Neue Regeln für Minijobs
Nach der Mindestlohnerhöhung reformiert Arbeitsminister Heil nun die geringfügige Beschäftigung: Die Verdienstgrenze steigt – und der Übergang in reguläre Arbeit soll leichter gelingen.
Nach der Mindestlohnerhöhung reformiert Arbeitsminister Heil nun die geringfügige Beschäftigung: Die Verdienstgrenze steigt – und der Übergang in reguläre Arbeit soll leichter gelingen.
Der gesetzliche Mindestlohn soll im Oktober auf 12 Euro steigen. Derzeit beträgt er 9,82 Euro. Vor allem Betriebe aus dem Handel und dem Dienstleistungssektor müssen ihren Beschäftigten dann mehr zahlen.
Das neue Mindestlohn-Gesetz des Arbeitsministers enthält keine höhere Verdienstgrenze für Minijobber. Dabei hatte die FDP im Koalitionsvertrag deren Koppelung an die Mindestlohnhöhe durchgesetzt.
Die Erhöhung des Mindestlohns war eines der großen Wahlversprechen von Bundeskanzler Olaf Scholz. Mit der Aufstockung noch in diesem Jahr will man Millionen Beschäftigten helfen.
Wer vor seinem Studium ein Praktikum absolvieren muss, hat keinen Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. Das hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt entschieden. Viele Arbeitgeber hätten sonst mit steigenden Lohnkosten rechnen müssen.
Kerngeschäft von Arbeitgeberverbänden ist das Abschließen von Tarifverträgen. Mit Verweis auf die niedrige Tarifbindung gibt der Arbeitsminister ihnen die Schuld daran, dass der Mindestlohn auf 12 Euro steigen müsse.
Wann und wie der Mindestlohn steigt, sei Sache der eigens dafür eingerichteten Kommission – darauf pochen nicht nur die Arbeitgeber, sondern nun auch Abgeordnete, die Interessen von Beschäftigten vertreten.
Trotz drohender Omikron-Welle startet in vielen Schulen wieder der Präsenzunterricht. In Asien gibt es nun die größte Freihandelszone der Welt. Und in London steigt ein umstrittenes WM-Finale. Der F.A.Z.-Newsletter.
Höherer Mindestlohn und höhere Freigrenzen bei der Steuer. Das neue Jahr bringt eine ganze Reihe von neuen Gesetzen und Regelungen.
Höherer Mindestlohn und höhere Freigrenzen bei der Steuer; auf Autofahrer und Haushalte kommen höhere Energiekosten zu - das neue Jahr bringt eine ganze Reihe von neuen Gesetzen und Regelungen.
Die Ampel-Regierung stört den bewährten Lohn-Mechanismus, angefeuert von den Gewerkschaften – ein gefährliches Spiel.
Der Mindestlohn soll schrittweise auf 12 Euro angehoben werden. So will es zumindest die Koalition. Doch eigentlich ist hier die Mindestlohnkommission zuständig. Die Arbeitgeber sprechen von einer groben Verletzung der Tarifautonomie.
Die ungeliebte Plastiktüte muss weiter weichen. Außerdem steigt der Mindestlohn und die Impfpflicht kommt – für einige Berufe. Diese neuen Regeln sollten die Bürger 2022 unbedingt kennen.
Hat der FC Bayern bei der Bezahlung von Jugendtrainern gegen das Mindestlohngesetz verstoßen? Er wäre nicht der erste Bundesligaklub, dem das vorgeworfen wird. Nun äußert sich der Vorstandschef.
Die Erhöhung des Mindestlohns, die Kindergrundsicherung und andere Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag reduzieren das Armutsrisiko für viele Menschen. Besonders Kinder würden davon profitieren.
Die neue Koalition in Berlin hat schon einen Mindestlohn von 12 Euro verabredet. Aber auch die neuen EU-Mindestlohnregeln zwingen sie zum Handeln.
Wieder negative Überraschungen aus der Türkei: Die Inflation übersteigt die Erwartungen, Ratingagenturen verlieren das Vertrauen in die Kreditwürdigkeit des Landes, Gewerkschaften klagen über schrumpfende Löhne.
Die Inflation ist so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr. Die Gewerkschaften kann das nicht kalt lassen. Kommt schon bald die Lohn-Preis-Spirale?
Mit Homeoffice per Gesetz lassen sich die Probleme nicht lösen, sagt Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger im F.A.Z-Interview. Er ist überzeugt: Unternehmen schaffen mit Eigenverantwortung mehr als mit Bürokratie.
Die EU-Verträge ermöglichen keine Festlegung nationaler Mindestlöhne. Das Europaparlament will dennoch nicht zurückstecken, so soll auch die Rolle von Tarifverträgen gestärkt werden.
Bisher arbeiten viele Pflegekräfte in einer rechtlichen Grauzone. Das funktioniert nur, weil keiner hinschaut. Was die Politik jetzt tun sollte. Ein Gastbeitrag.
Gedenktag für den Afghanistan-Einsatz +++ Profil der CDU +++ Gründe für Laschets Wahlniederlage +++ Lehren aus dem Afghanistan-Krieg
Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ehrt in diesem Jahr Ökonomen, die Wissen auf den Kopf stellen. Doch ihre Forschung hat Schattenseiten.
Selbst Jürgen Trittin akzeptiert, dass die Steuern für Topverdiener nicht steigen werden. Und Christian Lindner kommt mit einem höheren Mindestlohn klar. Für ihn zeichnet sich ein Konkurrent als möglicher nächster Finanzminister ab.
Erhöhung des Mindestlohns, möglicher vorzeitiger Kohleausstieg und Sicherung der Renten – SPD, FDP und Grüne haben ihr Sondierungspapier vorgestellt. Eine Übersicht.
Arbeitsmarkt, Migration und mehr: Der Wirtschaftsnobelpreis geht an drei Forscher, die es genau wissen wollen. Und die Künstliche Intelligenz spielt auch eine Rolle.
Eine neue Studie warnt davor, eine Untergrenze von 60 Prozent des mittleren Bruttolohns per EU-Richtlinie europaweit festzuschreiben. Dabei ist das ein Ziel von SPD und Grüne.
An den konservativen Demokraten im Kongress können die ehrgeizigsten Pläne von Präsident Joe Biden scheitern. Ihre Wortführer Joe Manchin aus West Virginia und Kyrsten Sinema aus Arizona spielen ihre Macht voll aus.
Eine Ampel-Koalition ist kein Schreckgespenst, sagt BDI-Präsident Siegfried Russwurm, auch wenn es eine rote Linie gibt. Doch mit jeder der akutell möglichen Koalitionen muss es mehr um das Erwirtschaften als das Verteilen von Geld gehen.
Die Union ist in Aufruhr. Im ganzen Land fordern CDU-Verbände, das Wahldesaster aufzuarbeiten. Das könnte nicht nur für den Vorsitzenden im Bund gefährlich werden.
Die FDP redet jetzt erst mal mit den Grünen. Auf einige Kernanliegen der SPD werden sie Rücksicht nehmen müssen. Zum Beispiel Mindestlohn und Vermögenssteuer. Reißen die Sozialdemokraten die Brücken der anderen wieder ein?
Der Labour-Vorsitzende Keir Starmer muss sich auf dem Parteitag linker Anhänger seines Vorgängers Corbyn erwehren. Einer tritt zurück, und seine Stellvertreterin fällt mit einer Hassrede auf die Tories auf.
Die SPD muss vor allem der FDP jetzt gute Angebote machen, um sie in eine Ampel-Koalition zu ziehen. Generalsekretär Lars Klingbeil spricht im Interview über Mindestlohn und Vertraulichkeit – und dass er sehr optimistisch sei.
Die FDP ist für freie Fahrt auf Autobahnen, gegen Steuererhöhungen und für eine Beibehaltung des Krankenversicherungssystems. Die Grünen vertreten das Gegenteil. Was steckt hinter der Phantasie für ein „progressives Bündnis“?
Die Armen werden immer ärmer, die Reichen immer reicher – die These ist politisch beliebt. Sie lässt sich in Deutschland einer neuen Studie zufolge aber kaum halten.
Wo sind Brücken, wo sind Hindernisse in den bevorstehenden Sondierungen? Ampel und Jamaika liegen gar nicht so weit auseinander. Insofern gilt: Grüne und FDP suchen sich den Kanzler.