Frankreich und Portugal kaufen sich Zeit
In der Finanzkrise haben viele europäische Staaten ihre Schulden mittelfristig finanziert. Das rächt sich jetzt. In den nächsten beiden Jahren werden Hunderte Milliarden Euro fällig.
In der Finanzkrise haben viele europäische Staaten ihre Schulden mittelfristig finanziert. Das rächt sich jetzt. In den nächsten beiden Jahren werden Hunderte Milliarden Euro fällig.
Portugal verschafft sich Zeit im Kampf gegen die Schulden. Das bankrotte Detroit darf seine Schulden selbst abbauen. Douglas will offenbar Hussel verkaufen.
Der Automarkt liegt darnieder? Ist uns doch egal, sagen Mini und Porsche und fahren Antidepressiva heran. Passend zur Jahreszeit, mitten im November.
Bekämpft die EZB die Deflation in Südeuropa, so droht Deutschland Inflation.
Einem Bericht zufolge nehmen Menschen in wohlhabenden Industrieländern immer mehr Antidepressiva. Dabei sollten bei leichten Depressionen Psychotherapien klar den Arzneimitteln vorgezogen werden.
Nachfüllbare Ölkännchen sollen in spanischen Gaststätten verboten werden. Die EU war vor Kurzem mit einem entsprechenden Vorstoß gescheitert. Auch in Spanien wird nun heftig darüber gestritten.
In Deutschland soll es schneller voran gehen als im übrigen Euroraum. Doch was passiert, wenn auch dem Zugpferd die Puste ausgeht? Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
Die Lohnstückkosten steigen weiter, die Sozialabgaben zählen zu den höchsten der Welt. Das Bildungssystem zementiert die sozialen Unterschiede. Jetzt mahnt die OECD die Regierung in Paris, endlich Strukturreformen einzuleiten.
Einige Ökonomen hatten immer wieder vor negativen Folgen der Sparpolitik gewarnt. Nun scheint es in Portugal so weit zu sein. Das Preisniveau sinkt.
Shorts für vier Euro, der Pulli für zehn: Die irische Billigmode-Kette Primark rollt den deutschen Markt auf. Und macht H&M die jungen Kunden abspenstig.
Gerade hat die EZB ihren Leitzins auf ein Rekordtief gesenkt. Manchmal werden die Vorteile einer Zinssenkung für Deutschlands Kreditnehmer betont. Doch wir sind die Verlierer der Zinssenkung, die Krisenländer sind klare Gewinner. Warum? Ein Gastbeitrag.
Griechenland und Italien kommen weniger als gedacht voran. Spanien und Portugal sind laut Weltbank-Studie gegenüber 2012 sogar zurückgefallen.
Die von der Euro-Krise besonders betroffenen Ländern entwickeln sich teils schlechter als erwartet. Das EU-Parlament will nun prüfen, wie die „Troika“ gearbeitet hat. Die erste Anhörung soll am 5. November sein.
Staatsanleihen aus der Euro-Peripherie sind zu einem Barometer und Sinnbild für die Krise geworden. Doch die Wertentwicklung ist – mit Ausnahme griechischer Titel – erstaunlich gut.
Portugal verpasst das Defizitziel für das laufende Haushaltsjahr. Darum soll 2014 noch mehr gespart werden: unter anderem mit weniger Beamten und weniger Gesundheitsleistungen.
Gut sechs Jahre nach dem Verschwinden von Madeleine McCann hat die britische Polizei neue Phantombilder veröffentlicht. Nach einem Aufruf im Fernsehen erhält sie Hunderte neue Hinweise. Auch in Deutschland wird nach zwei Männern gesucht.
Nestle hat eine Niederlage im Zusammenhang mit dem Kaffeekapselsystem Nespresso erlitten. Portugal setzt den Verkauf von Tafelsilber zur Sanierung der maroden Staatsfinanzen fort.
Seit den frühen Morgenstunden läuft der erste bundesweite „Blitz-Marathon“. Fast 15.000 Polizisten sind bis Freitagmorgen im Einsatz. Auf Twitter ist der #Blitzmarathon beherrschendes Thema.
Brasilien ist Gastland der Buchmesse: Wie magisch darf Realismus sein, und wann stellt sich das Land seiner Vergangenheit? Ein Interview über das Verhältnis von Literatur, postkolonialer Identität und und Diktatur.
Vor gut sechs Jahren verschwand Madelein McCann aus einer portugiesischen Ferienanlage. Nun überprüft die britische Polizei Tausende Mobilfunknummern. Auch deutsche Urlauber, die Anfang Mai 2007 in Portugal waren, könnten bald einen Anruf bekommen.
Die Eurokrise hat sich entspannt. Zu sehr, meint die Rating-Agentur S&P. Angesichts der immer noch angespannten wirtschaftlichen Situation gefährde das die geringen Erfolge.
Bisher wird Strom an mehreren regionalen Börsen gehandelt, die nicht miteinander vernetzt sind. 4 Milliarden Euro kostet diese Ineffizienz. Vor allem Ökostrom könnte besser genutzt werden.
Nach der Wahl wird die Debatte über neue Kredite für die Krisenstaaten, die Entwicklung des Euroraums und die Energiepolitik wieder Fahrt aufnehmen. Auch die Fragen der Bankenunion müssen bald geklärt werden.
Zwei von drei Deutschen haben Angst, als Steuerzahler am Ende die Kosten für die Euro-Krise tragen zu müssen. Sie fragen sich, ob das Ringen zwischen Politik und Ökonomie zu einer Transferunion führen wird.
Die Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank sind besonders in Deutschland umstritten. Sogar das Bundesverfassungsgericht verhandelt darüber. Ein neuer Ökonomen-Aufruf geht hart ins Gericht mit der Politik der Notenbank.
Die Grünen wollen den Cannabisverkauf im Görlitzer Park regeln, um den immer aggressiver auftretenden Dealern Einhalt zu gebieten. Das ist nicht das einzige Problem.
Im Wahlkampf verkürzt sich die Euro-Krise auf die neuen Hilfen für Griechenland. Dabei kommen im Herbst weitere Krisenherde auf die Tagesordnung - und damit weitere Kosten.
Portugals Regierung versucht, die Staatsfinanzen zu sanieren. Nun haben die obersten Richter des Landes ein weiteres Mal ein dafür wichtiges Spargesetz untersagt. Der Ministerpräsident bringt ein zweites Hilfspaket ins Gespräch.
Das Südburgenland gehört zu den wenig beachteten Ecken Österreichs. Gerade deshalb haben sich hier viele Künstler und kreative Menschen niedergelassen.
Deutschland wächst 2012 um 196.000 Einwohner. Grund für das Plus ist ausschließlich die hohe Zuwanderung, teilte das Statistische Bundesamt mit.
In Portugal kämpfen mehr als 800 Feuerwehrleute gegen die Flammen, die seit Tagen im Zentrum des Landes wüten.
Auf winziger Fläche tummeln sich in Gibraltar Zehntausende Unternehmen - zum Unwillen des Nachbarn Spanien. Wieder einmal verschärft Madrid die Gangart.
Allmählich lässt die Wirtschaft des Euroraums die Rezession hinter sich. Doch als Kurstreiber für den Aktienmarkt wirkt das nicht. Die Hoffnungen richten sich auf Amerika.
Finanzminister Schäuble hat den Vorwurf zurückgewiesen, er beschönige die Haftungsrisiken Deutschlands bei der Euro-Rettung. Gleichzeitig ließ er mitteilen, das Gesamtrisiko betrage sogar mehr als dreimal so viel wie kürzlich angegeben.
Nach einer sechs Quartale dauernden Misere bereiten Deutschland und Frankreich dem Abschwung im Euroraum ein Ende. Damit hat die Eurozone die längste Rezession ihrer Geschichte überwunden. Ein Lichtblick kommt auch aus Portugal.
Die Bundesbürger haften aber nicht nur für bisher zugesagte Mittel aus dem ersten Rettungsfonds EFSF an Krisenländer der Euro-Zone. Hinzukommen wird Geld für den dauerhaften Nachfolgefonds ESM.