Gescheiterte Ökostromwende
Bloß immer mehr erneuerbare Erzeugungskapazitäten zu installieren, reicht nicht aus. Die Ökostromförderung gehört grundlegend geändert. Was ist zu tun?
Bloß immer mehr erneuerbare Erzeugungskapazitäten zu installieren, reicht nicht aus. Die Ökostromförderung gehört grundlegend geändert. Was ist zu tun?
Trotz des rasanten Ökostrom-Ausbaus klemmt es überall: Netzausbau, Bezahlbarkeit, sichere Versorgung. Muss der Staat mehr tun – oder weniger?
Der Verbandschef hält Pipelinesabotagen für möglich. Die Vereinigung kritisiert die Fokussierung auf den Ökostrom und die hohen Gebühren an LNG-Terminals.
Die Wirtschaftsweise hält es für billiger, auf Wladimir Putins Bedrohung atomar statt nur konventionell zu antworten. Deutschland müsse sich an der Entwicklung und Finanzierung von Kernwaffen beteiligen, sagt Grimm der F.A.Z.
Der deutsche Strommix sei so sauber wie nie, jubelt das Fraunhofer-Institut. Doch die Zahlen sind nicht ganz so rosig, wenn man ins Detail geht.
Die deutsche Energielandschaft verändert sich rasant, wie die neue Bilanz des Fraunhofer-Instituts ISE zeigt. Der Anteil der Erneuerbaren ist auf einem Höchststand, und die Forscher erwarten noch mehr Dynamik.
Hochnebel und kein Wind sorgen für eine kalte Dunkelflaute. Die aktuellen Preisspitzen von knapp 1000 Euro können sich aber selbst Ökonomen kaum erklären.
Im Streit um die Abschöpfung von „Zufallsgewinnen“ sind 22 betroffene Ökostromerzeuger am Bundesverfassungsgericht gescheitert. Der Ampelregierung bleibt damit eine Rückzahlung von rund 750 Millionen Euro erspart.
In Mönchengladbach eröffnet Aral seinen ersten Ladepark für Elektroautos. Er vertreibt Tristesse und soll ein Beispiel geben. Auch für Lastwagen.
Klima, Rente, Steuern, Arbeit: Der Finanzminister verlangt weitreichende Wirtschaftsreformen. Führende Fachleute prüfen für die F.A.Z. seine Ideen auf Herz und Nieren.
Greg Jackson hat mit Octopus Energy eines der am schnellsten wachsenden Energieunternehmen Europas aufgebaut – aber in Deutschland bremsen veraltete Stromzähler.
Brauchen Erneuerbare in Zukunft noch staatliche Absicherung? Unterschiedliche Varianten werden diskutiert. Schon jetzt kommen manche Windparks und Solaranlagen ganz ohne Förderung aus.
Die Skepsis gegenüber Windparks und Solaranlagen ist so alt wie die Energiewende selbst. Tatsächlich muss sich im Stromsystem auch technisch noch einiges ändern. Hier kommt eine Utopie für das Jahr 2035.
Das Wirtschaftsministerium stellt Optionen vor, wie der Strommarkt der Zukunft aussehen soll.
Auf der Sommerreise trifft den grünen Bundeswirtschaftsminister der Frust der Unternehmer. Als Kanzlerkandidat dürfte es ungemütlich für ihn werden.
Weil die erneuerbaren Energien nicht immer genügend Strom liefern, braucht es steuerbare Gaskraftwerke. Ein neues Gesetz erfordert die Zustimmung der EU – und viel Geld.
Im Winter kann die Schweiz ihren Strombedarf nicht durch die eigene Produktion decken. Erneuerbare Energien sollen die Unabhängigkeit von Stromimporten sichern. Über das Stromgesetz entscheiden nun die Bürger.
Windkraft ist abermals der wichtigste Energieträger in Deutschland. Aber auch Kohle hat nach wie vor einen erheblichen Anteil.
Alternativen Treibstoff für Flugzeuge gibt es viel zu wenig. Laut einer Studie sind nur die EU-Quoten für Bio-Kerosin zu schaffen.
Der Ökostromverkauf deckt nur noch 9 Prozent der Auszahlungen an die Betreiber. Der Griff ins Steuersäckel empört die FDP.
Das Stromnetz Wiesbadens ist für die Energiewende nicht gerüstet, sondern am Limit. In Umspannwerke und Leitungen muss investiert werden. Doch es gibt Widerstand.
Während die Haushaltsstrompreise fallen, steigen sie an den Ladesäulen. Der Grund dafür liegt in der Struktur des Marktes, meint ein Ökostromanbieter.
Zum Surfen braucht man kein Meer: In mehreren Städten werden stehende Wellen gebaut. Projekte wie das Berliner „Wellenwerk“ zeigen, wie in Zeiten der Klimakrise die Zukunft der Freizeit aussehen könnte – und die der Stadt.
Der Atomausstieg vor einem Jahr war falsch. Statt neuer Gaskraftwerke braucht Deutschland die Kernkraft und die CO₂-Abscheidung für Kohle.
Der Rechnungshof hält die Versorgung für unsicher: Windkraft, Netze, Reserven – überall Defizite. Die Netzagentur lüge sich in die Tasche.
Der Offenbacher Energieversorger investiert mehrere Hundert Millionen in die Energiewende. Er setzt auf Fernwärme und Ökostrom.
Die EU verbietet schrittweise den Einsatz von klimaschädlichen Kältemitteln in Wärmepumpen. Noch gibt es aber kaum Geräte, die Alternativen nutzen – auch aus Sicherheitsgründen. Verbraucher müssen sich auf steigende Preise einstellen.
Mit Milliardensubventionen unterstützt die Bundesregierung Stahlhersteller bei der Umrüstung auf Wasserstoff. Doch hat grüner Stahl Made in Germany tatsächlich eine Zukunft? Manche Ökonomen sind skeptisch.
Die Deutsche Bahn präsentiert sich gern als Klimaretter. Das soll sich auch an ihren Haltepunkten widerspiegeln. Aber der Wandel geht langsamer voran als erhofft.
Die FDP hat nachgerechnet und stellt fest, dass bei der Förderung der Ökostromerzeugung eine große Lücke klafft. Ihr energiepolitischer Sprecher macht eine klare Ansage an Wirtschaftsminister Habeck.
Auch Schweden wollte einst seine Reaktoren abschalten. Jetzt stehen Neubauten auf dem Plan. Anders als Deutschland hat sich das Land aus guten Gründen für eine pragmatische Herangehensweise entschieden.
Der Bundesverband hält 2024 nur Absatzzahlen von 260.000 für realistisch. Der Strompreis sei zu hoch, Gas zu günstig.
Im Streit um rückwirkend gestrichene Ökostrom-Subventionen hat ein Schiedsgericht Eon nach acht langen Jahren Recht gegeben. Spanien muss dem Energiekonzern nun eine hohe Entschädigung zahlen.
Mit Beginn des neuen Jahres sind die U- und Straßenbahnen in Frankfurt deutlich umweltfreundlicher unterwegs. Das war vor zehn Jahren schon einmal so.
Pünktlichkeit und Nöte der Kunden sind Nebensache, Selbstzufriedenheit ist Trumpf. Und sie muss sich lohnen. Die Deutsche Bahn ist bald manövrierunfähig, aber der Vorstand erhält Boni. Das passt ins Bild.
Nach Ansicht von Bundeswirtschaftsminister Habeck ist der Haushaltskompromiss ein Beweis für die Handlungsfähigkeit der Regierung. Man habe unpopuläre, aber nötige Belastungen für die Bevölkerung beschlossen.