EU-Kommission schlägt kleine Strommarktreform vor
Brüssel verzichtet darauf, den Strommarkt grundlegend zu verändern. Marginale Eingriffe sollen extreme Preisausschläge verhindern – und Festpreisverträge böse Überraschungen für Verbraucher.
Brüssel verzichtet darauf, den Strommarkt grundlegend zu verändern. Marginale Eingriffe sollen extreme Preisausschläge verhindern – und Festpreisverträge böse Überraschungen für Verbraucher.
Mit der Blockade des Verbrenner-Aus hat die FDP ihrer und der deutschen Glaubwürdigkeit geschadet. Ihre Kritik ist dennoch berechtigt. Nicht nur bei den Autos folgt die EU zu sehr dem Dogma der Elektrifizierung.
Die Netzbetreiber verschlafen die Digitalisierung, bemängelt der Elektroverband ZVEI. Und das hat Folgen für die Klimaziele des Bundes.
Frankreich setzt neben der Atomkraft auch auf Ökostrom. Dafür geht jetzt der Bau von Windparks am Mittelmeer los.
Das Ausbautempo reiche nicht aus, bemängelt der Unternehmenschef. Auch die Finanzierung der Investitionen wird immer schwieriger.
Der britische Energiemanager Michael Lewis wechselt von Eon zum verstaatlichen Uniper-Konzern.
Das Übertragungsnetz im Südwesten soll teilweise verkauft werden. Manche Politiker schüren dabei alberne Ängste vor privaten Investoren. Für die Energiewende ist das mehr als hinderlich.
Paris fordert eine Radikalreform des EU-Strommarktdesigns. Kann Berlin das zumindest ausbremsen? Die Interessen der Mitgliedstaaten weichen stark voneinander ab.
Der Krieg des russischen Präsidenten zwingt Ukrainer zur Flucht und vertreibt Investoren. Andere profitieren. Im rumänischen Oradea investiert ein Reifenkonzern 650 Millionen Euro.
Schafft Deutschland seine Ausbauziele für die Erzeugung von grünem Strom? Führende Manager der Windkraft- und Solarwirtschaft sind skeptisch.
Das Stromnetz als wichtiger Pfeiler der Energiewende verdient mehr Unterstützung, damit die Dekarbonisierung gelingt. Auch die Klimaschützer sollten ihren Blick auf die Zukunftsfragen der Energieversorgung richten.
Der ökologische Weinbau gewinnt im Rheingau an Boden. Die Nachhaltigkeit entscheidet sich allerdings vor allem im Vertrieb und bei der Verpackung – was zum Aus der Einweg-Weinflasche führen könnte.
Fliegen ist schlecht fürs Klima, doch nicht jeder Flug lässt sich vermeiden. Daher wird fleißig CO₂ kompensiert. Wie funktioniert das Prinzip?
Nie zuvor wurde mehr Ökostrom erzeugt. Doch wegen der Kohlerückkehr stagnieren die Emissionen. Die Atomkraft bleibt geächtet
Mehr Windräder und Solardächer im Norden: In Schleswig-Holstein könnte der Ökostrom so stark ansteigen, dass dieser nicht abtransportiert werden kann.
Am neuen Wagen plus 26 Prozent, Farbaufsteiger des Jahres. Alles im grünen Bereich. Nur der Ökostrom nicht, da sieht der Verbraucher rot.
Fast die Hälfte des Stroms in Deutschland kam 2022 aus erneuerbaren Quellen. Der Wirtschaftsminister betont aber lieber, wie weit der Weg noch sei.
Durch kleinere Abstände zu Funkfeuern können Hunderte neue Windräder entstehen. Auch bei der CO2-Einlagerung soll es voran gehen.
Stahl klimaneutral herzustellen, ist eine Jahrhundertaufgabe. Doch auch wenn der Rohstoff dadurch teuer wird, braucht Deutschland eine eigene Produktion.
Der Ökostromanteil am Stromverbrauch soll in diesem Jahr sogar höher liegen als im Corona-Jahr 2020. Aber auch der Anteil von Braun- und Steinkohle ist gewachsen.
So schnell wie möglich will sich der Mainzer Technologiekonzern Schott von fossilen Energieträger befreien: von 2030 an möchte das Unternehmen CO2-frei produzieren.
Südafrikas Stromversorgung hängt stark von der Kohle ab. Deutschland will jetzt bei einer Energiewende mithelfen.
Für den Wohnungsbau kommt es auf die Städte an. Auch der Ausbau des Ökostroms hängt an den Regeln vor Ort. Das muss stärker bedacht werden.
Dale Vince hat mit seiner Ökostrom-Firma Ecotricity ein Vermögen gemacht und in einen veganen Fußball-Klub investiert. Er glaubt an „grünen Populismus“.
Manche suhlten sich regelrecht in Abgesängen auf den Wirtschaftsstandort, kritisiert der Wirtschaftsminister auf einer Tagung in Berlin. Die FDP meine er damit aber nicht.
Um den Ökostrom-Ausbau zu beschleunigen soll der Staat Bestellungen von Windräder und Solaranlagen absichern, die sonst erst mit einer Genehmigung produziert werden.
In einem sind sich alle einig: Wasserstoff ist mittelfristig für die Energieversorgung Hessens unverzichtbar. Doch auf zentrale Fragen fallen die Antworten noch höchst unterschiedlich aus - je nachdem, wen man fragt.
Bauvorschriften vor Ort bremsen Bauvorhaben aus – und auch den Ausbau der Sonnenenergie. In Gemeinden mit strengeren Regeln hinkt die Solarstromleistung hinterher.
Rasenheizung, Flutlicht, Flugreisen: Die Energiekrise fordert auch die Bundesligaklubs heraus. Viele Zielkonflikte sind schwer aufzulösen. Doch tatenlos ist der Fußball in Sachen Nachhaltigkeit mitnichten.
Künftig müssen sechsmal so viele Windräder installiert werden wie 2021, heißt es in einem neuen Bericht
Die EU-Kommission legt neue Vorschläge dafür vor, wie der Strompreis gesenkt werden könnte. Für Deutschland wäre das sehr teuer. Größter Profiteur wäre ausgerechnet Frankreich, mit dem Berlin ohnehin schon über Kreuz liegt.
Die Bundesregierung arbeitet an einem Energieeffizienzgesetz. Datenzentren sollen von 2025 an nur noch mit Ökostrom arbeiten dürfen. Das wird Folgen haben.
Nach den Öl- und Gas-Konzernen sollen jetzt auch die Anbieter von Erneuerbaren für die erhöhten Profite in der Energiekrise zur Kasse gebeten werden.
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport baut auf den Grünflächen direkt neben Pisten besondere Photovoltaik-Anlagen. Sie sollen Off-Shore-Öko-Strom ergänzen.
Jetzt ziehen Chemieindustrie und die Grünen an einem Strang. Denn wenn die Chemieproduktion unabhängig werden soll von Gas, braucht sie enorme Mengen an Ökostrom.
Etwa drei Monate vor Weihnachten denken viele Städten über das Energiesparen nach. So könnte die Beleuchtung von Weihnachtsmärkten deutlich sparsamer ausfallen.