London will Brexit-Gespräche beschleunigen
Es gibt keine vorzeigbaren Fortschritte bei den Brexit-Verhandlungen zwischen London und Brüssel. Trotzdem will die britische Regierung die Anzahl der Treffen erhöhen.
Es gibt keine vorzeigbaren Fortschritte bei den Brexit-Verhandlungen zwischen London und Brüssel. Trotzdem will die britische Regierung die Anzahl der Treffen erhöhen.
Eine amerikanische Kanzlei verklagt Volkswagen wegen des Dieselskandals in einem Pilot-Verfahren. Jetzt überrascht sie den Konzern mit einem neuen Vorstoß.
Es sind historische Tage in Brüssel: Die EU verhandelt seit heute mit Großbritannien über den Brexit. Doch auch zu Beginn der Gespräche rätseln die übrigen EU-Partner noch über die Londoner Strategie.
Die europäischen Unterhändler verlangen Klarheit, doch die britische Regierung flüchtet sich vor dem Start der Brexit-Verhandlungen an diesem Montag in eine neue Unbestimmtheit. Vor allem Theresa May gilt als Unsicherheitsfaktor.
Trotz politischem Chaos in Großbritannien sollen die Verhandlungen mit der EU über den Austritt in der nächsten Woche starten. Denn Theresa May steht unter starkem Zeitdruck.
Donald Trump soll die Deutschen angesichts ihres Handelsüberschusses als „sehr böse“ kritisiert haben. Nun beginnt der G7-Gipfel. Und Handel ist nicht das einzige brisante Thema.
Armin Laschet und Christian Lindner sind sich einig: Sie empfehlen ihren Landesverbänden, über eine Koalition zu verhandeln. Drei Themen rücken in den Fokus des schwarz-gelben Bündnisses.
Eigentlich sollten die Übertragungs-Rechte für die Champions League schon vergeben sein. Doch laut Uefa läuft der Verkaufsprozess noch. Und weder Sky noch ZDF äußern sich abschließend.
Martínez bricht Schlüsselbein bei Bergwanderung +++ Weidenfeller verlängert beim BVB +++ Magdeburger Stadion für Relegation zugelassen +++ Pieckenhagen hilft Würzburg +++ Fußball kompakt am Dienstag.
In Brüssel hält man ein Scheitern der Gespräche für wahrscheinlicher als einen Erfolg. Die britische Regierungschefin May stellte bei einem Treffen mit Kommissionschef Juncker aus EU-Sicht vollkommen überzogene Forderungen.
EU-Ratspräsident Tusk scheint nur darauf gewartet zu haben: Kurz nachdem London den Brexit-Antrag für die kommende Woche angekündigt hat, verspricht er einen prompten Beginn des Verhandlungsprozesses.
„Ziel ist es, alle Standorte und Arbeitsplätze zu erhalten.“ Mit diesen klaren Worten positioniert sich Matthias Machnig als neuer Opel-Verhandler der Bundesregierung. Auf kurze Sicht könnte das sogar klappen.
Selbst der Vorstand von Opel ist anscheinend von den Übernahme-Verhandlungen überrascht worden. Opel-Chef Neumann soll derweil sogar eine Aufspaltung von Opel durchgespielt haben. Diesen Mittwoch kommt hoher Besuch nach Rüsselsheim.
Opel kommt Peugeot gerade recht. Doch vieles spricht dafür, dass der Verkauf auf weniger Fabriken, weniger Händler, weniger Zulieferer, weniger Eigenständigkeit hinausläuft. Der Versuch der gemeinsamen Genesung wird schmerzhaft.
Vertreter der Regierungskoalition reagieren auf Theresa Mays Ankündigen zum Brexit mit einer Warnung: London könne bei den Verhandlungen nicht die Bedingungen diktieren. Alles andere würde „gefährliche Signale“ an andere EU-Mitglieder senden.
Volkswagen hat sich mit den Behörden auf einen Kompromiss für die vom Abgasskandal betroffenen Dieselwagen mit 3,0-Liter-Motoren geeinigt. Doch einige Punkte sind weiter offen.
Die Angestellen im öffentlichen Dienst sollen nach dem Willen der Gewerkschaft ein deutliches Gehaltsplus erhalten. Das sei auch ein Mittel gegen den zunehmenden Nachwuchsmangel.
Nach langen Verhandlungen gibt es eine Lösung: Der französische Konzern Mobivia kauft nun doch die Werkstätten von ATU. Wegen eines Details wäre das Geschäft fast geplatzt.
Die Gespräche mit ARD und ZDF zur Sublizenzierung scheitern. Damit sind die öffentlich-rechtlichen Sender bei den Spielen erstmals außen vor.
Die Zukunft der Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann ist weiter ungewiss. Die Verhandlungen mit Rewe drehen sich offenbar vor allem um einen Punkt.
Nach der Brexit-Entscheidung wollen die ersten Banken im nächsten Jahr Personal aus London abziehen. Premierministerin May denkt jetzt über Druckmittel für die Verhandlungen mit der EU nach.
Kanadas Handelsministerin hat ihren Rückflug verschoben, EU-Parlamentspräsident Schulz bittet am frühen Morgen zum Gespräch. Das Abkommen soll um keinen Preis scheitern.
Der Trend hin zu Elektromobilität gefährdet viele Arbeitsplätze von Volkswagen. Betriebsratschef Osterloh spricht deshalb eine Drohung aus.
Die britische Führung setzt in den Verhandlungen mit der EU auch auf Unterstützung der wichtigen deutschen Autoindustrie. Ihr oberster Lobbyist macht nun eine klare Ansage.
Nach einem jahrelangem Streit haben sich Bund und Länder auf die Neuordnung ihrer Finanzbeziehungen geeinigt. Die Länder haben sich dabei wohl größtenteils durchgesetzt.
Nach den Wahlen in den Vereinigten Staaten müssten die Verhandlungen für TTIP komplett neu beginnen, fordert der SPD-Fraktionschef. Zuvor sollen die europäischen Parlamente ein Grundgerüst für die Verhandlungen entwickeln.
„Früh im nächsten Jahr“ will Großbritannien seine Austrittserklärung bei der EU einreichen – sagt zumindest Außenminister Johnson. Regierungschefin May will dagegen weiter nichts überstürzen.
Mit Sorge blickt die Welt auf die Atomtests in Nordkorea. Amerikas Außenminister Kerry zeigt sich zu Verhandlungen bereit. Stellt dafür jedoch klare Bedingungen.
Anfang August kündigte Christian Kern vollmundig an: Er werde beim EU-Gipfel in Bratislava „den Abbruch der Beitrittsverhandlungen“ mit der Türkei „zur Diskussion stellen und ein alternatives Konzept verlangen“. Am Freitag kam es dann ganz anders.
Wegen der Planung verschärfter Einwanderungsgesetze ist der Verbleib Großbritanniens im Binnenmarkt unwahrscheinlich. Trotzdem läge ein gemeinsames Handelsabkommen in beider Interesse, meint der britische Brexit-Minister.
In Frankreich wachsen seit Monaten die Zweifel daran, dass der Vertrag zustande kommt. Nun macht Präsident François Hollande anscheinend ernst.
Der deutsche Wirtschaftsminister hält das transatlantische Freihandelsabkommen der EU mit Amerika für praktisch gescheitert. In Washington sorgt das für Irritationen.
Die Spitzenpolitiker der Grünen Cem Özdemir und Winfried Kretschmann über Erdogans langen Arm nach Deutschland und ihre Stellung zu den EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei.
Ruprecht Polenz verhandelt mit der namibischen Regierung über die Wiedergutmachung für den Völkermord an den Herero und Nama. Im Gespräch mit der F.A.Z. sagt er, dass es keine individuelle Entschädigung geben werde.
Die EU eröffnet in den Verhandlungen mit dem Kandidatenland Türkei das Kapitel Finanz- und Haushaltsbestimmung. Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht die Arbeitsmarktdaten.
Bund und Länder sind sich uneins darüber, ob Tunesien, Marokko und Algerien als sichere Herkunftsstaaten gelten. Die Verhandlungen sind bisher am Widerstand der Bundesländer mit grüner Regierungsbeteiligung gescheitert.