Europas neue Nähe zu China
Die USA sind kein verlässlicher Partner mehr. Da richtet sich der Blick nach Asien.
Brasilien lässt eine wichtige Vereinbarung platzen. Nun drohen Zölle auf elektronische Übertragungen. Auch in der Reformdebatte bleiben Fortschritte vorerst aus.
Die USA sind kein verlässlicher Partner mehr. Da richtet sich der Blick nach Asien.
Noch läuft das Weltwirtschaftsforum 2026, doch der Auftritt von Kanadas Premierminister Mark Carney sticht schon jetzt heraus. Mit klaren Worten ordnete Carney die aktuellen Veränderungen der Welt ein. Lesen Sie hier seine Rede im Wortlaut.
Donald Trump will mit Zollerhöhungen die angebliche Ausbeutung Amerikas durch Handelspartner beenden. Doch was haben seine bisherigen Zölle eigentlich gebracht? Wir geben einen Überblick.
In seiner ersten Amtszeit erteilte Donald Trump dem Freihandel und multilateralen Handelsbündnissen eine Absage. Die erschreckende Erkenntnis am Beginn seiner zweiten Amtszeit ist, dass Trump gewonnen und die globale Handelspolitik dauerhaft geprägt hat.
Die Handelsbeziehungen mit den USA bleiben unabhängig vom Wahlausgang herausfordernd. Doch es gibt einige Rezepte für die EU-Wirtschaftspolitik.
Der Einfluss der USA in Südostasien nimmt ab: In einer Umfrage unter den Eliten der Region bevorzugte erstmals eine Mehrheit eine Hinwendung zu China. Und beim Ostasiengipfel fehlte Joe Biden nun schon zum zweiten Mal.
In Taiwan soll der Vorsitzende der Oppositionspartei TPP Millionen bei einem Kaufhaus-Deal gemacht haben, nun wurde er festgenommen. Verändert sich das Machtgefüge im Parlament?
Einige ASEAN-Staaten üben vor ihrem Gipfel deutliche Kritik an Chinas Hoheitsansprüchen im Südchinesischen Meer. Doch der Staatenverband ist in sich gespalten.
Das Vereinigte Königreich setzt mit der neuen Handelsverbindung zu pazifischen Anrainerstaaten auf Freihandel, während Asien dies als Zeichen gegen Chinas Handelsdruck deutet.
Die britische Regierung hat angekündigt, dem transpazifischen Handelsabkommen CPTPP beizutreten. Es ist der größte Handelsdeal seit dem Brexit.
Das Abkommen IPEF, ein Baukasten der Zusammenarbeit, stößt auf bedingte Gegenliebe. Google und Co. sollen Frauen ausbilden.
Der amerikanische Außenminister besucht zum ersten Mal seit Amtsübernahme Südostasien. In der Region wollen die Vereinigten Staaten engere Partnerschaften knüpfen – gegen Peking.
Chinas Kommunisten wollen die Regeln im asiatisch-pazifischen Handel bestimmen. Der Westen wirkt hilflos, weil die Vereinigten Staaten ihr Gewicht nicht nutzen.
Beim APEC-Gipfel stehen Staaten wie Deutschland im Schatten der Weltmachtrivalität zwischen Amerika und China. Können die kleinen und mittelgroßen Länder trotzdem eigene Strategien und Allianzen entwickeln?
Die Spannungen zwischen China und Amerika sehen die Staaten des Indopazifik mit großer Sorge. Aber sie wollen die aus diesem Grund gewachsene Aufmerksamkeit für ihre Region nutzen.
Chinas Aufstieg zur Weltmacht +++ Dominik Graf verfilmt Erich Kästner +++ Reform der Öffentlich-Rechtlichen +++ 50-Milliarden-Dollar-Paket
Trump schwächte Amerikas Allianzen besonders im Kampf gegen Chinas Machtanspruch und Ambitionen außerhalb Asiens. Sein Nachfolger Biden will die Bündnisse wieder stärken.
Der neue Präsident distanziert sich von fast allem, was sein Vorgänger auf der Welt getan hat. Doch auch er sieht China als Bedrohung für Amerikas Wohlstand. Hat er einen Plan dagegen?
Immer mehr westliche Länder verabschieden Konzepte für den Indo-Pazifik-Raum. Aber Amerika, Frankreich, Deutschland und die Niederlande haben unterschiedliche Ansätze.
Auch wenn Donald Trump nicht mehr Präsident sein wird – China bleibt in Amerika das Feindbild. Ein Stratege sieht die Herausbildung zweier Blöcke – und Europa zwischen den Fronten.
Das Freihandelsabkommen sieht die Beseitigung sämtlicher Zölle bis 2024 vor. Es umfasst den bilateralen Handel mit Waren und Dienstleistungen im Wert von mehr als 17 Milliarden Pfund.
Siegerjustiz +++ Trumps Anwälte +++ TPP +++ Katholische Kirche +++ Die Fußball-Wirklichkeit
Wenn der gewählte Präsident das Amt übernimmt, hat das rund um den Globus wirtschaftliche Folgen. Was sind die wichtigsten Auswirkungen? F.A.Z.-Korrespondenten geben Antwort.
Der künftige amerikanische Präsident wird wohl einen ähnlich harten Kurs gegen China einschlagen wie sein Vorgänger: Laut Joe Biden müssen die Vereinigten Staaten dem wachsenden Einfluss der Regierung in Peking entschlossen entgegentreten.
Der Abschluss des neuen Handelsabkommens ist ein Beispiel dafür, wie weit die Volksrepublik Amerika und Europa in Südostasien teilweise schon voraus ist. Eine Analyse.
Lange traute sich niemand, der Aggressivität der Kommunisten in Asien entgegenzutreten. Nun will Berlin gemeinsam mit Paris Brüssel zu einem klareren Handeln im indo-pazifischen Raum drängen. Ob und wann dies gelingt, steht in den Sternen.
Das größte Freihandelsabkommen der Welt bindet Länder mit einer Wirtschaftskraft von fast 26 Billionen Dollar aneinander. Die Hoffnungen auf RCEP sind groß in der Region. China und Japan sichern damit ihre Dominanz ab.
Auf einem virtuellen Gipfel haben 15 Staaten aus der Asien-Pazifik-Region das größte Freihandelsabkommen überhaupt geschlossen. Amerika ist nicht dabei – und ein anderer wichtiger Rivale Chinas auch nicht.
15 asiatische Nationen schließen ein Freihandelsabkommen – die Einigung umfasst zwei Milliarden Menschen und 30 Prozent der Weltwirtschaft. Schon am Sonntag soll der Mega-Pakt unterschrieben werden. Die treibende Kraft dahinter ist offensichtlich.
Vor fast fünfzig Jahren wurde Joe Biden erstmals in den Senat gewählt. Seither haben sich die Vereinigten Staaten und seine Partei massiv verändert – und er sich mit ihnen. Ein Gastbeitrag
Ob Japan von China und Amerika respektiert wird, hängt auch an seiner Wachstumskraft. Japans scheidender Ministerpräsident Abe hat hier manches erreicht. Bis Japan wieder ein attraktiver Standort ist, bleibt aber noch ein weiter Weg.
Am 2. September 1945 unterschrieb Japan die Kapitulation – der Zweite Weltkrieg war zu Ende. Heute ist die Pax Americana, die danach im asiatisch-pazifischen Raum herrschte, Vergangenheit. Folgt nun die Vorherrschaft Chinas?
Während sich der Handelsstreit zwischen Amerika und China immer weiter zuspitzt, kommen die Verhandlungen mit Japan voran: Die Staaten haben sich „grundsätzlich“ auf ein bilaterales Handelsabkommen geeinigt.
Zwei Jahre ist Donald Trump nun Präsident und die Gräben in Amerika sind tiefer und breiter als zuvor. Für Millionen Wähler macht er ihr Land nicht größer – sondern kleiner und hässlicher. Recht haben sie. Ein Kommentar.
Vor dem G-20-Gipfel in Buenos Aires herrscht die Sorge, dass der chinesisch-amerikanische Konflikt eskaliert. Finden die Gemäßigten in Peking und Washington noch Gehör?
Japans Ministerpräsident Abe hätte Trump nicht nachgeben sollen. Jetzt gärt in Tokio die Sorge, dass der Amerikaner die Welt in eine Form des geregelten Handels hineinführt.