17 Republikaner könnten Borne stürzen
Auch wenn die Führung der oppositionellen Republikaner die Premierministerin im Amt halten will, könnte es knapp werden. Sollte Élisabeth Borne die Abstimmung überstehen, ist auch die Rentenreform verabschiedet.
Auch wenn die Führung der oppositionellen Republikaner die Premierministerin im Amt halten will, könnte es knapp werden. Sollte Élisabeth Borne die Abstimmung überstehen, ist auch die Rentenreform verabschiedet.
Die französische Regierung muss sich wegen der umstrittenen Rentenreform einem Misstrauensvotum stellen. Übersteht sie die Abstimmung im Parlament, wird das Renteneintrittsalter von 62 auf 64 Jahre erhöht.
Bei einer Demonstration gegen die Rentenreform in Frankreich setzte die Polizei Wasserwerfer und Tränengas ein. Zahlreiche Personen wurden festgenommen.
Der Tag nach der abgesagten Abstimmung: Die Abgeordneten der Präsidentenpartei fürchten um ihre Sicherheit, der Innenminister entsendet Polizisten der Spezialeinheit – und der Regierung droht die Abwahl durch zwei Misstrauensanträge.
In Reaktion auf die Ankündigung der französischen Regierung, die kontroverse Rentenreform auch ohne Abstimmung in der Nationalversammlung durchzusetzen, kam es zu teils heftigen Krawallen. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein. Laut Sicherheitsbehörden wurden über 200 Personen festgenommen.
Bei einer Kundgebung gegen die umstrittene Rentenreform von Präsident Emmanuel Macron ist es zu Ausschreitungen gekommen. Einsatzkräfte setzten Wasserwerfer und Tränengas ein.
Emmanuel Macron hat die Abstimmung über die Rentenreform in der Nationalversammlung in letzter Minute abgesagt. Jetzt droht die Vertrauensfrage.
Wut, Krawalle und Proteste: Nach dem Regierungsentscheid zur Rentenreform gehen in Paris Tausende Menschen auf die Straßen. Holzpaletten wurden in Brand gesetzt – auch die Bereitschaftspolizei rückte an.
Der französische Präsident setzt seine umstrittene Rentenreform an der Nationalversammlung vorbei durch. Macron könnte damit als Reformer in die Geschichte eingehen. Oder das Ende der Regierung besiegeln.
Kurz vor der möglichen Verabschiedung der Rentenreform in Frankreich streiken abermals zahlreiche Beschäftigte. In vielen Städten gingen Menschen auf die Straße, darunter in Paris, Rennes und Marseille.
Die geplante Anhebung des Renteneintrittsalters in Frankreich hat eine wichtige Hürde genommen. Nun muss das Gesetz in den Vermittlungsausschuss. Hunderttausende demonstrierten am Samstag wieder gegen die Reform.
Das französische Innenministerium spricht von mehr als 360.000 Demonstranten, eine Gewerkschaft von einer Million. In der kommenden Woche soll eine Kommission einen Kompromiss zur Rentenreform erarbeiten.
Durch die Proteste gegen die Rentenreform in Frankreich ist der internationale Schiffverkehr auf dem Oberrhein zum Erliegen gekommen. Französische Schleusenwärter streiken.
Der Protest gegen die Rentenreform in Frankreich weitet sich aus. Landesweit demonstrierten Millionen Menschen und legen zum sechsten Mal binnen weniger Wochen weite Teile des öffentlichen Lebens lahm.
Frankreichs Gewerkschaften wollen die Wirtschaft diese Woche in die Knie zwingen. Sie halten Macrons Rentenreform für ungerecht – und rufen zum Widerstand auf.
Die Republikaner in Frankreich haben sich über die Frage zerstritten, ob sie die Rentenreform von Präsident Emmanuel Macron unterstützen sollen. Nun muss der stellvertretende Parteivorsitzende der Rechtsbürgerlichen gehen.
Die französische Premierministerin hat mit starkem Widerstand gegen die Rentenreform zu kämpfen. Zugeständnisse an die rechtsbürgerliche Opposition erzielen nicht die erhoffte Wirkung.
In Frankreich haben am Samstag wieder Hunderttausende Menschen gegen die geplante Rentenreform von Präsident Emmanuel Macron demonstriert. Am Rande einer Großdemonstration in Paris kam es zu Ausschreitungen.
Am zweiten großen Protesttag gegen die geplante Rentenreform haben Streiks weite Teile des öffentlichen Lebens in Frankreich lahm gelegt. Zahlreiche Bahnen, Busse und Flüge fielen aus. In vielen Schulen gab es keinen Unterricht. Auch die Stromproduktion wurde heruntergefahren.
Die Franzosen sollen später in Rente gehen – das ist der Plan von Präsident Emmanuel Macron. Bis zu 750.000 Menschen wollen an diesem Donnerstag dagegen protestieren und das öffentliche Leben ausbremsen.
Die Rentenreform des französischen Präsidenten ist nicht der große Wurf, der er zu werden versprach. Es bleiben Fehlanreize im Rentensystem. Ökonomisch verschafft sich Frankreich so nur Luft zum Atmen.
Frankreichs Rentenreform sorgt für Wirbel. Dabei ist sie weniger radikal als es scheint. Das System ist komplex – und viele Sonderregelungen soll es weiter geben.
Der Fraktionsvorsitzende der Republikaner in der Nationalversammlung ist zwar ein politischer Gegner des Staatspräsidenten. Dennoch will er Macrons Reform der Rentenversicherung zustimmen.
Wir blicken heute auf die erbitterten Kämpfe zwischen Russland und der Ukraine im Donbass, die Debatte um die Rentenreform und den Beginn der Handball-Weltmeisterschaft. Der F.A.Z.-Newsletter.
Neuer Anlauf zur Rentenreform: Präsident Emmanuel Macron will, dass die Franzosen bald länger arbeiten müssen. Gewerkschaften und Linksopposition laufen schon jetzt Sturm gegen das Reformprojekt.
Die gesetzliche Rente ist in ihrer jetzigen Form nicht mehr finanzierbar. Für eine wirksame Reform gibt es zwei Alternativen – schmerzlich wird es für aktuelle Beitragszahler so oder so. Ein Gastbeitrag.
Mehr als ein Jahr lang haben junge Leute auf vieles verzichtet, um die Alten vor Corona zu schützen. Das Land schuldet ihnen nun etwas.
Nach der Bundestagswahl strebt der CDU-Vorsitzende Armin Laschet eine Reform der Rentenpolitik über die Parteigrenzen an. Dies solle ein „Vertrauen über die Regierungszeiten hinweg“ ermöglichen.
In Frankreich legt die Corona-Krise schonungslos die Schwächen des Zentralstaates offen. Präsident Emmanuel Macron sollte regionalen und lokalen Kräften mehr Vertrauen entgegenbringen.
Die Corona-Pandemie setzt neue Prioritäten. Die Stabilisierung des Rentensystems bleibt aber dringlich, denn die Demographie schafft Fakten. Wie könnte eine Reform aussehen, die den Steuerzahler schont? Ein Gastbeitrag.
Um ihre Rentenreform zügig durch das Parlament zu bringen, wählt die Regierung in Paris einen umstrittenen Weg. Die Opposition spricht von einem „Desaster für die parlamentarische Demokratie“.
Der Trick: Weniger Lohn gegen begünstigte Sachleistungen. Mit der Grundrente sollte diese Möglichkeit beseitigt werden. Doch das ging schief.
Trotz siebenwöchiger Proteste hat das französische Kabinett die Rentenreform auf den Weg gebracht. Wegen der Massenproteste hat die Regierung allerdings vorerst auf den umstrittensten Punkt der Reform verzichtet.
Die wochenlangen Streiks und die zum Teil gewaltsamen Proteste gegen die Rentenreformen in Frankreich haben Wirkung gezeigt. Nicht nur an Gebäuden und öffentlichem Gut, auch im Prozess um eine möglichen Einigung zwischen der Regierung und den Gewerkschaften.
Macron ist es bislang nicht gelungen, den sozialen Dialog zu verbessern. Sein Premierminister versucht nun, einen Ausweg aus dem Konflikt um die Rente zu finden – bevor am Ende des Reformversuchs nur Verlierer stehen.
Seit fünf Wochen legt eine Streikwelle Frankreich lahm. Aus Protest gegen die geplante Rentenreform demonstrierten am Donnerstag landesweit abermals zahlreiche Menschen.