In Seitenstraßen ist jeder auf sich allein gestellt
Queere Veranstaltungen werden vermehrt von Rechtsextremen attackiert. Die Angreifer sind jung und gewaltbereit. Trotzdem wollen auch in Grevesmühlen queere Gruppen durch die Straßen ziehen.
Queere Veranstaltungen werden vermehrt von Rechtsextremen attackiert. Die Angreifer sind jung und gewaltbereit. Trotzdem wollen auch in Grevesmühlen queere Gruppen durch die Straßen ziehen.
Waren die Abgesänge auf die Solarindustrie in Deutschland verfrüht? Für die Beschäftigten der insolventen Tochtergesellschaften des Schweizer Solarunternehmens Meyer Burger zeichnet sich eine Perspektive ab.
Der Deutsche Landwirtschaftsverlag übernimmt die „Bauernzeitung“. Chefredakteurin Duda aber bleibt. Überwindet die Zeitung die wachsende Kluft zwischen Landwirten und Öffentlichkeit?
Das Erstarken der AfD besorgt laut einer Allensbach-Umfrage eine Mehrheit der Deutschen – doch 52 Prozent sprechen sich gegen ein Verbot der Partei aus. Woran liegt das?
Der Mindestlohn wird bis 2027 auf 13,90 Euro pro Stunde steigen. Das betrifft mehr Frauen als Männer und mehr Stellen in Ostdeutschland. Auch innerhalb der Branchen zeigen sich Unterschiede.
Alle wollen die Partei „politisch bekämpfen“ und „überflüssig machen“. Aber was soll das eigentlich heißen? Wir haben uns bei Politikern in ganz Deutschland umgehört – und bei AfD-Wählern.
Warum sich die Karrierechancen von Menschen in West- und Ostdeutschland noch immer unterscheiden – auch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung.
In Ostdeutschland hissen immer mehr Kommunen dauerhaft die Nationalfahne. Manche sehen das als Zugeständnis an die AfD – andere als Maßnahme gegen die AfD.
Jahrelang stehen vier Plattenbauten in Stendal leer. Dann überbieten sich die Investoren bei einer Auktion. Was Abrisskandidaten wie diese so interessant macht.
Resignation, Protest, Neuanfang: Die Erfahrungen Ostdeutscher nach der Wiedervereinigung sind bisher kaum erforscht. Ein Aufsatzband schlägt eine erste Bresche.
Die wirtschaftlichen Bedingungen in Ostdeutschland werden bei den Entscheidungen über die anstehenden Infrastrukturinvestitionen besondere Beachtung im Bundesfinanzministerium finden. Das kündigte Ressortchef Lars Klingbeil (SPD) an.
Gute Politik für ostdeutsche Unternehmen unterscheidet sich kaum von der Wunschliste westdeutscher: Es geht um weniger Bürokratie, niedrige Energiepreise und Steuersenkungen. Eigentlich ist klar, was das für die neue schwarz-rote Regierung heißt.
Die Wirtschaft in Ostdeutschland sieht Licht am Ende des Tunnels. Die neue Wirtschaftsministerin Katherina Reiche verspricht eine Trendwende – und beschwört die Tugenden des Ostens.
Das Ostdeutsche Wirtschaftsforum ist das erste große Wirtschaftstreffen seit Regierungsbildung. Zum Auftakt des Treffens formulieren die Teilnehmer einen dringlichen Appell an die neue Bundesregierung.
Der amerikanische Chemiekonzern Dow prüft die Stilllegung von zwei Anlagen in Ostdeutschland. Kann die neue Bundesregierung noch rechtzeitig Abhilfe schaffen?
Im mitteldeutschen Chemiedreieck geht der erste Abschnitt des Wasserstoffkernnetzes in Betrieb. Noch in diesem Jahr soll grüner Wasserstoff zum ersten Kunden fließen.
Die Leute von der AfD stehen in Ostdeutschland das ganze Jahr über auf den Marktplätzen. Politiker anderer Parteien sieht man fast nur im Wahlkampf. Sie alle sagen: Das ist hier die neue Normalität.
Mit einem Appell richten sich die fünf Ministerpräsidenten an Schwarz-Rot. Und der scheidende Ostbeauftragte schlägt eine andere Geldverteilung für abgehängte Regionen vor.
Während Union und SPD um eine Koalition ringen, entscheidet das Verfassungsgericht über den Solidaritätszuschlag. Das kann teuer werden.
Warum hat die AfD bei der Bundestagswahl in Ostdeutschland so viele Stimmen bekommen? Hier sind zehn – mehr oder weniger überzeugende – Antworten.
In allen sächsischen Wahlkreisen wurde die AfD bei der Bundestagswahl stärkste Kraft – außer im Leipziger Süden, dort haben die Menschen links gewählt. Die Stadt ist politisch gespalten. Woran liegt das?
35 Jahre nach der Wiedervereinigung sind die Unterschiede zwischen Ost und West bei der Erwerbstätigkeit und der Bezahlung von Frauen erkennbar. Das gilt auch für die Kinderbetreuung. Doch vieles ist in Bewegung.
Statt des SPD-Bewerbers nun ein Parteiloser: Bei der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt in Halle hat es einen extremen Stimmungsumschwung gegeben.
Die Bundestagswahl zeigt die Spaltung zwischen Stadt und Land, Ost und West. Wieso die Grünen trotz schlechten Abschneidens zwölf Direktmandate holten – und wo in Deutschland die Ampel theoretisch noch eine Mehrheit hätte. Die Datenanalyse.
Die AfD ist in den ostdeutschen Flächenländern mit Abstand stärkste Kraft geworden – sie hat auch 47 der 50 Wahlkreise gewonnen. Was könnten die Gründe dafür sein?
Die Erfolge der extremen Parteien haben den Fokus auf strukturschwache Regionen in Deutschland gelenkt. Dort breiten sich Gefühle des Abgehängtseins und eine wachsende Unzufriedenheit mit der Regierung aus. Zu tun gibt es einiges.
Wir sollten nicht nur gebannt auf die gruseligen Vorgänge in Amerika und Österreich schauen, sondern uns der Bedrohung stellen, die von Rechten gerade in Deutschland ausgeht. Bevor es zu spät ist.
Die Kauf- und Pachtpreise für Boden schießen seit Jahren in die Höhe. Warum daran nicht unbedingt außerlandwirtschaftliche Investoren Schuld sind, sondern auch die Landwirte selbst.
Die Nachrichten der ARD wurden vielfach dafür kritisiert, dass sie aus den östlichen Bundesländern zuwenig brächten. Jetzt hält der ARD-Chefredakteur Helge Fuhst fest: Die „Tagesthemen“ zeigen viel aus dem Osten.
Vor achtzig Jahren, im Januar 1945, ergriffen Millionen Deutsche in Ostpreußen, Pommern und Schlesien die Flucht vor der heranrückenden Roten Armee. Viele weitere sollten in den kommenden Jahren das Schicksal von Flucht und Vertreibung teilen. Im Westen willkommen waren sie kaum – am wenigsten in dessen sowjetisch kontrolliertem Osten.
Faschismus, Weltkrieg und deutsche Teilung galten lange als abgehakt. Aber in unseren Gefühlen leben sie weiter. Eine Historikerin erklärt, warum das so ist – und wie das Gefühl der Demütigung zur politischen Waffe werden kann.
Der Samstag wird trüb, am Sonntag soll es vielerorts schneien. Vor allem im Süden des Landes sei mit kräftigen Niederschlägen und Glätte auf den Straßen zu rechnen.
Menschen, die die DDR bewusst erlebt haben, verspüren oft ein Fremdheitsgefühl, wenn über sie berichtet wird. Unser Autor – selbst in der Oberlausitz geboren – sieht dafür viele Ursachen.
Zusammen mit Dietmar Bartsch und Bodo Ramelow will Gregor Gysi die Linke wieder in den Bundestag bringen. Können die „Silberlocken“ das? Und wofür braucht man die Linke da überhaupt noch?
Es gibt eine bundesrepublikanische, aber auch eine ostdeutsche Angela Merkel: In ihren Memoiren sind die Passagen zu ihrem Aufwachsen in der DDR die spektakulärsten, denn sie sind Zeichen eines neuen ostdeutschen Selbstbewusstseins.
Die Leipziger Autoritarismus-Studie zeigt: Die Stimmung im Westen nähert sich jener im Osten an. Antisemitische Einstellungen nehmen zu, die Zufriedenheit mit der Demokratie ab.