Das Steuergeheimnis gerät ins Wanken
Seit den „Panama Papers“ sind die Briefkastenfirmen wieder stärker im Visier der Politik. Nun sollen Banken für die Steuerhinterziehung ihrer Kunden haftbar gemacht werden.
Seit den „Panama Papers“ sind die Briefkastenfirmen wieder stärker im Visier der Politik. Nun sollen Banken für die Steuerhinterziehung ihrer Kunden haftbar gemacht werden.
Mit brutaler Entschlossenheit haben die Vereinigten Staaten andere Länder dazu gebracht, Steueroasen auszutrocknen. Die eigenen aber verschonen die Amerikaner. Ist das alles ein abgekartetes Spiel?
Was steckt hinter dem Fall des toten Sergej Magnizki? Im F.A.Z.-Interview spricht Regisseur Andrej Nekrassow über seinen Film - den bislang niemand sehen durfte.
Land der unbegrenzten Steuerersparnisse: Die Vereinigten Staaten verweigern sich wichtigen Reforminitiativen. Sie machen ihre Briefkastenfirmen nicht transparent und wollen keinen Datenaustausch.
Die „Panama Papers“ sind der bislang größte bekannt gewordene Datensatz über Briefkastenfirmen. Nun wollen die deutschen Bundesländer ihn einsehen.
Wer Steuern vermeiden will, braucht keine Oase, sondern nur das Internet. Mit der Digitalwährung Bitcoin lässt sich leicht ein Vermögen verschleiern.
Ausgerechnet die Organisation, die sich die Bekämpfung der Armut auf die Fahnen geschrieben hat, wickelt viele Geschäfte über Steueroasen ab. Aber wieso?
Die Panama-Papiere bringen nun auch Russlands Regierung in Erklärungsnot – sie antwortet mit Märchenstunden der ganz besonderen Art im öffentlichen Fernsehprogramm.
Die Enthüllungen der „Panama Papers“ setzen britische Politiker unter Druck. Einer nach dem anderen veröffentlicht seine Steuerdaten. Dabei kommt Interessantes zum Vorschein.
Der amerikanische Bundesstaat Delaware ist bekannt für seine Briefkastenfirmen. Was passiert eigentlich, wenn man am Sitz von 285.000 Unternehmen klingelt?
Der britische Premier steht seit Tagen in der Kritik wegen seiner Beteiligung an einer Offshore-Firma. Nun will er ein Gesetz gegen Steuerhinterziehung beschleunigen.
Finanzminister Wolfgang Schäuble denkt sich einen Plan aus, wie Briefkastenfirmen unter Kontrolle gebracht werden sollen.
Die Aufregung um Briefkastenfirmen ist groß, doch nicht alle dienen dunklen Zwecken. Und nicht jeder neue Plan ist gut. Die Gesetze sind ohnehin schon ziemlich scharf.
Die EU fordert von den Konzernen die Offenlegung ihrer Steuern. Sie verlangt nicht weniger als das Ende des Steuergeheimnisses.
Künftig sollen alle Konzerne Umsätze, Gewinne und Mitarbeiterzahlen für jeden EU-Staat ausweisen. Das gilt auch für Google und Co. Steuerflucht soll so erschwert werden.
Die Begriffe „Offshore“ und „Steueroasen“ sind in aller Munde. Wie groß ist dieses Geschäft, und wo sitzen die großen Profiteure? Ein Überblick.
Cameron hat wohl doch Geld in Steueroasen angelegt. Oppositionspolitiker fühlen sich „in die Irre geführt“. Die ersten Rücktrittsforderungen werden bereits laut.
Die EU droht nach dem Briefkastenfirmen-Skandal mit Sanktionen. Die Europäer sollen sich binnen sechs Monaten auf eine gemeinsame „Schwarze Liste“ für Steueroasen einigen.
Barack Obama will Steuerschlupflöcher stopfen. Und wer hat die Daten der Kanzlei Mossack Fonseca gestohlen? Die Panama Papers sorgen für viel Wirbel. Ein Überblick.
Wer „Steueroase“ oder „Offshore“ hört, denkt an exotische Finanzplätze wie die Britischen Jungferninseln. Doch tatsächlich machen es ausgerechnet OECD-Staaten Steuerhinterziehern und Geldwäschern besonders einfach.
Die nun bekannt gewordenen Tausenden Briefkastenfirmen in Panama rufen Politiker rund um die Welt auf den Plan. Nun mischt sich der amerikanische Präsident ein. Und die OECD.
Die Enthüllungen über Zehntausende Briefkastenfirmen in Steueroasen sorgen weiterhin für weltweite Unruhe
Die brisanten neuen Offshore-Dokumente stammen aus Panama. Doch sie zeigen: Weltmarktführer in Sachen Steueroasen ist jemand ganz anderes.
Auf die Enthüllungen über Geschäfte mit Briefkastenfirmen in Steueroasen will Bundesjustizminister Heiko Maas mit einem „Transparenzregister“ reagieren.
Die Staatsmedien in China sind von der Zensur angewiesen worden, sämtliche Berichte über Offshore-Firmen in Steueroasen zu löschen. Auch in Sozialen Netzwerken wird die Suche nach „Panama Papers“ verhindert – und mit ernsten Konsequenzen gedroht.
Das kleine Land hat Gesetze gegen Steuerhinterziehung in Kraft treten lassen - doch nur auf dem Papier. Es gibt aber auch noch schlimmere Steueroasen.
Die Enthüllungen über Offshore-Firmen von Politikern bringen auch den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko in Bedrängnis. Seine Firma „Prime Asset Partners“ kann ihm gefährlich werden.
Wieso sind gerade in dem kleinen mittelamerikanischen Land so viele Briefkastenfirmen entstanden? Deutschlands führender Steuerfachmann Clemens Fuest erklärt im FAZ.NET-Interview, warum Offshore-Firmen oft kriminell sind - aber nicht immer.
Australien, Neuseeland, Norwegen: Staatsanwälte rund um den Globus gehen Geschäften von Offshore-Firmen in Panama nach. In Deutschland erklingt der Ruf nach härteren Steuergesetzen.
Wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung wird der Banker, mit dem Uli Hoeneß einst riesige Devisengeschäfte abwickelte, zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Auch dessen Schweizer Bank Vontobel muss büßen.
Bisher hat Facebook viele in Großbritannien abgeschlossene Werbegeschäfte in Irland abgerechnet, um Steuern zu sparen. Das soll sich nun ändern.
Große Konzerne mit vielen Firmensitzen können Steuern gut vermeiden. Was international ein Problem ist, zeigt sich auch innerhalb Deutschlands. Aus einem kuriosen Grund.
Das Landgericht München verurteilt Hubert Haderthauer wegen Steuerhinterziehung und versuchten Betrugs zu einer Geldstrafe. Die Affäre um den Handel mit von Straftätern gebauten Modellautos ist für ihn aber noch nicht ausgestanden.
Die EU ermittelt gegen die Steuervermeidung von Konzernen und hat auch Apple und Amazon ins Visier genommen. Darüber ist der amerikanische Finanzminister sauer. Ziemlich sauer, wie er in einem Brief an den Kommissionspräsidenten deutlich macht.
Die EU-Staaten wollen gemeinsam gegen die Praktiken der Konzerne vorgehen.Vize-Kommissionspräsident Dombrovskis erwartet allerdings schwierige Verhandlungen.
Ein Paket gegen „aggressive Steuerplanung“ und Steuervermeidung soll es werden; das Kleinrechnen von Gewinnen soll künftig nur noch schwer möglich sein. Wie die EU-Kommission multinationale Konzerne jetzt an die kurze Leine nehmen will.