Lauter Stromschläge
Die Erhöhung der Ökostrom-Umlage geht auf Kosten der Verbraucher. Es grenzt an Unverschämtheit, dass Minister Gabriel von einer Stabilisierung spricht.
Die Erhöhung der Ökostrom-Umlage geht auf Kosten der Verbraucher. Es grenzt an Unverschämtheit, dass Minister Gabriel von einer Stabilisierung spricht.
Die Energiewende wird immer teurer, die EEG-Umlage steigt. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel rühmt dennoch die gelungene Stabilisierung.
An der Börse ist Strom derzeit billig wie nie. Deshalb soll jetzt die Ökostrom-Umlage steigen - auf den höchsten Wert seit der Verabschiedung des Gesetzes. Die Rechnung zahlt der Stromverbraucher.
Die Energiewende treibt die Kosten weiter hoch: Die Umlage für Ökostrom wird im kommenden Jahr wohl 6,4 Cent je Kilowattstunde betragen. So viel war es noch nie.
Die Energiewende wird teurer. Doch teurere Strompreise sind für die privaten Verbraucher „nicht zu rechtfertigen“, sagt der Ökostrom-Verband.
Bitte grün, gut und kostenlos: Als Verbraucher wollen wir alles, was sich gut anfühlt, auch wenn die Wünsche widersprüchlich sind. Das Problem delegieren wir an die Politiker. Und sind dann über sie empört.
Billiger Börsenstrom führt nicht zu sinkenden Strompreisen. Im Gegenteil: Die Umlage zur Ökostromförderung steigt gerade deshalb in Richtung eines neuen Rekordniveaus.
Die Kommission prüft regionale Pflichtziele für Ökostrom und CO2-Einsparungen. Wenn die Ziele nicht erreicht werden, sollen Strafen fällig werden. Das wäre für Deutschland ein Problem.
Seine Kohlekraftwerke in Italien hat Eon schon verkauft. Jetzt sind die Wasserkraftwerke dran - für knapp eine Milliarde Euro.
Weniger CO2, mehr Ökostrom: Frankreich will sein Energiesystem umkrempeln – und verabschiedet dafür ein umstrittenes Gesetz. Das soll auch ein Zeichen für andere Länder sein.
Der Ausbau des Ökostroms kostet Milliarden. Das belastet die Energieversorger so stark, dass sie als Kapitalgeber auszuscheiden drohen. Andere Investoren sind gefragt – doch das ist leichter gesagt als getan.
Wie leicht lassen sich Menschen von der Psychologie beeinflussen? Kommt drauf an. Ein neues Experiment zeigt, worauf genau es ankommt.
BDEW: Markt- und Systemintegration der erneuerbaren Energien weiter vorantreiben
Die G-7-Staaten versprechen einen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Investoren werden nervös – und selbst die Saudis wollen Ökostrom exportieren. Ist das Ziel von Null Emissionen überhaupt erreichbar?
Gleich mehrere Stadtwerke in Baden-Württemberg klagen gegen die Milliardensubventionen für das Kernkraftwerk Hinkley Point. Der Grund: Das Kraftwerk werde hochsubventionierten Strom ins europäische Netz einspeisen.
Sonne und Wind fast rund um die Uhr, der Netzausbau kommt voran und sogar der erzeugte Strom kann einfach gespeichert werden. So schön kann die Energiewende sein – in Marokko.
Von der Ökostromförderung profitieren nur noch wenige Bundesländer. Und eine Entlastung ist nicht in Sicht. Die aber brauchen Betriebe und Verbraucher.
Trotz üppiger EEG-Förderung ist Ökostrom aus Sonne, Wind und Biomasse für immer weniger Länder ein Gewinn. Erstmals gilt das auch für Bayern: Statt dreistelliger Millionengewinne steht für 2014 ein Nettoverlust.
Über die Stromtrasse Suedlink soll einmal Ökostrom aus dem Norden gen Süden transportiert werden. Dagegen regt sich auch in Hessen vielerorts Widerstand. Wirtschaftsminister Al-Wazir verteidigt Suedlink dennoch.
Dienstwagen-Premiere in Berlin: An diesem Dienstag wird der Audi A8 der Bundesforschungsministerin Wanka mit künstlichem Diesel betankt. Unser Autor erklärt, wie der Kraftstoff hergestellt wird.
Der Braunkohle geht es an den Kragen. Sie wird dem Ökostrom zum Opfer fallen. Der SPD-Wirtschaftsminister setzt dafür einiges aufs Spiel – nicht zuletzt seinen Rückhalt bei den Gewerkschaften.
Der Strom soll für die Firmenzentrale und für alle Apple-Stores in Kalifornien reichen: Der Konzern aus Cupertino hat einen langfristigen Liefervertrag mit dem Solarpark-Betreiber First Solar abgeschlossen. Geplant ist eine fünf Kilometer große neue Anlage.
Trotz der guten Nachrichten für Deutschlands Energieverbraucher bleibt eine wichtige Frage unbeantwortet: Wie garantieren wir auch künftig, dass genügend Kraftwerke zu jeder Zeit Strom liefern.
Fast 25 Milliarden Euro haben die Verbraucher im vergangenen Jahr für Ökostrom ausgegeben. Doch das ist nicht der einzige neue Rekord der Energiewende.
Greenpeace stellt in Berlin neue Qualitätsstandards für den Ökostrom der Zukunft vor, EZB-Präsident Draghi hält im Finanzausschuss des italienischen Parlaments eine Rede und vom Statistischen Bundesamt kommt der Verbraucherpreisindex für November.
Eon spaltet sich auf. Für die Regierung ist das ein doppeltes Problem: Sie muss sich darum kümmern, dass der Rückbau der Kernkraftwerke klappt. Und sie muss erklären, wo der Strom herkommen soll, wenn kein Wind weht.
Eigentlich muss jeder Stromkunde EEG-Umlage zahlen. Deutschland hat aber viele Unternehmen von der Umlage befreit. Die EU-Kommission hat die Befreiungen nun zum überwiegenden Teil genehmigt. „Ein kleiner Teil“ der Rabatte sei allerdings höher ausgefallen als erlaubt.
Der Wind hat viel weniger geweht, als versprochen: Hunderttausende Anleger sind mit zu hohen Prognosen zu Investitionen in Windparks bewogen worden. Viele können froh sein, wenn sie ihr eingesetztes Kapital zurückbekommen.
Die Deutschen sollten auf ihre Klimapolitik stolz sein, sagt Umweltministerin Hendricks. Sie mache Ökostrom billiger und reduziere Emissionen. Weil das aber nicht reicht, sagt sie der Kohle den Kampf an.
Erstmals sinkt die Oköstrom-Umlage. Doch die Lage sieht besser aus, als sie ist. Die Energiewende als politisches Großprojekt wird Deutschland noch Jahrzehnte beschäftigen.
Die Umlage für die Förderung von Ökostrom wird im kommenden Jahr erstmals seit ihrer Einführung im Jahr 2000 sinken. Die Stromkunden haben davon voraussichtlich wenig.
Die Energiewende hat die Ökostromumlage gewaltig in die Höhe getrieben. Nun soll sie erstmals sinken. Aufs Jahr hochgerechnet fällt die Entlastung aber sehr gering aus.
Der EU-Subventionsbericht zeigt: Grüne Energie wird überproportional viel gefördert. Kohle ist jedoch wesentlich günstiger – nur nicht bei den Folgekosten.
Als sie 2010 eingeführt wurde, kostete die Ökostrom-Umlage noch 2 Cent. Seitdem hat sie sich mehr als verdreifacht. Nun wird sie wohl zum ersten Mal sinken.
Immer mehr Verbraucher kaufen regionale, Bio- und Fair-Trade-Produkte oder interessieren sich für Öko-Strom und alternative Geldanlagen, sagen Fachleute. Diesen Trend haben einige Veranstalter entdeckt - gerade am Erntedank-Wochenende.
Der Bundeswirtschaftsminister hat rechnen lassen. Die Zahlen haben es in sich: Auf die Verbraucher kommen für den Leitungsbau Preisaufschläge von bis zu zwanzig Prozent zu.