90 Gebiete geologisch für Endlager geeignet
In Gorleben wird es kein Endlager für Atommüll geben, auch das Ruhrgebiet scheidet aus. In Frage kommen dagegen Bayern – und große Teile Ostdeutschlands.
In Gorleben wird es kein Endlager für Atommüll geben, auch das Ruhrgebiet scheidet aus. In Frage kommen dagegen Bayern – und große Teile Ostdeutschlands.
Der Verdienstunterschied zwischen Gering- und Besserverdienern nimmt ab. Besonders in Ostdeutschland ist der Rückgang zu bemerken. Liegt das am Mindestlohn?
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet ist auffallend oft in Ostdeutschland unterwegs. Dort will er Boden gut machen gegenüber Friedrich Merz im Kampf um den CDU-Vorsitz. Doch eine Wutrede von Laschet gegen die Ostdeutschen ist vielen noch in Erinnerung.
Danyal Bayaz war Unternehmensberater. Jetzt deckt er die liberale Flanke der Grünen ab. Im Wirecard-Skandal schlägt seine große Stunde.
In Burg im Spreewald hat eine Traditionsgaststätte einen neuen Besitzer. Die Behörden halten ihn für einen Rechtsextremisten. Der Ferienort fürchtet um seinen Ruf.
Ein Schweizer Unternehmen will 3000 Arbeitsplätze schaffen und dabei die Anlagen insolvent gegangener Mitbewerber nutzen. Dabei macht das Unternehmen selbst seit Jahren deftige Verluste.
Zum 30. Jahrestag der deutsch-deutschen Währungsunion spricht der frühere Bundespräsident Joachim Gauck über den Wert des Geldes und die Liebe zur Demokratie.
Der Schriftsteller Jörg Bernig wollte Leiter des Kulturamts in Radebeul werden. Für sein systemkritisches Milieu in Ostdeutschland schlug die Stunde der Wahrheit.
Der Strompreis fällt – aber nur für einen Teil Deutschlands. Erstmals seit langem ist jetzt Strom in Ostdeutschland billiger als in den alten Bundesländern.
Die Größe des Betriebs spielt eine wichtige Rolle für die Tarifbindung. Auch zwischen Ost- und Westdeutschland gibt es Unterschiede.
Jedes Bundesland entscheidet für sich, wie es die Lockerungen gestaltet. Die Ergebnisse sind ganz unterschiedlich. Ein Blick auf drei Länder zeigt die Bandbreite.
Die Menschen in Ostdeutschland stecken sich seltener mit Corona an, auch sterben dort deutlich weniger an dem Virus. Die Gründe dafür sind klar: Vieles, was sonst ein Nachteil ist, erweist sich nun als vorteilhaft.
Wieder hat es im April kaum geregnet. Besonders schlimm ist die Lage in Ostdeutschland. Dort bleibt vielen Bauern nur noch eine Not-Ernte. Und um die Wälder steht es noch schlechter.
Vor allem die Frauen verließen einst den Osten von Deutschland. Manche kehren jetzt zurück – sehr motiviert. Was erhoffen sie sich? Hier erzählen fünf Frauen von ihren Plänen und ihren Ängsten.
Verdient jemand über das ganze Erwerbsleben hinweg mehr oder weniger als eine Million Euro? Die Antwort hat viel mit dem Geschlecht zu tun. Zudem gibt es regionale Ungleichheiten in Bezug auf die Arbeitszeit.
Nicht nur in Thüringen versuchen rechte Demagogen den Osten zu usurpieren. Der DDR-Oppositionelle Klaus Wolfram kritisiert die ungleiche Verteilung der Diskursmacht in Deutschland.
30 Jahre nach der Wiedervereinigung bleibt die Veränderung der Besitzverhältnisse in Ostdeutschland umstritten. Viele frühere Mitglieder der LPG fühlten sich als private Landwirte um ihre Chancen beraubt.
Immer wieder Ostdeutschland: Immer wieder gibt es fremdenfeindliche Attacken. Das ist auch ein spätes Erbe des Alltagsrassismus, der in der DDR nie wirklich bekämpft wurde.
Der geplante Kohleausstieg schürt die Angst vor einem „Abbau Ost“ – das zeigt sich vor einem Spitzentreffen der kohlefördernden Bundesländer immer deutlicher. Von einer Einigung ist man weit entfernt.
Dass die AfD vor allem mit Ostdeutschland assoziiert werde, sei „ungerecht“, sagt Christian Hirte. Er prophezeit den ostdeutschen Bundesländern einen starken Aufschwung – sie böten bezahlbaren Wohnraum, gute Kinderbetreuung und ein großes Kulturangebot.
Unternehmer kurz vor dem Ruhestand sind verzweifelt: Keiner will ihren Betrieb haben – oft wegen zu hoher Forderungen der Eigentümer. Besonders schwierig ist die Nachfolgersuche in Ostdeutschland.
In Scharen verlassen junge, gut ausgebildete Frauen den Osten der Republik. Sie wollen raus in die Welt, haben besseres vor mit ihrem Leben. Übrig bleiben die Männer. Die wählen deshalb rechts.
Die ostdeutschen Sozialdemokraten sind in der SPD immer noch eine Besonderheit. Der linke Flügel ist ihnen fremd, die Groko umso näher. Jetzt fordern sie mehr Einfluss. Und mehr Posten.
Die Wahlen in Ostdeutschland haben gezeigt, wie schnell sich die Parteienlandschaft verändert. CDU und SPD sorgen nicht mehr für Mehrheiten. Demokratische Parteien, darunter auch die Linke, müssen in bündnisfähig sein. Ein Gastbeitrag.
Trotz Zwangsverstaatlichung zu DDR-Zeiten gelang einigen Ost-Marken nach 1990 ein Neuanfang. Ein Gespräch mit Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der gemeinnützigen Stiftung Familienunternehmen, über die historischen Entwicklungen.
Wie kommen Essen, Dortmund und Oberhausen raus aus den Schulden? Hans-Günter Henneke vom Landkreistag ist gegen Hilfen der Bundesregierung. Die Ruhrgebiets-Städte seien gar nicht so arm.
Die Zufriedenheit der Deutschen erreicht einen neuen Höhepunkt. Laut „Glücksatlas“ liegt das auch am Stimmungsaufschwung in Ostdeutschland. Im Länderranking bleibt ein Bundesland unangefochten auf Platz eins.
Ein sicherer Arbeitsplatz und auskömmliche Pensionen allein lockten nicht mehr genug junge Menschen an, sagt der Bundesvorsitzende Silberbach. Schon jetzt bluteten in Ostdeutschland die Verwaltungen aus.
Drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall untersucht eine Studie die öffentliche Meinung in Europa. Dabei ist nicht nur die hohe Zustimmung der Deutschen zur EU auffällig.
Eine Mehrheit der Bevölkerung sieht die DDR klar negativ. Anders die junge Generation: Sie weiß nicht, was sie vom SED-Staat halten soll.
Egal ob Flüchtlingskrise, innerdeutsche Spaltung oder Klimawandel: Die Liste kontrovers diskutierter Themen ist lang – doch oftmals fehlt es an echtem Austausch der Argumente. Die Aktion „Deutschland spricht“ will das Debattenklima verbessern.
Seit drei Jahrzehnten wird der Osten Deutschlands an der Norm des Westens gemessen. Doch Unterschiede einfach zu akzeptieren und nicht abzuqualifizieren, könnte Land und Leute zusammenbringen.
Warum interessieren sich die Ostdeutschen eigentlich so wenig für ihre Befreiung von der Diktatur? Weil sie sich der eigenen Vergangenheit nicht stellen wollen. Ein Gastbeitrag.
Gleich mehrere Gehalts-Untersuchungen kritisieren: Zwischen West und Ost gibt es noch große Unterschiede. Wo sie am stärksten sind, woran das liegen könnte und ob sich die Lage gebessert hat.
Wandmalereien, Mosaike, Betonreliefs: In der DDR war Kunst am Bau allgegenwärtig. Nun droht sie zu verschwinden. Der Architekt und Fotograf Martin Maleschka dokumentiert, was davon noch übrig ist.
Warum es wichtig ist, wie wir mit den Biographien der Menschen im Osten umgehen und was die Öffentlich-Rechtlichen damit zu tun haben: Ein Gespräch mit Benjamin-Immanuel Hoff, dem Chef der Thüringer Staatskanzlei.