Große Koalition der Alten
Warum macht die Große Koalition eine Politik für die Alten und zulasten der Jungen? Diese Frage stellt sich nach den jüngsten Rentenbeschlüssen auf’s Neue. Ökonomen haben eine klare Antwort.
Warum macht die Große Koalition eine Politik für die Alten und zulasten der Jungen? Diese Frage stellt sich nach den jüngsten Rentenbeschlüssen auf’s Neue. Ökonomen haben eine klare Antwort.
Das Instituts für Demoskopie Allensbach hat die Menschen hierzulande gefragt, wie sie zu den Regierungsplänen für das Rentensystem stehen. Fuchs Petrolub und Pfeiffer Vacuum laden zur Bilanzpressekonferenz.
Wirtschaft und Teile der Union warnen schon länger davor, dass Tausende früher in den Ruhestand gehen, wenn die Rente mit 63 kommt. Nun bestätigt das auch die Bundesregierung.
EU-Kommissar Olli Rehn hat die Rente mit 63 scharf kritisiert. Die SPD verbittet sich das. Die Linke rät: Rehn soll sich für eine Vermögensabgabe für Millionäre starkmachen, wenn ihn die Staatsfinanzen sorgen.
Die SPD wollte sich mit den Gewerkschaften aussöhnen. Die Union hatte nichts dagegen. Also einigte man sich darauf, dass manche Leute früher als bisher in Ruhestand gehen können. Doch die Einigkeit ist längst dahin.
Deutschland will viele Milliarden Euro mehr für Rentner ausgeben. Wie finden das eigentlich unsere europäischen Nachbarländer, die häufig das deutsche Spardiktat kritisieren? FAZ.NET hat sich umgehört.
Die Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren ist eines der teuersten Vorhaben der großen Koalition. Der Plan könnte auch 50.000 Arbeitsplätze kosten.
Die Rentenpläne der großen Koalition werden die Jugend von heute belasten. Noch ist sie zu jung, um sich zu wehren. F.A.S.-Redakteurin Lisa Nienhaus erklärt ihrer Tochter, warum die Rentenreform teuer für sie wird.
Die Rentenreform von Union und SPD wird bis 2020 rund 60 Milliarden Euro kosten. An den Plänen gibt es nun heftige Kritik. Selbst in den eigenen Reihen gibt es Widerstand.
Mit großer Mehrheit wird der Bundestag in einigen Monaten die schlechteste Rentenreform des letzten Jahrzehnts verabschieden. Sie macht alle bisherigen Anstrengungen für ein langfristig finanzierbares Rentensystem zunichte.
Die große Koalition konkretisiert ihre Pläne für den Umbau der Rente. Der Beitragssatz soll 2019 steigen und für die höheren Ausgaben die Rentenkasse geleert werden.
Kaum im Amt, streitet die große Koalition schon über die Rentenreform. Der demographische Wandel wird dabei einfach ignoriert. Was die alten Meister der SPD in Person von Franz Müntefering wohl davon halten?
Mehr Rente für Mütter und 63-jährige - das kritisiert die Industrieländer-Organisation OECD. Sie glaubt, dass darunter vor allem Geringverdiener leiden. Und empfiehlt andere Maßnahmen.
In Spanien werden die Renten nicht mehr automatisch mit der Inflationsrate steigen. Das soll dem Staat 30 Milliarden Euro Ausgaben ersparen in zehn Jahren.
Die Regierung in Madrid will die Renten der Spanier an Lebenserwartung und Konjunktur koppeln. Damit regiert das Land auf Reform-Forderungen der EU-Kommission.
chs. PARIS, 28. August. Die Rentenreform der französischen Regierung ist in Frankreich am Mittwoch auf vielfache Kritik gestoßen.
Um die Milliardenlöcher zu schließen, hofft die Regierung auf das hohe Bevölkerungswachstum der Franzosen. Die Beitragsjahre werden erst von 2020 an zusätzlich steigen, dafür klettern die Sozialbeiträge für Arbeitgeber und Beschäftigte schon vom nächsten Jahr an.
chs. PARIS, 17. Juni. Die Rentenreform in Frankreich wird kein radikaler Umbau der staatlichen Altersversorgung werden. Dies hat der französische Präsident ...
Zwei Jahre mehr Zeit bekommt Paris nun auch offiziell, um sein Haushaltsdefizit mit den EU-Regeln in Einklang zu bringen. Dafür muss Hollande das Rentensystem, den Arbeitsmarkt und die Besteuerung reformieren.
Junge Leute befassen sich nur ungern mit der Vorsorge fürs Alter. Deshalb legen viele zu wenig zurück. Und ärgern sich später.
Bis zu 2,6 Millionen Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes protestieren in einem eintägigen Streik gegen die geplante Rentenreform. Lehrer, Krankenhausbedienstete und Grenzschützer legten ihre Arbeit nieder, auf Flug- und in Seehäfen wurde mit Verspätungen gerechnet.
wie. MADRID, 22. Juli. Das spanische Parlament hat noch vor der Sommerpause der Rentenreform des sozialistischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero zugestimmt. Das Gesetz, das auf Drängen der Europäischen Union zustande ...