Günstigere Aussichten
Zwei führende deutsche Wirtschaftsinstitute haben ihre Erwartungen an das Wirtschaftswachstum in Deutschland nach oben korrigiert.
Zwei führende deutsche Wirtschaftsinstitute haben ihre Erwartungen an das Wirtschaftswachstum in Deutschland nach oben korrigiert.
Ohne Großaufträge gerechnet steigt der Auftragseingang der deutschen Industrie um 2,9 Prozent. Das lässt Ökonomen auf eine wirtschaftliche Erholung in den kommenden Monaten hoffen.
Später in Rente, das Ehegattensplitting reformieren und Bildungsinvestitionen von der Schuldenbremse ausnehmen – Nicola Fuchs-Schündeln, die künftige Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin, hat klare Rezepte, was sich in Deutschland ändern muss.
Mit 86 Jahren hat Klaus Schwab den Machtwechsel beim Weltwirtschaftsforum eingeleitet. Der Gründer wird aber vorerst weiterhin eine wichtige Rolle spielen.
Die Ampelkoalition ringt hart um den knappen Finanzhaushalt und muss sich mit geringeren Steuern begnügen. Kann Finanzminster Lindner seinen Sparkurs durchsetzen?
Trotz der westlichen Sanktionen hat der Kreml weiterhin viel Geld für die Waffenproduktion und Zahlungen an Soldaten. Die Einkommen steigen so stark wie lange nicht.
Im März ist die Produktion im verarbeitenden Gewerbe leicht um 0,4 Prozent geschrumpft. Volkswirte beunruhigt das nach zwei starken Vormonaten aber nicht.
Der Abwärtstrend ist ungebrochen. Und auch wenn der Export zuletzt zulegte, dämpft das die Erwartungen auf eine schnelle konjunkturelle Erholung.
Ökonomen werten den Standort Deutschland so gerade noch als „befriedigend“. Ihre Beurteilung fällt ungewöhnlich einhellig aus, zeigt das Ökonomenpanel des Ifo-Instituts und der F.A.Z.
Die Industriestaatenorganisation geht für das laufende Jahr nur noch von einem geringen Wirtschaftswachstum aus. Für 2025 rechnet sie hingegen mit mehr Schwung.
Die konjunkturelle Lage hellt sich ein wenig auf, doch der Ausblick ist nicht rosig. Jetzt kommt es darauf an, dass die Bundesregierung der konjunkturellen Erholung Raum gibt.
Die deutsche Wirtschaft wächst zum Beginn des Jahres leicht um 0,2 Prozent. Zugleich findet die Wirtschaft im Euroraum aus der Rezession. Auf den Wachstumshoffnungen für dieses Jahr liegen Schatten.
Es kommt etwas in Bewegung in der deutschen Wirtschaft. Doch das reicht nicht. Obwohl die Weltwirtschaft ein wenig Fahrt aufnimmt, springt der deutsche Exportmotor nicht an. Auch der Kanzler muss sich bewegen.
Finanzminister Christian Lindner verteidigt die umstrittenen FDP-Pläne zur „Wirtschaftswende“ und kritisiert CDU und CSU. SPD-Parteichef Lars Klingbeil sagte, die Regierung müsse sich „zusammenraufen“.
In Frankfurt und Wiesbaden steigen die Einwohnerzahlen – vor allem durch den Zuzug aus anderen Regionen. Doch können die beiden Städte auch genügend Wohnungen bieten?
Im Euroraum eilen die Dienstleistungen der Industrie in der erwarteten Erholung voran. Deutschland und Frankreich hinken anderen Eurostaaten hinterher. Der monatliche Konjunkturbericht der F.A.Z.
Der Internationale Währungsfonds sieht in einer Kombination aus steigender Staatsverschuldung, höheren Zinsen und schwachem Wirtschaftswachstum Risiken für Staatshaushalte und Finanzmärkte.
Das schwache Wachstum in Deutschland lässt sich nicht allein mit der mauen Weltwirtschaft erklären. Es deutet auf eine tiefgreifende Verunsicherung über die Wirtschaftspolitik hin.
„Die Wirtschaft in Deutschland ist angeschlagen“, urteilen die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute in ihrer neuen Prognose. Für nächstes Jahr sind sie etwas zuversichtlicher.
Die großen Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten in ihrer gemeinschaftlichen Frühjahrsdiagnose, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr nahezu stagnieren wird. Das reale Bruttoinlandsprodukt soll um 0,1 Prozent zulegen.
Die Sozialkassen stehen unter Druck, die Wirtschaft schwächelt: Eigentlich ist klar, was getan werden muss, um Deutschland zu mehr Wachstum zu verhelfen.
Das Wachstumschancengesetz hat den Bundesrat passiert – aber derart abgespeckt, dass von Aufbruch keine Rede sein kann. Es mehr braucht mehr als so ein Steuer-Klein-Klein.
Genossenschaft auf Wachstumskurs.
Österreichs Wirtschaft läuft gerade nicht rund. Ökonomen senken die Wachstumsprognose und nennen dafür hausgemachte Gründe. Aber nicht nur.
Deutschlands Wirtschaft kommt nicht vom Fleck. Das kann die Politik nicht alleine ändern. Jeder ist gefragt.
Ist die deutsche Stagnation eine konjunkturelle Schwäche oder ein Standortproblem? Die Diskussion darüber ist so bizarr, weil die Regierung auch eine vorübergehende Schwäche besser nicht aussäße, sondern beherzt dagegen vorginge.
Chinas Wirtschaft soll in diesem Jahr um etwa fünf Prozent wachsen, sagt Ministerpräsident Li – ein ambitioniertes Ziel. Angesichts der angeschlagenen Finanzlage seien „Extravaganz und Verschwendung strikt verboten“.
Der frühere Bundesbankpräsident sorgt sich um solide Staatsfinanzen und die Zukunft des Standorts Deutschland. Eine Rückkehr zu sehr niedrigen Inflationsraten hält Jens Weidmann für unwahrscheinlich.
Die Investitionen nicht nur in der Bauwirtschaft gehen deutlich zurück. Die Unternehmen sind nach dem Ifo-Geschäftsklima etwas weniger pessimistisch. Doch die Aussichten bleiben trübe.
Die Union fordert die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine. Der Kanzler lehnt das ab, die Abgeordneten der Ampel aber sind uneins. Verfolgen Sie die Debatte im Livestream.
Die jüngste Prognose der Ampel sei derart mies, dass man jetzt einen großen Wurf brauche, verlangen Vertreter der deutschen Wirtschaft. In Habecks Jahreswirtschaftsbericht sucht man nach diesem Aufbruch vergebens.
Die Liberalen stecken heute in einer ungeliebten Koalition, die Wirtschaftslage ist miserabel. Im Jahre 1982 war das nicht anders. Der damalige Rat des FDP-Politikers Otto Graf Lambsdorff ist erstaunlich aktuell.
Frankreichs Regierung kappt ihre Wachstumsprognose – und verspricht, das Haushaltsdefizit trotzdem nicht zu erhöhen. Auch die Steuern sollen nicht steigen.
Der Bundeswirtschaftsminister will neue Schulden, um die Unternehmenssteuern zu senken. Der Bundesfinanzminister will lieber den Soli abschaffen. Und nun? Die F.A.Z. hat sich unter Fachleuten umgehört.
Der Elektronikkonzern beendet eine ungewöhnlich lange Negativserie, auch dank Umsatzsteigerungen beim iPhone. Aber das Geschäft in China schrumpft – die Konkurrenz mit Huawei ist groß.
Jetzt trifft es auch die Akademiker: Sie fürchten sich davor, durch Automatisierung überflüssig zu werden. Warum das zwar manchmal eine begründete Furcht ist, sich aber viel dagegen tun lässt.