Japan kapituliert in der Handelspolitik
Japans Ministerpräsident Abe hätte Trump nicht nachgeben sollen. Jetzt gärt in Tokio die Sorge, dass der Amerikaner die Welt in eine Form des geregelten Handels hineinführt.
Japans Ministerpräsident Abe hätte Trump nicht nachgeben sollen. Jetzt gärt in Tokio die Sorge, dass der Amerikaner die Welt in eine Form des geregelten Handels hineinführt.
Die Einigung mit Kanada und Mexiko über eine Nafta-Reform solle ein Muster für künftige Handelsverträge sein, sagt ein Trump-Berater. Gilt dieser Vorbildcharakter auch für die Verhandlungsführung des Präsidenten, dürfte es für die Europäer interessant werden.
Schon im kommenden Jahr wollen die elf Staaten des transpazifischen Freihandelspakts mit anderen Ländern über den Beitritt verhandeln. Großbritannien zeigt sich interessiert.
Der Freihandelsvertrag zwischen Japan und der EU hat einige Mängel. Und trotzdem ist sein Wert nicht hoch genug einzuschätzen.
Der amerikanische Präsident hat einen bedrohlichen Handelskrieg angezettelt. Immer schneller dreht sich die Spirale der Eskalation – und das Ende ist längst nicht erreicht. Ein Drama in fünf Akten.
Die Vereinigten Staaten verprellen ihre wichtigsten Handelspartner mit Zöllen und Drohungen. Das Ende des Freihandels ist das noch lange nicht. Munter werden neue Abkommen geschlossen.
Sein Motto lautet: „Amerika zuerst“. Amerikas Präsident hat kaum etwas übrig für Multilateralismus. Besonders die EU ist ihm ein Dorn im Auge. Emmanuel Macron hat er deshalb offenbar bereits ein vergiftetes Angebot unterbreitet.
Im Handelsstreit mit Amerika versuchte China, Trump zu schmeicheln und mit Zugeständnissen zu umgarnen. Doch diese Rechnung ging nicht auf. Jetzt werden nationalistische Töne laut.
Trump lobt Feinde, attackiert Freunde – China ist der Nutznießer. Und was ist mit Europa?
Bisher hat Justin Trudeau jedes böse Wort über Trump vermieden. Jetzt kommt der amerikanische Präsident zum ersten Mal nach Kanada – und für den liberalen kanadischen Ministerpräsidenten steht viel auf dem Spiel.
Austritt aus Klimaschutzabkommen, Iran-Deal gekündigt, Handelskrieg angezettelt: Donald Trump hat in seinen ersten 500 Tagen als Amerikas Präsident die Welt verändert. Seiner Partei gefällt das offenbar sehr. Nur einen fanden sie nach dieser Zeit noch besser.
Es soll ein historischer Gipfel werden. Nun steht der Ort für ein Treffen zwischen Trump und Kim Jong-un fest: Singapur erscheint ideal – denn der Stadtstaat hat Erfahrung mit heiklen politischen Begegnungen.
Donald Trump schüttelt endlich mal behäbige Institutionen – WTO, IWF, Weltbank – durch. Nur hat er leider keine besseren Ideen für den Welthandel.
Beim Treffen mit Japans Regierungschef spricht Amerikas Präsident viel über sein geplantes Gespräch mit dem nordkoreanischen Diktator. Shinzo Abe versucht Trump zu bremsen – und spricht ein anderes wichtiges Thema an.
Beteiligen sich die Vereinigten Staaten nun doch am pazifischen Handelsabkommen? Es gibt etwas, das auch den Präsidenten umstimmen könnte.
Laut einem Bericht plant das Weiße Haus neue Zölle und Sanktionen gegen China. Die Volksrepublik soll von amerikanischer Technologie abgeschnitten werden.
Die Karrieren bei Volkswagen sind mindestens so bemerkenswert wie die von Donald Trump. Und was wird aus den Karrieren der öffentlichen Angestellten?
Der Austritt aus dem transpazifischen Freihandelsabkommen TPP war eine der ersten Amtshandlungen von Präsident Trump. Doch angesichts des Handelsstreits mit China erwägt er nun eine 180-Grad-Wende.
Das Überraschende ist geschehen: Obwohl Donald Trump das transpazifische Handelsabkommen abgelehnt hat, kommt nun ein Bündnis - eben ohne Washington. Und nun?
Das Aus schien schon besiegelt, doch nun beschließen elf Pazifikanrainer einen Freihandelspakt – auch ohne die Vereinigten Staaten. Das ist aber nicht endgültig.
Das Transpazifische Handelsabkommen TPP wird ohne Amerika unterzeichnet. Das Umweltbundesamt informiert über die Gesundheitsbelastung durch Stickoxide.
Australiens Notenbankgouverneur Philip Lowe schlägt Alarm. Die geplanten amerikanischen Strafzölle und mögliche Gegenmaßnahmen bereiten ihm Sorgen. Jetzt tritt noch Trumps Wirtschaftsberater Gary Cohn zurück.
Wirtschaftsvertreter sehen das Handelsabkommen der Pazifik-Anrainerstaaten positiv. Doch sie warnen die Europäer, den Anschluss an die Region zu verlieren.
Der amerikanische Präsident verteilt in Asien handelspolitische Giftpillen. Sein Protektionismus lässt andere Staaten zusammenrücken – und könnte für Amerika teuer werden. Ein Kommentar.
Streits über Klimaschutz bis hin zu Jerusalem haben Europa von Amerika entfremdet. Doch Trumps Iran-Ultimatum übertrifft alles. Hätten die Europäer anders mit ihm umgehen sollen?
Bei seinem Auftritt in Davos gibt Donald Trump nicht den zornigen Handels- oder Währungskrieger. Ist der Populist in den Schweizer Bergen also zum Internationalisten mutiert? Wohl kaum. Ein Kommentar.
Erst Ceta, jetzt TPP: Der kanadische Premierminister ist sich sicher, ein „progressives Abkommen“ beschlossen zu haben. Gleichzeitig spricht er eine Warnung in ungewohnter Klarheit aus.
Donald Trump feiert die Errungenschaften seines ersten Amtsjahres. Doch so erfolgreich, wie er sich selbst sieht, war er nicht – auch wenn er wichtige Politikänderungen auf den Weg gebracht hat.
Amerika sieht sich von China und Russland bedrängt. Trumps Strategie setzt auf massive Stärkung des Militärs. Dennoch soll eine direkte Konfrontation mit Xi und Putin vermieden werden.
Familien, Landwirte und Kleinunternehmen in Japan können sich auf neue Finanzhilfen freuen. In einer Trendwende finanziert die Regierung den Zusatzhaushalt wieder mit höheren Schulden.
Ein amerikanischer Experte warnt: China will deutsche Technik kaufen und dann Deutschland den Rang ablaufen. Was ist da am besten zu tun?
Donald Trumps Besuch in der philippinischen Hauptstadt wird von Protesten begleitet. Doch der amerikanische Präsident hat beim Asean-Gipfel ein ganz anderes Problem – mit einem Handschlag.
TPP sollte rund um den Pazifik die größte Freihandelszone der Welt schaffen. Dann kam Donald Trump und kündigte das Abkommen. Nun wollen die elf Pazifik-Anrainerstaaten weitermachen - auch ohne Amerika.
Der amerikanische Präsident ist in Südkorea angekommen. Diese Station seiner Asienreise ist eine heikle Angelegenheit. Nicht nur China ist wichtig.
Der amerikanische Präsident will „freundlich“ über „massive Handelsdefizite“ verhandeln. Den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Freihandelsabkommen TPP verteidigt er.
Fünf Staaten in zehn Tagen: Bei der ersten Asien-Reise von Donald Trump dreht sich fast alles um den nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un. Doch auch die Asiaten wissen nicht recht, wie man mit einem so unvorhersehbaren Präsidenten umgehen soll.