Ein Bahnchef in Erklärungsnot
Mangelnde Pünktlichkeit, Technikversagen: Bahnchef Richard Lutz findet es „nicht akzeptabel, was da draußen stattfindet“. Aber eine schnelle Besserung lässt auf sich warten.
Mangelnde Pünktlichkeit, Technikversagen: Bahnchef Richard Lutz findet es „nicht akzeptabel, was da draußen stattfindet“. Aber eine schnelle Besserung lässt auf sich warten.
Die Kosten der zweiten S-Bahn-Stammstrecke in München könnten sich fast verdoppeln. Ministerpräsident Söder will dennoch am Projekt festhalten.
Bisher wollte die Bahn keine genauen Zahlen zur Kostensteigerung bei der zweiten Münchner S-Bahn-Stammstrecke nennen. Nun hat Bahnchef Lutz seine Rechnung präsentiert – statt der geplanten 3,85 geht er nun von sieben Milliarden aus.
Bahnchef Lutz spricht vom bisher größten Modernisierungsprogramm für die Fahrzeugflotte: Bis 2030 will der Staatskonzern mehr als 19 Milliarden Euro in neue Fahrzeuge stecken.
Die Deutsche Bahn will weg von dreckigen Dieselzügen. Dabei soll ihr Wasserstoff helfen. Der erste, gemeinsam mit Siemens entwickelte Wasserstoffzug wird nun getestet.
Die Deutsche Bahn hat große Ambitionen. Doch derzeit ist die Lage so desaströs wie selten zuvor. Das liegt an politischen Fehlern und einem hochkomplexen System. Wenn nicht jedes Rädchen ins andere greift, spüren es Kunden sofort. Eine Reise zu denen, die diese Rädchen bedienen.
Vor allem die Logistiktochtergesellschaft DB Schenker lässt die Bilanzzahlen der Bahn ein wenig glänzen.
Viel mehr Passagiere, viel mehr Güter auf der Schiene: Wie soll das funktionieren, wenn die Infrastruktur nicht funktioniert? Zeit für Bahn und Politik, sich ehrlich zu machen.
Nach zwei Corona-Jahren kann die Deutsche Bahn wieder ein positives operatives Ergebnis präsentieren. Aber die Qualität auf der Schiene sei weiterhin „nicht akzeptabel“, räumt Konzernchef Lutz ein.
Bei einem Krisengipfel zur zweiten Münchner S-Bahn-Stammstrecke lässt die Bahn durchblicken, dass sie die Kosten anders einschätzt als das bayerische Verkehrsministerium. Genaue Zahlen will sie aber nicht nennen.
Die Bahnflotte ist um einen ICE reicher. Bei der Einweihungsfeier forderten Aktivistin, dass das 9-Euro-Ticket verlängert wird. Und Bahnchef Richard Lutz verspricht schnelle Verbesserungen in der Schieneninfrastruktur.
Ausnahmsweise mal gute Nachrichten: Die DB feiert eine runde Zahl ihrer neuen ICE-Flotte. Hersteller Siemens hat damit nun gut 70 Prozent dieser Züge ausgeliefert.
Nur ein Bruchteil der Getreideernte kann über die Schiene transportiert werden. Versorgungsengpässe und Hunger sind die Folge.
Bei der Deutschen Bahn reiht sich ein Versäumnis an das nächste. Jetzt wird sie unter Betreuung gestellt.
Umbau im Vorstand und im Aufsichtsrat des Bahnkonzerns: Chefkontrolleur Michael Odenwald geht. Und Berthold Huber verantwortet künftig die Infrastruktur und damit das größte Problemfeld des Unternehmens.
Bundesverkehrsminister Wissing plant umfangreiche Baumaßnahmen auf den Hauptkorridoren. Das wird nicht ohne Vollsperrungen über die Bühne gehen.
Die Züge sollen so zuverlässig werden, dass „wir wieder die Uhr nach der Bahn stellen können“, sagt der Verkehrsminister. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Verkehrsminister Wissing erklärt die Sanierung des maroden Schienennetzes zur „Chefsache“. Die Reparatur des ersten Schienenkorridors soll 2024 starten. Fahrgäste müssen sich auf Verspätungen und Umleitungen einstellen.
Bei der deutschen Bahn läuft es nicht rund - da sind sich zumindest alle einig.
Die Bahn steckt fest im selbst verschuldeten Schlamassel aus zahlreichen Baustellen und endlosen Verspätungen. Findet sie da jemals wieder raus?
Etwa 140 Menschen saßen in dem Zug. Die Polizei spricht von vier Toten und einigen Verletzen. Der bayerische Innenminister sagt, dass es noch mehr Opfer geben könnte.
Der Bahn-Chef stimmt die Kundschaft auf schwierige Jahre ein – vielleicht bis Ende des Jahrzehnts. Wahrscheinlich reißt vielen Kunden der Geduldsfaden schon vorher.
Bahnkunden brauchen sehr lange sehr viel Geduld: Bis zum Ende des Jahrzehnts werde Engpässe im Netz grundlegend erneuert. Der Betrieb dürfte darunter leiden.
Die Deutsche Bahn will die Schiene fit für Wachstum und Verkehrsverlagerung machen. Doch klar ist auch: Vor der Qualität kommt die Qual. Bahnchef Lutz stimmt Kunden auf schwere Zeiten ein.
Durch die Blockade der ukrainischen Häfen kommt das Getreide nicht aus dem Land. Nun hilft die Deutsche Bahn aus, die ersten Züge rollen bereits.
Wenn der Bahnchef mit Jugendlichen spricht, gibt er sogar sein Lieblingsmotto preis: „Warum soll ein schlaues Pferd höher springen als es muss.“
Die Bilanz der Bahn für 2021 ist nicht gut. Bahnchef Richard Lutz verspricht Besserung für 2022. Daran messen ihn nicht zuletzt seine Gegner.
Milliardenverluste, unpünktliche ICEs, Baustellenchaos - ein erfolgreicher Konzern sieht anders aus. Doch Bahnchef Lutz ist überzeugt: „Die Menschen wollen Bahn fahren.“
„Die Menschen wollen Bahn fahren“, sagt Konzernchef Richard Lutz – und erwartet für das laufende Jahr wieder einen Gewinn. Vergangenes Jahr gab es jedoch einen Milliardenverlust. Und die ICEs wurden deutlich unpünktlicher.
Früher einer der engsten Vertrauten von Angela Merkel, zuletzt im Bahnvorstand für die Infrastruktur zuständig: Nun verlässt Ronald Pofalla Ende April den Schienenkonzern. Der Schritt kommt überraschend und doch wieder nicht.
Bis zum Jahresende erweitert die Bahn ihre Flotte mit dem neuen ICE-Modell 3 Neo. Verkehrsminister Volker Wissing freut sich: Es soll Bahnfahren und Telefonieren ermöglichen – gleichzeitig!
Erstmals startete in der Hansestadt eine vollautomatisch fahrende, digital gesteuerte S-Bahn. Bahnchef Lutz kündigte an, dass die Technologie in Zukunft schrittweise auf das gesamte S-Bahn-Netz der Hansestadt ausgedehnt werden soll.
Mit scharfen Worten wendet sich Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, gegen Claus Weselsky. Der Chef der Lokführer-Gewerkschaft habe Wunden geschlagen, „die nur schwer wieder verheilen“.
Man liege in den Vorstellungen nicht weit auseinander, sagt Konzernchef Richard Lutz. Er erwartet, dass die Lokführergewerkschaft zeitnah an den Verhandlungstisch zurückkehrt.
Die Deutsche Bahn hofft auf einen Boom nach der Corona-Krise und baut ihre Infrastruktur weiter aus. Kritiker sehen das Hauptproblem des Staatskonzerns aber nicht in der Pandemie.