Das teuerste Tankjahr aller Zeiten
Pünktlich zur Reisewelle in den Winterurlaub steigen die Spritpreise an Deutschlands Tankstellen wieder etwas – nach zwölf bewegten Monaten.
Pünktlich zur Reisewelle in den Winterurlaub steigen die Spritpreise an Deutschlands Tankstellen wieder etwas – nach zwölf bewegten Monaten.
Das Kartellamt sieht „strukturelle Wettbewerbsprobleme“ auf dem Mineralölmarkt. Bisher reicht das nicht, um einzugreifen.
Eine Klagewelle rollt: Mehrere Handelsunternehmen, Mineralölkonzerne sowie die Deutsche Bahn fordern Gebühren von den Spitzenverbänden der Banken zurück. Die Forderungen wegen Kartellabsprachen summieren sich auf 150 Millionen Euro.
Kartellamtspräsident Andreas Mundt spricht darüber, wie deutsche Wettbewerbshüter gegen Amazon & Co ankommen können – und ob Tankstellen Autofahrer abgezockt haben.
Teure Energie bringt Verbraucher nicht nur in Deutschland in Bedrängnis. Im Ausland kann man lernen, welche Entlastungen funktionieren – und welche nicht, berichten die Korrespondenten der F.A.Z.
Das Ende des Tankrabatts wirft seine Schatten voraus. Die Benzinpreise steigen in Deutschland stärker als beispielsweise in Frankreich. Lohnt es sich jetzt, Kraftstoff zu bunkern?
Der Tankrabatt endet kommende Woche. Schon jetzt heben viele Tankstellen die Preise an.
In drei Wochen endet nicht nur die Zeit des 9-Euro-Tickets, sondern auch die des Tankrabatts. Fachleute erwarten, dass Benzin dann teurer wird. Ein Vergleich der Preise lohnt sich mehr denn je.
Noch bevor die Steuern auf Kraftstoffe gesenkt wurden, schlug in den sozialen Medien die Empörung hoch. Eine Analyse zeigt, dass dabei Fachleute wenig Beachtung fanden, pointierte Einzelstimmen und Aktivisten aber umso mehr.
Der Ökostrompionier Naturstrom forciert den Bau eigener Anlangen. Dabei wird auch die Börse zu einer Option.
Tankrabatt und 9-Euro-Ticket haben die Inflationsrate im Juni ein wenig zurückgehen lassen. Das dürfte die Teuerung allerdings nur vorübergehend bremsen. Die Preise für Fleisch steigen weiter deutlich.
Das Bundeskartellamt muss sich die Algorithmen der Preisbildungsprozesse von allen großen Anbietern offenlegen lassen. Ein Gastbeitrag.
Auch zu einem anderen Plan von Wirtschaftsminister Habeck äußert sich das Beratungsgremium zurückhaltend.
Die Spritpreise sind erheblich gestiegen. Um Autofahrer zu entlasten, hat die Bundesregierung den Tankrabatt eingeführt. Der gewünschte Erfolg – niedrigere Preise für die Verbraucher – scheint sich aber nur teilweise einzustellen. Reflexartig wird Missbrauch vermutet und ein Eingreifen des Bundeskartellamts gefordert. Zu Recht?
Mineralölkonzerne +++ Europäische Zentralbank +++ Europäisches Währungssystem +++ Kindertagesstätten +++ Arbeitskräftemangel +++ Chaos auf der Schiene +++ Bahn-Management
Anders als Deutschland hat Japan nicht die Energiesteuer gesenkt, sondern subventioniert den Benzinpreis. Dieser Tankrabatt wirkt und kostet Milliarden.
Der frühere Chef der Monopolkommission, Justus Haucap, hält eine Reform des Wettbewerbsrechts für überfällig – inklusive einer möglichen Zerschlagung von Konzernen.
Ein Sprecher von Scholz verteidigt die Entscheidung der Ampel. Geredet wird jetzt aber vor allem übers Kartellrecht.
Wer legt die Spritpreise in Deutschland fest? Die großen Konzerne geben keine Antwort – und die kleinen Tankstellen spiegeln deren Preise wider.
Kurzfristig kämpft Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck mit hohen Energiepreisen und der Abhängigkeit von Russland. Perspektivisch will er mit der Energiewende gerade den Osten Deutschlands voranbringen.
Gazprom +++ Spritpreise +++ Benzinsteuersenkung +++ ecclesia triumphans +++ Koalitionsverhandlungen in Schleswig-Holstein
Eigentlich sollte der Tankrabatt die Verbraucher entlasten – bisher nutzt er jedoch vor allem den Ölkonzernen. Bundesfinanzminister Christian Lindner hält die Einführung trotzdem für richtig.
Wirtschaftsminister Habeck will ein deutliches Signal senden: Mineralölkonzerne sollen um ihre Gewinne fürchten.
Enttäuscht vom Tankrabatt: Der Wirtschaftsminister Robert Habeck plant Verschärfung des Kartellrechts. Doch bis diese wirkt, wird es noch dauern.
Der Tankrabatt ist für Verbraucher bislang eine herbe Enttäuschung. Das ruft jetzt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck auf den Plan. Er will das Kartellrecht verschärfen.
Viele Autofahrer, SPD und Grüne sind zornig auf die Mineralölkonzerne. Der am 1. Juni eingeführte Tankrabatt scheint zu verpuffen. Die Konzerne führen einen starken Anstieg der Weltmarktpreise als Grund an.
Ein solches Instrument kann weder fair noch seriös sein. Und hohe Gewinne werden ohnehin höher besteuert. Ein Gastbeitrag des FDP-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag.
Der Tankrabatt kommt bei den Verbrauchern nicht voll an. Ein einflussreicher FDP-Politiker – und Staatssekretär im Verkehrsministerium – bringt deshalb eine radikale Idee ins Spiel.
Aus der Koalition prasseln Wünsche und Forderungen auf den Finanzminister ein, der jetzt den Haushalt für 2023 aufstellt. Der Vorschlag, die Steuern für Mineralölkonzerne zu erhöhen, ist besonders vergiftet.
SPD und Grüne wollen Mineralölkonzerne stärker belasten und Bürger stärker entlasten. Doch ob diese Rechnung aufgeht, ist alles andere als klar.
Die von der Regierung auf den Weg gebrachte Tank-Entlastung kommt wohl nur teilweise bei den Kunden an. Nicht nur der ADAC findet klare Worte.
Deutschland ist in das größte Verkehrsexperiment seiner Geschichte gestartet. Der Kater ist programmiert.
Die Steuern auf Kraftstoffe sinken von Mittwoch an kräftig. Doch so mancher Autofahrer könnte am Morgen von den Spritpreisen enttäuscht werden. Ein Ausblick.
Fleisch, Speiseöl und Benzin werden noch mal deutlich teurer. Beim Gemüse steigt der Preis nicht mehr ganz so stark. Werden die Steuersenkung auf Kraftstoff und das 9-Euro-Ticket für die Bahn im Juni etwas Entlastung bringen?
Die zu Rosneft gehörende PCK-Raffinerie in Schwedt versorgt Berlin und Brandenburg mit Benzin und Heizöl. Ein Ölembargo könnte die Energieversorgung gefährden, sagen Politiker, denn Rosneft will nur russisches Öl verarbeiten.
Es ist gut, wenn das Bundeskartellamt den Mineralölkonzernen auf die Finger schaut. Beim Beginn eines Ölembargos könnte das wichtig werden.