Chemnitz, die abgehängte Stadt
Chemnitz ist die einzige deutsche Großstadt ohne Anschluss an den Eisenbahn-Fernverkehr. Seit Jahren verschleppen Verbände, Politiker und die Deutsche Bahn eine Lösung.
Chemnitz ist die einzige deutsche Großstadt ohne Anschluss an den Eisenbahn-Fernverkehr. Seit Jahren verschleppen Verbände, Politiker und die Deutsche Bahn eine Lösung.
Führende Rechtsextremisten sehen im Westen keine Zukunft mehr. Im Osten sichern sie sich Immobilien, um dort ungestört ihre Aktivitäten auszuweiten.
Die Grünen tun sich seit Jahrzehnten in Ostdeutschland schwer. Die Gründe, warum sie dort bei Wahlen meist deutlich schlechter abschneiden als im Westen, sind vielfältig. Einer davon ist die Schwäche der Partei auf dem Land.
Umfragen kurz vor einer Wahl ergeben nur Stimmungsbilder. Für brauchbare Prognosen müssen viele Faktoren herangezogen werden. In Ostdeutschland ist das schwieriger als anderswo. Nächste Bewährungsprobe: Sachsen-Anhalt.
Belehrungen kann in Ostdeutschland keiner mehr hören. Fünf Gründe, warum die These von der „Diktatursozialisierung“ grober Unfug ist.
Chemie, Solarindustrie, Kohle: Sachsen-Anhalt befindet sich in einem Dauer-Strukturwandel. Doch es gibt durchaus Erfolgsgeschichten.
Immer noch gibt es kaum Ostdeutsche in Spitzenpositionen. Die Linke in Sachsen-Anhalt prangert das an. Dennoch tut sie sich in dem Bundesland schwer.
Die Äußerungen des Ostbeauftragten der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU), zur teilweise fehlenden Verankerung der Demokratie in Ostdeutschland sind bei einem Treffen der ostdeutschen Regierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Teil auf deutliche Kritik gestoßen. Er halte es für falsch, Menschen „unter Generalverdacht“ zu stellen, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) als amtierender Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz Ost. Auch Merkel ging auf Distanz.
Das Sandmännchen ist nicht genug: Achtzig Millionen Euro sollen jährlich in der ARD für ostdeutsches Programm fließen. Das fordert die Linkspartei. Der Deutsche Journalisten-Verband plädiert für eine ostdeutsche Talkshow.
Seit mehr als 30 Jahren ist Deutschland wieder vereint. Ostdeutsche Regierungschefs halten die Angleichung mit dem Westen aber noch nicht für vollzogen. Größtes Thema sind die nach wie vor ungleichen Löhne und Renten.
Der Ostbeauftragte der Bundesregierung Marco Wanderwitz hält mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg. Er teilt gegen die AfD aus, aber auch gegen die eigenen Leute. Das gefällt in der CDU längst nicht allen.
Die AfD ist in Ostdeutschland fast so stark wie vor fünf Jahren, als sie in der Flüchtlingskrise Stimmung machte. Ostbeauftragter Marco Wanderwitz hält die meisten Wähler für „nicht rückholbar“ – und hofft auf die nächste Generation.
In der CDU wächst die Zustimmung für den neuen Parteivorsitzenden im Osten, bei der Jungen Union und beim Wirtschaftsflügel, auch wenn die Partei in der Wählergunst leicht verliert.
Wir sprechen mit dem F.A.Z.-Journalisten David Klaubert über anderthalb Jahre Recherche über die ’ndrangheta, von Duisburg über Erfurt bis nach Kalabrien ins Dörfchen San Luca. Außerdem erzählt ein Kriminalkommissar über die Macht organisierter Kriminalität.
Lilly Blaudszun, 19, ist Influencerin. Sie gibt keine Ernährungstipps, sondern wirbt für ein sehr altes Produkt: die SPD. Für ihre Genossen ist sie die große Hoffnung. Ein Gespräch über Internet, politischen Aktivismus, Selfies und Ostdeutschland.
Kulturhauptstadt Chemnitz +++ Ethik des Impfens +++ Rosenkohl +++ Lisa Federle +++ UN-Botschafter Heusgen +++ Verbot Präsenzgottesdienste
Tesla in Grünheide, VW in Zwickau, CATL nahe Erfurt: Ostdeutschland will zu einem der europäischen Zentren der Elektromobilität werden. Doch etwas Entscheidendes fehlt bislang noch.
Im Osten geht es für die CDU darum, den ländlichen Raum nicht zu verlieren. Deshalb braucht die Partei eine Strategie, um ihren Ruf als „Westpartei“ loszuwerden. Ein Gastbeitrag des Brandenburger CDU-Fraktionsvorsitzenden.
In Ostdeutschland haben seit 1990 vier Millionen Menschen ihre Heimat verlassen. Wissenschaftler haben nun erstmals untersucht, welche Folgen die Abwanderung auf politische Strömungen hat.
Die CDU in Sachsen und Thüringen kritisiert die Rundfunkanstalten heftig – auch wegen zu wenig Präsenz in Ostdeutschland. Warum stimmt sie dennoch für die Erhöhung der Rundfunkgebühr?
Die jahrzehntelange Gummibären-Produktion in Wilkau-Haßlau soll diesen Freitag enden. „Es werden Tränen fließen“, befürchtet Betriebsratschef Maik Pörschmann. Doch Haribo ist offensichtlich kein Einzelfall im Osten.
Viele Unternehmen schließen in Ostdeutschland ihre Standorte. Das weckt bei Sachsens Wirtschaftsminister und SPD-Ostbeauftragtem Martin Dulig böse Erinnerungen.
Lange gab es im Osten kaum Corona-Fälle, doch nun häufen sich dort die Infektionen. Ausgerechnet während des „Lockdown light“ steigen die Zahlen teils dramatisch. Einen Landkreis in Thüringen trifft die Pandemie besonders stark.
Fast die Hälfte aller Banken in Ostdeutschland nimmt laut Preisaushang mittlerweile in irgendeiner Form Negativzinsen von Privatkunden. Warum ist dieses Phänomen in den neuen Bundesländern verbreiteter als in den alten?
Die deutsche Einheit macht langsam Fortschritte. Die gegenseitigen Vorurteile zwischen Ost- und Westdeutschen sind weniger groß, als es in der öffentlichen Debatte oft scheint. Überraschend ist das Selbstvertrauen in den neuen Ländern.
Die Landespolitik ist vor allem mit der Corona-Pandemie beschäftigt, doch dringend muss auch die Zukunft der Medien gestaltet werden. Thüringens Ministerpräsident Ramelow erklärt, warum er der Erhöhung des Rundfunkbeitrags zustimmt und wie er Kinos unterstützen will.
„München ist nach zwanzig Jahren starken Zuzugs am Limit“, sagt der Stadtsoziologe Dieter Rink. In den sieben deutschen Großstädten fehlen fast zwei Millionen bezahlbare Wohnungen. Eine Lösungssuche.
Mit einer verbesserten Lage am ostdeutschen Arbeitsmarkt rechten die Wissenschaftler des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Nur in Bayern könnte es schlechter sein. Doch das liegt nicht nur am erwarteten Aufschwung.
Kronberger Kreis +++ Stoßlüften +++ Heizkosten +++ F.A.Z.-Sonderausgabe zum 3. Oktober +++ Beilage zum Tag der Deutschen Einheit
Vor einem Jahr wäre die AfD bei Bundestagswahlen in Ostdeutschland noch stärkste Partei geworden. Das hat sich gründlich geändert. Nicht nur die CDU würde nun mehr Stimmen bekommen.
Die Hassia-Tochter Vita Cola ist weltweit einzigartig: Sie ist zumindest in einer Region Marktführer vor Coke. Eine deutsch-deutsche Geschichte über Erfolge und Missverständnisse nach der Einheit.
Dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung werden ostdeutsche Autorinnen preisgekrönt. Aber weitaus mehr wurden von der DDR zum Verstummen gebracht. Wer waren, wer sind sie? Ein Gastbeitrag.
Die unfruchtbare Diskussion über eine Angleichung des Ostens an den Westen muss beendet werden. Notwendig ist die Besinnung auf föderale Prinzipien und mehr Autonomie der Bundesländer. Ein Gastbeitrag.
Die Debatte über Leistungen und Versäumnisse der Einheit richtet sich an „Protestwählern“, Radikalen und Extremisten aus. Das ist ein höchst ungerechtes Zerrbild.
Das Bild Ostdeutschlands in den Medien ist seit dreißig Jahren erschreckend einseitig. Es bessert sich ein wenig, doch mit der Bevormundung ist noch lange nicht Schluss.
In Deutschland gehen immer mehr Kinder unter drei Jahren in die Kita oder werden von einer Tagesmutter betreut. Den Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge ist die Quote in Ostdeutschland dabei deutlich höher als im Westen.