Ein Wurstfabrikant will weg vom Fleisch
Vegetarische Salami stellt bei Rügenwalder die echte Wurst in den Schatten. Der Chef denkt schon darüber nach, das Fleisch komplett aus dem Sortiment zu streichen - und schwärmt von Erbsen.
Vegetarische Salami stellt bei Rügenwalder die echte Wurst in den Schatten. Der Chef denkt schon darüber nach, das Fleisch komplett aus dem Sortiment zu streichen - und schwärmt von Erbsen.
Das Milchpreistief kostet Existenzen. Molkereien und Bauern könnten durch Warentermingeschäfte für sichere Preise sorgen. Der Bauernverband rät dazu.
Frank Hammen muss als Molkerei-Vorstand die niedrigen Preise rechtfertigen, unter denen sein Milchhof selbst leidet. In Wallung bringt den Landwirt aber etwas anderes.
Tiere sehen und hart arbeitende Leute, Gespräche führen, gute Produkte kosten: Mit dem Rad unterwegs auf der hessischen Milch- und Käsestraße.
Die Commerzbank gibt Details zum Konzernumbau, eine Expertenkommission berät über selbstfahrende Autos in Deutschland und das Finanzgericht Hamburg verhandelt über Klagen von Milchbauern gegen Strafzahlungen.
Auch in Hessen geben Milchviehhalter auf. Norbert Zöller ist einer von ihnen. Anders als andere Bauern gibt er nicht nur dem Handel die Schuld an den Niedrigpreisen für Milch.
Kurzfristig muss die Menge runter, damit der Milchpreis wieder steigen kann, sagt Landwirtschaftsminister Schmidt. Fast 10.000 Betriebe wollen jetzt die Produktion drosseln - mit Hilfe der EU.
Da eine Gefährdung beim Verzehr nicht ausgeschlossen werden könne, würden sämtliche betroffene Chargen sicherheitshalber zurückgerufen, teilt die Firma mit.
Die Agrarminister der Bundesländer treffen sich auf einer Sonderkonferenz zur Milchpreiskrise. Für die Kuka-Aktionäre endet die erste Frist, das Angebot des chinesischen Hausgeräte-Herstellers Midea anzunehmen.
Die Möbelhauskette hat dunkle Schokolade zurückgerufen. Der Grund: Der Milch- und Haselnussgehalt wurde auf den Packungen nicht ausreichend angegeben.
Wegen der für viele Bauern existenzbedrohenden Milchpreiskrise macht die Landesregierung die Schatulle auf. Sie hat Bauernpräsident Schmal eine Soforthilfe in Millionenhöhe zugesagt.
Ein Ehrenamt in schweren Zeiten: Sarah Knaust hat sich zur hessischen Milchkönigin wählen lassen. Sie verfolgt ein Ziel damit.
Verbraucher wollen eine intakte Landwirtschaft mit glücklichen Kühen, kaufen aber gerne billig. Wegen der Milchkrise kommt der eine oder andere jetzt ins Grübeln: Welche Milch soll er kaufen?
Die Molkereien Schwälbchen und Hochwald gehen eine Kooperation bei H-Milch ein. Die Bad Schwalbacher Firma lässt dieses Produkt von 2017 an vom Konkurrenten abfüllen.
Der Unmut der Milchbauern über die geringen Erlöse wächst. Beim Hessischen Bauerntag fordern sie Politik, Molkereien, Lebensmittelwirtschaft und Verbraucher zum Handeln auf.
Bundesweit sollen mindestens 100 Millionen Euro an die Milchbauern ausgeschüttet werden. In Hessen kommt nur ein Bruchteil an. Beim Bauernverband heißt es: „Das rettet die Höfe nicht.“
Bio-Bauern freuen sich, anders als ihre konventionellen Kollegen, über stabil hohe Milchpreise. Karin Artzt-Steinbrink, Geschäftsführerin der Upländer Bauernmolkerei, über die Milch-Krise und Gefahren für den Biomarkt.
Warum wollen wir so viel Geld für Milch ausgeben? Hat das etwa mit der Computertastatur zu tun?
Kontrolleure der Stadt besuchen unangemeldet alle Betriebe, die mit Lebensmitteln hantieren. Dafür messen sie auch die Temperatur an ungewöhnlichen Orten. Was sie finden, ist selten sauber.
Landwirte bekommen für Milch weniger als in Zeiten der großen Rezession 2008/09. Höhere Preise sind nicht in Sicht. Karsten Schmal erklärt, warum er den Handel am Zuge sieht.
Keiner hat die Absicht, zehntausende Bauern in den Ruin zu treiben. Und doch geschieht es.
Aldi Süd senkt den Preis für Trinkmilch um gut ein Fünftel und führt das weltweite Überangebot als Grund an. Ein Molkereivertreter sieht einen Crashtest für die Branche. Derweil lässt Edeka Südwest aufmerken.
Milch und Butter werden noch billiger - Deutschlands größter Discounter gibt die Richtung vor. Und erklärt auch, wieso sich das aus seiner Philosophie ergibt.
Gut 1,5 Millionen Menschen holen sich Brot, Obst und Gemüse bei den Lebensmittel-Tafeln. Es werden immer mehr. Dabei ist die Armut hierzulande gar nicht gewachsen.
Wer die kleine Offenbacher Käsefabrik L‘Abbate nicht kennt, übersieht sie leicht. Nun wird sie Teil einer landwirtschaftlichen Route.
Die Geschichte des wirtschaftlichen Fortschritts ist eine Geschichte der Ungleichheit. Was daran ungerecht sein soll, ist eine Frage die selten gestellt wird.
Mozzarella und Burrata müssen nicht in Italien gemacht werden, um schmackhaft zu sein. Aber es hilft, wenn Italiener den Käse herstellen, in Frankfurt zum Beispiel.
Sie ist leichter als eine Flasche Milch, sieht aber besser aus: die Amtskette des Frankfurter Oberbürgermeisters. Getragen wird das edle Stück, wenn es besonders feierlich werden soll.
Die Erzeugerpreise im Keller, die Einkommen abgestürzt: Viele Bauern sehen sich in einer schwierigen Lage. Zudem ärgern sie Vorwürfe, die sie als ungerechtfertigt ansehen. Nun will ihr Verband verstärkt gegensteuern.
Niedrige Preise für Milch und Fleisch belasten die Bauern. Mehrere Tausend Betriebe in Deutschland haben nun Antrag auf Nothilfe aus einem neuen Programm gestellt.
Karsten Schmal ist der erste Nordhesse seit mehr als 40 Jahren an der Spitze des hessischen Bauernverbands. Für ihn ist die Arbeit mehr Berufung als Beruf. Muss es auch sein: Die Preise für Agrargüter sind so niedrig wie lange nicht.
Im Internet sind „Die Lochis“ Stars. Jetzt kommt der erste eigene Film der Brüder aus dem Kreis Groß-Gerau in die Kinos. Der ist nicht besonders gut, aber das macht nichts.
Milch, Fleisch und Getreide werden immer billiger. Die Landwirte verdienen so wenig wie seit Jahren nicht. Nur Biobauern geht es gut.
Nicht nur die Kaffeebohne macht einen guten Kaffee aus, sondern auch die Art des Brühens. Mit dieser Philosophie will das Café „Brühmarkt“ in Frankfurt die Nummer eins für Filterkaffee-Liebhaber sein.
Milch und Weizen sind so billig wie seit Jahren nicht. So manchem Hof fehlt ein sechsstelliger Betrag in der Kasse. Angesichts der Hilfen der EU runzeln Landwirte nur die Stirn.
Politiker und Milchlobby behaupten, Milch sei aktuell günstiger als Wasser. Der Vergleich schockiert. Er ist aber falsch.