275.000 Euro sollen Abschied erleichtern
In zahlreichen Branchen werden derzeit große Abfindungsprogramme ausgerollt. Ein beispielhafter Überblick über die Unternehmen – und was dort gezahlt wird.
In zahlreichen Branchen werden derzeit große Abfindungsprogramme ausgerollt. Ein beispielhafter Überblick über die Unternehmen – und was dort gezahlt wird.
Binnen weniger Jahre und praktisch aus dem Nichts hat Sanjeev Gupta ein milliardenschweres Unternehmen aufgebaut. Jetzt greift der Brite nach Thyssen-Krupp.
Die Hoffnung, Stahl und Werkstoffe wieder zu einer der tragenden Säulen des Thyssen-Konzerns zu machen, hat sich durch die Corona-Krise zerschlagen.
Der britische Konkurrent von Thyssen-Krupp, Liberty Steel, hat ein Übernahmeangebot vorgelegt. Die Arbeitnehmerseite kündigt Widerstand an. Sie findet, der Staat sollte helfen.
Der kriselnde Konzern sorgt für einen turbulenten Börsentag. Anleger hoffen auf eine Übernahme der Stahlsparte durch einen Konkurrenten, während Arbeitnehmer lieber den Staat an Bord holen wollen. Die europäischen Aktienmärkte erholen sich derweil leicht vom düsteren Donnerstag.
Die Stahlsparte von Thyssenkrupp hatte schon vor Corona mit hohen Verlusten zu kämpfen. Die IG Metall will, dass der Bund einspringt – und erhält Unterstützung aus der Konzernspitze.
Strombasierte Kraftstoffe versprechen weitgehend CO2-neutrale Mobilität, ohne große Akkus durch die Gegend fahren zu müssen. Welche Chancen hat der neue Ansatz?
Auf der Suche nach klimafreundlichen Kraft- und Brennstoffen arbeiten Industrie und Wissenschaft eng zusammen. Dabei entstehen vielversprechende Projekte.
Auch am deutschen Aktienmarkt sind gezielte Wetten gegen Unternehmen an der Tagesordnung. Doch selten sind die Reaktionen so heftig wie im Fall Grenke.
Der Industriekonzern fährt innerhalb von neun Monaten einen Milliardenverlust ein. Das liegt vor allem am Stahlgeschäft.
Trotz eines Lieferstopps für Rüstungsgüter in die Türkei bekommt das Land deutsche Waffen. Deutschland erfüllt damit alte Verträge und hält die Exporteinschränkungen trotzdem ein.
Spätestens 2050 soll die Stahlindustrie „klimaneutral“ produzieren. Doch ohne staatliche Hilfe wird die Branche die ökologische Wende nicht überstehen.
Mehr als 17 Milliarden Euro soll Thyssen-Krupp für sein Aufzugsgeschäft bekommen – Geld, das der Konzern dringend braucht. Nun kann es kommen: Alle erforderlichen Genehmigungen liegen vor.
Die deutsche Industrie bekommt Ende des Jahres einen neuen Cheflobbyisten. Auf Amtsinhaber Dieter Kempf soll Thyssen-Krupp-Aufsichtsratschef Siegfried Russwurm folgen.
Noch am Mittwoch kratzte der deutsche Leitindex an der Marke von 13.000 Punkten. Nun steht auf Wochensicht ein Verlust von knapp sieben Prozent zu Buche. Die Wall Street fängt sich nach dem turbulenten Vortag hingegen wieder.
Was für ein Handelstag: Kaum geben die Kurse nach, steigen die Abstauber schon wieder ein. Sogar der Kurs der Lufthansa-Aktie erholt sich stark.
Eines der letzten Industriekonglomerate will große Unternehmensteile verkaufen und geht wieder auf Partnersuche. Kommt jetzt die Deutsche Stahl AG ins Spiel?
Die am Montag entstandene Hoffnung auf einen Corona-Impfstoff wirkte nur kurz nach, dann sank der Leitindex wieder in Richtung der Marke von 11.000 Punkten.
Der Essener Industriekonzern will schrumpfen und sucht wieder nach einem Stahlpartner. Tata Steel ist offenbar weiter interessiert. Doch nicht nur im Stahlgeschäft sind Umbauten geplant: 20.000 Mitarbeiter sind betroffen.
Sorgen um die Liquidität von Thyssen-Krupp lassen am Dienstag den Aktienkurs drastisch fallen. Ungewollt nicht ganz unschuldig ist daran der Wettbewerber Arcelor-Mittal.
Die ersten Lockerungsmaßnahmen hatten den Börsen Hoffnung gemacht. Doch mit den sich zeigenden Grenzen geht auch der Optimismus zurück.
In der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs hat der Stahlkonzern einen Verlust von 1,3 Milliarden Euro eingefahren. Besserung für die zweite Hälfte ist nicht in Sicht – im Gegenteil.
Der Stahlkonzern befindet sich offenbar in fortgeschrittenen Gesprächen über ein Darlehen der KfW-Bankengruppe in Höhe von rund einer Milliarde Euro.
Ein Makler soll einer reichen Frau eine Villa vermitteln. Fünf Jahre später verliert er sein gesamtes Vermögen, die Frau ist im Gefängnis.
Die Schwerindustrie muss CO2 einsparen - und hat eine Idee. Denn Wasserstoff ist nicht nur für den Verkehr eine Lösung: Der Schwerindustrie könnte das Gas das Überleben sichern.
Nach fünf Jahren sind die Zeiten üppiger Dividenden wohl vorbei. Das liegt nicht nur an der Corona-Krise.
Der Bundessicherheitsrat gibt grünes Licht für den Export von vier Kriegsschiffen an Israel und von Munition an Qatar. Die Linke fordert einen sofortigen Stopp.
Der deutsche Aktienmarkt schloss nach einer insgesamt starken Woche am Freitag deutlich im Minus. An den internationalen Rohstoffmärkten machte sich die Krise ebenfalls bemerkbar, was sich an den Preisen für Getreide und Orangensaft zeigte.
Der Verkauf ganzer Unternehmen wird erschwert, weil sich die Geschäftsaussichten nicht mehr einschätzen lassen. Käufer wollen sich mit Rücktrittsklauseln absichern, was aber nicht immer funktioniert.
Der Konzern aus Essen und die IG Metall einigen sich auf eine Soforthilfe in der Coronakrise und auf einen Tarifvertrag mit langer Laufzeit. Dennoch müssen bis zu 3000 Arbeitsplätze abgebaut werden.
In der Metall- und Elektroindustrie haben Unternehmen und Arbeitnehmervertreter sich auf einen Krisen-Tarifvertrag geeinigt. Er gilt bis Ende des Jahres – und enthält Einigungen zum Lohn, zusätzlichen freien Tagen und Kurzarbeitergeld.
Ein Konsortium rund um die Werften-Tochtergesellschaft von Thyssen-Krupp hat sich einen Großauftrag aus Brasilien gesichert. Der Auftragswert soll rund 1,8 Milliarden Euro betragen.
Unter Klimaschützern haben Stahlunternehmen nicht den besten Ruf. Die Georgsmarienhütte will das ändern und setzt auf Rückenwind durch den Umweltschutz. Sie steht robust da.
Thyssen-Krupp verkauft die Aufzüge, seine profitabelste Sparte, an Finanzinvestoren. Ein Gespräch mit der Chefin Martina Merz über den Überlebenskampf des Konzerns und die Vorzüge schwäbischer Managerinnen.
Die Milliarden sollen dem Umbau des Traditionskonzerns dienen. Stahl soll eine Säule bleiben. Schnelle Besserung ist allerdings nicht in Sicht.
Der kriselnde Thyssen-Krupp-Konzern braucht dringend Geld und hat sich nun entschieden: Der Verkauf der lukrativen Aufzugssparte ist besiegelt. Das vom Aufsichtsrat akzeptierte Angebot ist eine Überraschung.