„Quantencomputer sind sperrige Biester“
Das deutsch-finnische Start-up IQM kündigt einen wegweisenden Schritt für neue Superrechner an. Gründer und Chef Jan Goetz erklärt, was zum Durchbruch in der Wirtschaft noch fehlt.
Das deutsch-finnische Start-up IQM kündigt einen wegweisenden Schritt für neue Superrechner an. Gründer und Chef Jan Goetz erklärt, was zum Durchbruch in der Wirtschaft noch fehlt.
Für wichtige Zukunftstechnologien wie Quantencomputer oder Kernfusion gibt es in Europa oft zu wenig Geld. Viele vielversprechende Start-ups wenden sich nach Amerika. Ein Vorstoß aus der Wagniskapitalbranche soll das ändern – wenn die Politik mitspielt.
Quantencomputer sind schon lange im Gespräch. Den großen Durchbruch hatten sie bisher nicht. Doch plötzlich ist so viel Bewegung in der Branche wie nie zuvor.
Qubits statt 0 und 1: Das deutsch-finnische Start-up IQM Quantum nimmt mit einer futuristischen Technologie die Massenmärkte ins Visier.
Quantencomputer haben ein ähnliches Potential wie Künstliche Intelligenz. Doch der europäische Marktführer warnt jetzt vor Sparmaßnahmen der Regierung. Es drohe ein Ausverkauf der Spitzentechnologie ins Ausland.
Das Frankfurter Start-up Quantagonia bekommt 4,3 Millionen Euro von mehreren Investoren, darunter die hessische Beteiligungsgesellschaft.
Alle reden gerade über Künstliche Intelligenz. Doch auch auf einem anderen Feld ist der IT-Fortschritt so groß, dass bald kaum einer daran vorbeikommen wird. Ein Gastbeitrag.
Ein Quantencomputer von IBM modelliert ein Ferromagneten und liefert auch ohne aufwendige Fehlerkorrektur korrekte Ergebnisse. Dabei sticht er zwei klassische Supercomputer aus.
Noch kann man mit Quanten nichts wirklich Nützliches ausrechnen. Aber wo die ersten Anwendungen liegen werden, dürfte manchen überraschen.
Die Neugründungen von auf KI, Quantencomputer oder klimaneutrale Energieerzeugung spezialisierten Start-ups sind 2022 gewachsen. Damit wächst der Bereich gegen den allgemeinen Trend.
Die Zukunft wird von KI-Anwendungen, Quantencomputing und Automatisierung geprägt sein. Technologiesprünge, um sie herbeizuführen, sind zum Greifen nah. Drei deutsche Unternehmen strecken die Hand danach aus.
Christoph Meinel ist einer der wichtigsten deutschen Informatiker. Er spricht über den Fortschritt der Künstlichen Intelligenz, deutsche Schwächen, zu viele Regeln – und seine Pläne für eine Universität im Metaversum.
Um Innovationen hervorzubringen, setzt die deutsche Politik immer neue Fördertöpfe auf. Das ist ineffizient und setzt falsche Prioritäten. Zunächst sollte sie endlich die richtigen Rahmenbedingungen setzen.
Wider den Quanten-Fehlerteufel: Google-Forscher haben ein zentrales Problem des Quantencomputers „Sycamore“ in den Griff bekommen: die Fehlerrate.
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Ohne die Finnen hätte es nicht geklappt. Aber jetzt ist Jan Goetz, Physiker, Mitbegründer und Vorstandschef des Herstellers von Quantencomputern IQM in ganz Europa unterwegs und wirbt für eine große Zukunftsidee. Es könnte sogar klappen.
Ohne die Finnen hätte es nicht geklappt. Aber jetzt ist Jan Goetz in ganz Europa unterwegs und wirbt für eine große Zukunftsidee. Es könnte sogar funktionieren.
Lange waren erfolgreiche Start-ups, die auf hochkomplexer Technologie basieren, hierzulande eher eine Seltenheit. Das ändert sich gerade. Doch es bleiben Probleme.
Das erwachsen gewordene Internet wird an Kriterien gemessen, die für Erwachsene gelten. Einmal mehr rückt die Frage in den Vordergrund: Passen wir uns der Technik an oder die Technik an uns?
Chinesische Forscher könnten Onlineverschlüsselung knacken. Quantencomputer machen es möglich. Ist der Durchbruch schon gelungen?
Quantencomputer sollen deutlich leistungsfähiger sein als herkömmliche Rechner und die komplexesten Simulationen ausführen können. Weil sie nach den Gesetzen der Quantenmechanik arbeiten, stellen Sie Forschende jedoch vor diverse technische Herausforderungen.
Fünf Quantencomputer sollen in den kommenden Jahren in Hamburg entstehen. Mit dem Auftrag könnte Europa im Rennen mit Amerika und China Auftrieb bekommen.
Quantencomputer könnten ganze Branchen revolutionieren und auch den Klimaschutz vorantreiben. Daran tüfteln Google, IBM – und ein deutsch-finnisches Start-up.
Rekord beim quantum computing: Ein photonischer Quantencomputer aus Toronto berechnet ein für klassische Computer unlösbares Problem in Sekundenbruchteilen.
Mit leistungsstarken Quantencomputern sind viele sensible Daten plötzlich für Hacker greifbar. Doch schutzlos sind wir nicht.
Gleich zwei Forscherteams melden Erfolge bei einer bislang unterbelichteten Möglichkeit, Quantencomputer zu realisieren. Diese könnte selbst den supraleitenden Chips von Google oder IBM Konkurrenz machen.
Wehrtechnik ist Spitzentechnik: Warum wir an intelligenten Kampfsystemen arbeiten müssen, was Künstliche Intelligenz und Quantencomputer damit zu tun haben – und was Länder wie Russland schon können. Ein Gastbeitrag.
Christian Hummert, der Forschungsdirektor der deutschen Cyberagentur, spricht über russische Attacken und die Zukunft der IT-Sicherheit. Für die Bürger hat er ein paar Ratschläge parat.
Konkurrenz für die Wunderrechner von Google & Co. Ein künftiger Quantencomputer rechnet möglicherweise mit Quantenbits aus Silizium. Das hätte viele Vorteile. Gleich drei Forschergruppen haben eine wichtige Voraussetzung geschaffen.
Atemberaubender Technik-Fortschritt und ein feindseligeres Umfeld: Was kommt auf Deutschland zu? Fraunhofer-Präsident Reimund Neugebauer über bedrohte Souveränität, dringende Disruption – und Vorwürfe gegen ihn selbst.
Der Computer der Zukunft ist nicht nur sehr kompliziert, er ist auch sehr teuer. Sein Weg ist derzeit vor allem mit Staatsgeld gepflastert.
Am Forschungszentrum Jülich steht seit Montag dieser Woche ein kommerzieller Quantenrechner. Es ist ein Rechner der kanadischen Firma D-Wave mit 5000 Quantenbits. Die leistungsfähige Maschine soll vor allem komplexe Optimierungsaufgaben lösen.
China stecke mit Abstand das meiste Geld in diese Technik, bemängelt der BDI. Deutschland müsse aufpassen, nicht abgehängt zu werden.
Kristalle sind Gitter im Raum. Geht so etwas auch in der Zeit? Jetzt lässt sich dieser rätselhafte Materiezustand mit dem Quantencomputer von Google erzeugen – und kontrolliert studieren.
Quantencomputer sind ja schon fast ein alter Hut: Echte Quanten-Entrepreneure denken schon weiter an das Quanteninternet. Und setzen dabei „Quanten“ vor jedes zweite Wort.
Weltprojektion, Quantencomputer und ein Hauch Science-Fiction: Das Deutsche Museum setzt sich in Nürnberg mit der Technik von Morgen auseinander. Ein Rundgang.