Hier herrscht die Clinton, dort das Chaos
In einem Jahr entscheiden die Amerikaner über Obamas Nachfolge. Spannend ist es vor allem bei den Republikanern: Trump triumphiert, Bush liegt am Boden – das ist die Chance für Rubio.
In einem Jahr entscheiden die Amerikaner über Obamas Nachfolge. Spannend ist es vor allem bei den Republikanern: Trump triumphiert, Bush liegt am Boden – das ist die Chance für Rubio.
Die frühere Außenministerin kann ihr Glück kaum fassen: In der TV-Debatte der Demokraten erklärt ihr schärfster Konkurrent die E-Mail-Affäre Clintons für witzlos.
Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton lehnt das Transpazifische Handelsbündnis TPP ab, weil der Vertrag nicht gegen Währungsmanipulationen vorgehe. Das zielt auf Japan.
Laut dem IW wirken die hohen Flüchtlingszahlen wie ein kleines Konjunkturprogramm. Die OECD wird ihre Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft wohl im November senken.
Der Abschluss des Freihandelsabkommens TPP richtet sich vor allem gegen China. Sollte es auch den amerikanischen Kongress passieren, wäre das ein strategischer Erfolg für Obama - in seinem letzten Amtsjahr.
Sie haben jahrelang verhandelt – jetzt haben sich die Regierungen rund um den Pazifik auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Aber bevor das Abkommen in Kraft tritt, müssen die Parlamente mitreden.
Die Verzögerung beim Abschluss der Trans-Pazifischen Partnerschaft belastet Japan in besonderer Weise. Auch die Handelsgespräche mit Europa könnten in Mitleidenschaft geraten.
Japans Verbraucher stöhnen mal wieder unter rekordhohen Preisen für Butter. Die Butterkrise ist hausgemacht.
Japan und Amerika wollen bei der Verteidigung enger zusammenarbeiten. Das ist vor allem ein Sieg für Abe - doch der Ministerpräsident steht unter Beobachtung. Von ihm wird Buße für die Aggression im Zweiten Weltkrieg erwartet.
Japans Ministerpräsident Abe und seine Liberaldemokraten haben die Regionalwahlen gewonnen. Für den Freihandel und für die Kernenergie in Japan ist das ein gutes Signal.
Noch sind zwischen Japan und Amerika nicht alle Widerstände beim Handel mit Autos und Lebensmitteln geklärt. Doch beide Länder versuchen, sich noch im April zu einigen. Damit wäre der Weg offen für das Transpazifische Handelsabkommen TPP.
Wirtschaftsminister Gabriel nimmt keine Rücksicht mehr auf die Freihandelsgegner in seiner Partei. Der SPD-Chef sagt Ja zu einem Abkommen mit Kanada. Eine „Bauchnabelschau“ sei für die Exportnation Deutschland brandgefährlich.
Chinas Präsident Xi Jinping inszeniert den Apec-Gipfel als Beginn seiner eigenen Ära. Erst hat er im Innern seine Macht konsolidiert, nun markiert er außenpolitisch sein Revier.
Die Verhandlungen über eine Transpazifische Partnerschaft stagnieren. Vor allem die Vereinigten Staaten und Japan tun sich schwer. China will das nutzen und macht einen Gegenvorschlag.
Die Deutschen lieben den Freihandel, aber sie mögen ausländische Investitionen in der Heimat kaum. Das zeigt eine internationale Umfrage. Wer sind die größten Handelsbefürworter, wer die größten Skeptiker?
Laut ökonomischer Doktrin profitieren alle vom Freihandel. Doch die Verhandlungen zwischen Japan und Amerika gestalten sich zäh. Japan will vor allem seine Landwirtschaft schützen.
Mehr japanische Autos in Sydney, mehr australischer Weizen in Tokio: Japan und Australien nähern sich dem Freihandel.
Die Abhör-Affäre spaltet die beiden Kontinente. Und auch die Erdplatten entfernen die Freunde voneinander.
Militärisch und politisch können die Vereinigten Staaten China im Pazifikraum vielleicht Paroli bieten. Das wirtschaftliche Wettrüsten kann Washington aber nicht gewinnen.
Mit der erfolgreichen Olympiabewerbung Tokios für Olympia 2020 im Rücken will Regierungschef Abe Japan verändern. Er muss dabei großen Widerstand überwinden, auch in der eigenen Partei.
In seinem Buch „Macht-Vakuum“ analysiert Ian Bremmer das Kräfteverhältnis der Wirtschaftsmächte. Im Interview verteidigt er die politischen Prioritäten Obamas und warnt vor ökonomischen Konflikten neuen Zuschnitts.
Ein weltweites Freihandelsabkommen liegt in weiter Ferne. Stattdessen verhandeln nur einzelne Regionen miteinander - vor allem über den Abbau von Bürokratie.
Amerikas Präsident Obama hat in Phnom Penh Missstände offen angesprochen. Im Vordergrund aber stand Geopolitik: Kambodschas Herrscher gilt als enger Verbündeter Chinas im Streit um das Südchinesische Meer.
Präsident Obama besucht Burma nicht aus reiner Menschlichkeit. Seine Reise durch Südostasien ist das Ergebnis globaler Strategiespiele – und der asiatische Staat ist eine der wichtigsten Stationen.
Die Internationalisierung des Renminbi schreitet voran: China und Japan haben verabredet, statt des Dollar künftig vermehrt die Währungen beider Länder zu nutzen. Für Peking ist das einer der größten Imageerfolge der vergangenen Jahre.
Asiaten sind erfahrene Händler. Sie heißen den zurückgekehrten Partner Amerika willkommen, ohne ihn auf Kosten Chinas vorziehen zu wollen.
Während China und Amerika streiten, kommt die transpazifische Freihandelspartnerschaft ein Stück voran.