitert wäre.
Bundesregierung und EU-Kommission bemühen sich, die Unterstützung Griechenlands in der Flüchtlingskrise penibel von dessen Reformprogramm zu trennen. Trotzdem lässt sich ein Stimmungswandel beobachten.
Finanzminister Schäuble bleibt standhaft, dabei ist es so verführerisch: Der Bund macht Schulden und bekommt dafür Geld. Doch das bleibt riskant.
Bei Maybrit Illner wird das Problem von CDU und SPD im polarisierten Landtagswahlkampf deutlich. Sie haben in der Flüchtlingskrise die Deutungshoheit über das wahlentscheidende Thema verloren.
Wolfgang Schäuble wirbt in London für den Verbleib der Briten in der EU. Ein Austritt hätte negative Folgen für Großbritannien, aber auch für die EU.
Die Ausgaben für die Flüchtlinge steigen. Vizekanzler Gabriel schlägt ein Sozialpaket vor, damit die Bürger nicht über die Kosten jammern. Dabei fehlt das Geld woanders.