Der unbekannte Ökostrom-Riese China
China gilt nicht gerade als Vorreiter in Sachen Umwelt- und Klimaschutz. Dabei erleben die erneuerbaren Energien im Reich der Mitte gerade einen unglaublichen Boom.
China gilt nicht gerade als Vorreiter in Sachen Umwelt- und Klimaschutz. Dabei erleben die erneuerbaren Energien im Reich der Mitte gerade einen unglaublichen Boom.
Während die Strompreise für Privatkunden in die Höhe schnellen, konnten energieintensive Betriebe ihre Kosten sogar senken. Sie wollen auf dem internationalen Markt konkurrenzfähig bleiben.
Die Finanzreserve zum Ausbau der Ökostromanlagen wächst. Zwar gab es eine EEG-Reform, aber die ist dafür nur zum Teil verantwortlich. Der Grund ist simpler: Die Sonne scheint deutlich seltener.
Weil immer mehr Ökostrom auf den Markt kommt, rentieren sich Pumpspeicher-Kraftwerke kaum. Dabei sind sie für die Energiewende nötig.
Die hohen Strompreise könnten immer mehr deutsche Firmen und Jobs in das Billig-Energieland der Vereinigten Staaten drängen. Aber ist das mehr als eine Drohung?
Nicht nur Großbetriebe und Rechenzentren in Hessen leiden unter der Ökostrom-Umlage. Auch für eine Textilfärberei wird es teuer. Aber ihr Hilferuf an die Politik scheint ungehört zu verhallen.
Der Irrsinn der deutschen Ökostromförderung geht weiter. Jetzt wird das als ökologisch sinnvoll geltende Fahren mit Bus und Bahn teuer.
Die Verkehrsbetriebe erhöhen wieder die Preise und ein Ende ist nicht in Sicht. Als Begründung führen sie vor allem den teuren Ökostrom an – zu Recht?
Die EEG-Reform kommt, auch der Bundesrat hat zugestimmt. Doch die Unterschiede zwischen den Ländern sind groß: Nordrhein-Westfalen hängt an der Kohle, Hessen steht gut da. Ein Überblick.
Mindestlohn, Energiewende, Krankenkassen, Lebensversicherungen: Der Bundesrat segnet wichtige Gesetze der großen Koalition ab. Ab dem Jahr 2015 gilt damit eine Lohnuntergrenze von 8,50 Euro die Stunde.
Der Streit zwischen Berlin und Brüssel über die Ökostromreform ist beigelegt. Ist damit alles gut im Staate Deutschland? Mitnichten.
Berlin und Brüssel haben ihren Streit endlich beigelegt. Doch die Bundesregierung musste kleinere Zugeständnisse machen.
EU-Kommissar Almunia lässt im Streit um ausländischen Strom nicht locker. Das deutsche Fördermodell ist auch nach einem Gerichtsurteil nicht aus dem Schneider. Kanzlerin Merkel kontert: „Ich werde das bekämpfen.“
EU-Staaten sind nicht verpflichtet, Ökostrom aus anderen EU-Ländern wie den eigenen zu fördern. Das entschied überraschend der Europäische Gerichtshof.
Sigmar Gabriel will nach der Reform der Ökostromförderung einen Fahrplan für weitere energiepolitische Reformen vorlegen. „Zehn-Punkte-Energie-Agenda“, heißt das Vorhaben des Wirtschaftsministers.
Offenbar braucht es die EU, um den Deutschen auf teure Weise klarzumachen, dass das Subventionsmonster EEG unbezahlbar ist.
Die Koalition bringt ihre heiß umkämpfte Ökostromreform sicher durch das Parlament. Gejubelt wird jedoch kaum.
An diesem Freitag hat der Bundestag die Reform der Ökostromförderung beschlossen. Sie tritt im August in Kraft. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum neuen EEG.
Mit bisher nicht gekannter Wucht sind Berlin und Brüssel aneinander geraten. Der Grund ist die Reform des Ökostrom-Fördergesetzes EEG.
Die Bundeskanzlerin ärgert sich über die EU: Brüssel dürfe jahrelange Fördersysteme nicht in Frage stellen, ohne Übergänge zu schaffen.
Wer selbstproduzierten Ökostrom nutzt, soll bald Umlage für den Ökostrom der Nachbarn zahlen. Das hat die Koalition in letzter Sekunde in die Reform des EEG geschrieben.
Auf den letzten Metern hat die EU-Kommission die Bundesregierung zu erheblichen Zugeständnissen bei der Ökostromreform gezwungen. Auf absehbare Zeit müssen alle Unternehmen und Haushalte die Umlage auf Strom für die Eigenversorgung zahlen.
Union und SPD lassen es auf eine Kraftprobe mit der EU ankommen. Brüssel will die deutsche EEG-Gesetzesnovelle nicht akzeptieren, doch die Bundesregierung bleibt stur.
SPD-Chef Gabriel hat Martin Schulz rüde gebremst. Damit ist zwar wieder klar, wer das Sagen in der Partei hat. Aber nun fragt sich mancher, was für die Sozialdemokraten bei der ganzen Europa-Taktiererei eigentlich herausspringt.
Deutschland wollte mit der Ökostromreform den Preisanstieg bremsen. Doch jetzt verlangt Brüssel, dass Deutschland die Vergütung auch ausländischen Erzeugern zahlt.
Die Energiewende hängt nicht am Ökostrom. Dies ist vielen Deutschen jedoch nicht klar. Dem Klima ist egal, wie CO2-Ausstoß vermieden wird. Auch saubere Heizenergie und Energieeinsparungen sind wichtig.
Die große Koalition plant, künftig alle neuen Ökostrom-Anlagen für die EEG-Umlage heranzuziehen. Harte Kritik kommt aus der Chemischen Industrie, von den Familienunternehmern und aus der Solarwirtschaft.
Durch die Eigenstromerzeugung bleiben immer weniger Zahler, die die größer werdende EEG-Zeche zahlen müssen. Es wird Zeit, diesen Teufelskreis zu durchbrechen.
Die Eigenversorgung mit Ökostrom wird für Hausbesitzer und Unternehmen erheblich unattraktiver: Die Koalition will sie nach F.A.Z.-Informationen künftig einheitlich mit einer Abgabe von 40 Prozent der jeweils geltenden EEG-Umlage belasten.
Deutschland braucht in der Energiewende dringend neue Speicher für Ökostrom. Ein Unternehmen plant jetzt den unterirdischen Pumpspeicher.
Die Wirtschaftskraft Hessens trägt maßgeblich zum Wohlstand bei. Das sollte bei der Energiewende und dem Bau von Windrädern berücksichtigt werden - als Lastenausgleich.
Der neue Bericht des Weltklimarats stellt Deutschlands Klimapolitik ein schlechtes Zeugnis aus: Die milliardenschwere Ökostromförderung sei nutzlos - weil es das Emissionshandelssystem gibt. Doch diese unbequeme Wahrheit hat die Regierung in ihrer Zusammenfassung verdreht.
Nach Berechnungen von Experten wird die Ökostrom-Umlage im kommenden Jahr nach jahrelangem Anstieg erstmals sinken. China will seinen Einfluss im globalen Goldhandel ausbauen.
Die Idee ist nicht so schlecht, wie sie gemacht wird. Eine staatliche Stiftung könnte die Kernkraftwerke und ihre Rückstellungen übernehmen.
Die Länder legen eine lange Wunschliste vor: Ihnen geht es wesentlich darum, Ausnahmen zuzulassen, Kürzungen zurückzunehmen oder Fristen zu verlängern.