Volkswirte glauben nicht an galoppierende Inflation
3,9 Prozent Preissteigerung im August – bei Verbrauchern klingelten die Alarmglocken. Politiker versuchten, die Zahlen im Wahlkampf für sich zu nutzen. Volkswirte mahnen dagegen zur Ruhe.
3,9 Prozent Preissteigerung im August – bei Verbrauchern klingelten die Alarmglocken. Politiker versuchten, die Zahlen im Wahlkampf für sich zu nutzen. Volkswirte mahnen dagegen zur Ruhe.
Das diesjährige F.A.Z.-Ranking der Ökonomen zeigt: In der Krise wendet sich das Land an die Bekanntesten der Zunft. Der größte Aufstieg gelingt drei Frauen.
Nach dem Bericht des Weltklimarates wird deutlich: Die Welt muss klimaneutral werden. Wie kann der Wirtschaftsumbau in Deutschland gelingen? Der BDI erwartet gewaltige Kosten. Aber auch große Chancen.
Eminem ist in der Elite inzwischen fast so wichtig wie die alten Klassiker. Der Kulturgeschmack der Oberschicht verändert sich. Trotzdem bleiben feine Unterschiede.
Norwegen erinnert an den Anschlag von Utøya vor zehn Jahren. Angela Merkel stellt sich den Fragen der Hauptstadtpresse. Und die deutschen Fußball-Herren starten in Tokio. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Newsletter.
Deutschland hat sich mit den Vereinigten Staaten nach dem Konflikt um die Gas-Pipeline Nord Stream 2 geeinigt. Die Ukraine soll Geld und Erdgas bekommen. Auch deutsche Verbraucher sollen profitieren.
Die Corona-Inzidenz ist fast so niedrig wie im vergangenen Sommer. Einige fürchten, dass nun dieselben Fehler begangen werden und warnen vor der Delta-Variante. Doch es gibt auch andere Stimmen.
Nun soll es eine „rotierende Regelung“ geben – vermutlich bis nach der Bundestagswahl.
Ohne Wasserstoff wird die Klimaneutralität nicht gelingen, sagt die Wirtschaftsweise Veronika Grimm. Sie bemängelt hierzulande aber Engstirnigkeit – auch gegenüber Russland.
Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung von Fachleuten im Sommer kräftig wachsen – wenn es in der Pandemiebekämpfung nicht einem „Jojo-Effekt“ kommt. Die Notbremse allein reiche nicht.
Für dieses Jahr erwarten die Wirtschaftsweisen wegen der anhaltenden Beschränkungen nur noch ein Wachstum um 3,1 Prozent. Die mögliche dritte Infektionswelle birgt zudem die Gefahr, dass sich die Erholung weiter verzögert.
Wie gut steht Deutschland in der Krise da? Jens Spahn sagt: Besser als man denkt. Was kommt aber danach? Da ist die Meinung einhellig: Deutschland muss anders, muss besser werden. Eindrücke vom F.A.Z.-Kongress.
Die Pandemie ist auch ein Lehrstück in Sachen Klimaschutz. Wie organisieren wir ihn so, dass er Wohlstand und Freiheit nicht schadet? Darüber unterhält sich Heike Göbel mit Prof. Dr. Veronika Grimm, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der deutschen Wirtschaft („Wirtschaftsweise“). Sehen Sie das Gespräch im Video.
Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm fordert auf dem F.A.Z.-Kongress dringend Reformen in der Energiepolitik. Eine Renaissance der Atomkraft in Deutschland schließt sie aber aus.
Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm fordert auf dem F.A.Z.-Kongress dringend Reformen in der Energiepolitik. Eine Renaissance der Atomkraft in Deutschland schließt sie aber aus.
Wenn sich Union und SPD nicht bald einigen, muss der Chef der Wirtschaftsweisen gehen. Die Sozialdemokraten haben ihre Favoriten. Wie sehr ist die CDU bereit, für den Wirtschaftsliberalen Feld zu kämpfen?
Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm macht der deutschen Industrie beim Thema Klimaschutz schwere Vorwürfe. Auch die Politik habe ihren Anteil – das könne sich nun rächen.
Corona beschert uns wichtige Erkenntnisse über Abhängigkeiten von Silicon-Valley-Firmen – und die Brüchigkeit von gesellschaftlichem Konsens. Ein Gespräch mit der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm darüber, wo man jetzt investieren und die Weichen für die Zukunft stellen muss.
Eines der wichtigsten Beratergremien der Bundesregierung fordert tiefgreifende Reformen in der Energiepolitik. Die Wissenschaftler liefern konkrete Vorschläge – zum Beispiel einen viel höheren CO2-Preis.
Veronika Grimm ist die neue Energie-Expertin im Rat der Wirtschaftsweisen. Der Öffentlichkeit ist sie bisher nicht besonders aufgefallen. Das muss für sie kein Nachteil sein.
Wegen der bevorstehenden Rezession müsse der Klimaschutz mal Pause machen, fordern europäische Wirtschaftsvertreter. Fachleute widersprechen: Mit der richtigen Strategie könnten am Ende beide profitieren, Klima und Wirtschaft.
Die „fünf Wirtschaftsweisen“ beraten im gesetzlichen Auftrag die Bundesregierung in wirtschaftspolitischen Fragen. Nun sitzen in dem hohen Gremium erstmals zwei Frauen. Das Kabinett machte den Weg heute frei.
Veronika Grimm und Monika Schnitzer sollen in das Beratergremium der Bundesregierung einziehen. Die Reaktionen auf die Besetzung der beiden Wissenschaftlerinnen fallen positiv aus – doch es gibt einen Makel.