Ohne Rentenreform keine Spitzenbonität
Bisher genießt Deutschland als Schuldner die höchstmögliche Kreditwürdigkeit. Nun sehen Fachleute die Alterung der Bevölkerung und die damit verbundenen Ausgaben als sehr große Herausforderungen.
Die Rente stärker an die Zahl der Beitragsjahre koppeln? Das lindert kein Demographieproblem, keine Altersarmut. Die unselige „Rente ab 63“ würde zum Prinzip. Ob die Union das schon versteht?
Bisher genießt Deutschland als Schuldner die höchstmögliche Kreditwürdigkeit. Nun sehen Fachleute die Alterung der Bevölkerung und die damit verbundenen Ausgaben als sehr große Herausforderungen.
Sein eigenes Rentnerdasein akzeptiert Frank-Jürgen Weise nur widerwillig. Nun soll er die wichtigste Frage im deutschen Sozialstaat lösen. Erfahrung mit heiklen Missionen hat der Oberst der Reserve immerhin genug.
Mit Unterstützung der Sozialisten und dank der Enthaltung der Grünen verabschiedet die französische Nationalversammlung den Sozialversicherungshaushalt. Dem Votum war eine Zitterpartie vorausgegangen.
Die gesetzliche Rentenversicherung wird ständig renoviert: Mal gibt es mehr, mal wird gestrichen. Derzeit ist wieder Großzügigkeit angesagt. Ein Überblick über die wichtigsten Rentenreformen.
Verbeamtete zahlen nicht in die Rentenkasse. Das sorgt für Ärger. Insgesamt geht es den Staatsdienern finanziell aber nicht ganz so überragend, wie viele glauben.
Um der politischen Stabilität willen verhindert die französische Nationalversammlung zunächst die Anhebung des Rentenalters. Für Frankreich bedeutet ein Aufschub aber hohe Mehrkosten in den kommenden Jahren.
Frankreichs Regierungschef hat versprochen, die französische Rentenreform bis 2028 auszusetzen. Präsident Macron stellt klar: Es geht nur um eine Verschiebung, nicht um einen Rückzieher. Die Opposition wittert Wortbruch.
Frankreichs Premierminister will die jüngste Rentenreform aussetzen – und so verhindern, dass seine Regierung gestürzt wird. Dabei steuert das Rentensystem schon heute auf hohe Fehlbeträge zu.
Berechnungen zeigen, wie teuer die Rentenpläne von Bärbel Bas sind – und für wen. Dabei wird deutlich: Deutschland orientiert sich in seinen Reformideen nicht mehr an besseren Systemen.
Wer sieht, was Union und SPD für die Rente planen, kann sich als junger Mensch nicht ernst genommen fühlen. Die Aussichten sind demotivierend.
Das Elterngeld sei ein „klassischer Fall von nice-to-have“, sagt Ifo-Chef Clemens Fuest. Mit Blick auf die angespannte Haushaltslage stelle sich die Frage der Bedürftigkeit vieler Empfänger.
Machtprobe zwischen Scholz und Merz: Wann werden die Menschen in Deutschland zur Neuwahl des Bundestags aufgerufen? Und schaffen es vorher noch Gesetze durchs Parlament? Der Überblick.
Die Republikaner wollen mit dem Macron-Lager einen Legislativpakt schmieden. Doch die Hoffnung auf eine Regierungsbildung vor Olympia schwindet. Macron will vor dem Ende der Spiele keinen Premierminister ernennen.
Die Zusage lautet: Wir bereichern uns nicht an der Reform. In Nordrhein-Westfalen und Hessen können Bürger demnächst überprüfen, ob sich ihre Stadt daran hält.
Nach der Rentenreform, die eine Dämpfung des Rentenanstiegs zugunsten der Beitragszahler aufhebt, denkt Sozialminister Heil darüber nach, wie sich der Anteil der Arbeitenden im Alter erhöhen lässt.
Die Rentenreformen seit der Jahrtausendwende sollten die deutsche Alterssicherung stabil machen – jetzt werden sie abgewickelt. Und kaum jemand schreit auf – leider.
In Hessen sieht es langsam nach Wahlkampf aus. Die Ampel-Rentenpläne könnten teuer werden. Iran verlegt inhaftierte US-Bürger in den Hausarrest. Und: Schauen Sie am Wochenende mal in den Himmel!
In einem Brief an Wirtschaftsminister Habeck warnen Ökonomen für unkontrollierbaren Kosten des Umbaus der Rente. Zudem empfehlen sie, frühe Renten ab 63 Jahren stark einzuschränken.
Die französische Nationalversammlung hat am Donnerstag nicht über die Abschaffung der Rentenreform abgestimmt. Das Match im Parlament hat Macron damit für sich entschieden. Von Le Pen kommt wütende Kritik.
Nach einigen Wochen Ruhe protestierten Menschen aus verschiedenen Städten in Frankreich erneut gegen die neue Rentenreform. In einigen Städten kam es zu Auseinandersetzungen – in Paris wurde zudem die Stromversorgung gekappt.
Die wohl letzte Möglichkeit die Rentenreform in Frankreich zu stoppen, ist gescheitert. Der Verfassungsrat in Paris hat auch einen zweiten Antrag der Opposition auf eine Volksabstimmung abgewiesen.
Ob Rente oder Arbeitsmarkt – Frankreichs Präsident Emmanuel Macron geht die richtigen Probleme an. Doch er muss seine Methode ändern, um den Rückhalt der Bevölkerung zu bekommen.
Der französische Präsident verteidigte in einer Rede an die Nation seine Rentenreform. Gegner der Reform hatten am Montag dazu aufgerufen, während der Rede als Protest vor Rathäusern auf Töpfe zu schlagen.
Frankreichs Rentenreform ist seit Samstag Gesetz. Der Protest hält an. Dabei muss auch künftig längst nicht jeder bis 64 arbeiten.
„Weder Sieger noch Besiegte“: Regierungschefin Borne ist nach der Entscheidung erleichtert, aber die Proteste gehen weiter.
Wir blicken auf das immer noch schwer vorstellbare Ende der Atomkraft, den Verfassungsentscheid zur Rentenreform in Frankreich und das neue Album der kanadischen Sängerin „Feist“. Der F.A.Z. Newsletter.
„Wir erwarten, dass der Präsident offener gegenüber der Bevölkerung ist, dass er mit den Franzosen spricht.“, so eine Demonstrantin. Die Regierung um Macron hofft, dass die Proteste bald abflachen werden.
Innenminister Darmanin nennt eine Zahl von 1093 Verletzten seit Mitte März und kritisiert die Ausschreitungen. Die Gewerkschaften haben für die kommende Woche weitere landesweite Proteste angekündigt.
Frankreich kommt nicht zur Ruhe. Bei Protesten gegen die Rentenreform kam es am Dienstag abermals zu heftigen Ausschreitungen, vielen Verletzten und Festnahmen.
In Frankreich haben abermals hunderttausende Menschen an Protesten gegen die verabschiedete Rentenreform teilgenommen – und es ist kein Ende der Kundgebungen absehbar.
Mit einem Fernsehinterview versuchte Präsident Macron am Mittwoch noch zu beruhigen. Doch der Streit um die Rentenreform macht die Franzosen eher wütend. Mehr als 600.000 Menschen könnten dagegen demonstrieren.
Frankreichs Präsident hält an seiner umstrittenen Rentenreform fest. Er bereue „nichts“, sagt Emmanuel Macron in einem Fernsehinterview - und kritisiert die heftigen Proteste scharf.
Nach der Verabschiedung der Rentenreform ist der Unmut in Frankreich groß – die Wut vieler entlädt sich auf der Straße. Macron will sich an diesem Mittwoch öffentlich äußern. Ob das die Stimmung beruhigt, ist fraglich.
Nach der Verabschiedung der umstrittenen Rentenreform kommt es in vielen französischen Städten wieder zu Ausschreitungen. Dabei wurden Polizisten verletzt und zahlreiche Demonstranten festgenommen.
Die Gegner der Regierung von Premierministerin Elisabeth Borne erreichten 278 der erforderlichen 287 Stimmen. Damit tritt die kontroverse Erhöhung des Rentenalters in Kraft.
Auch wenn die Führung der oppositionellen Republikaner die Premierministerin im Amt halten will, könnte es knapp werden. Sollte Élisabeth Borne die Abstimmung überstehen, ist auch die Rentenreform verabschiedet.