Der Vormarsch der ETF-Branche kommt zum Stehen
Das verwaltete Vermögen der Indexfonds ging im vergangenen Jahr leicht zurück. Dennoch zeigen sich die Verantwortlichen der ETF-Branche zuversichtlich.
Das verwaltete Vermögen der Indexfonds ging im vergangenen Jahr leicht zurück. Dennoch zeigen sich die Verantwortlichen der ETF-Branche zuversichtlich.
Der amerikanische Automarkt wächst, und die deutschen Hersteller bauen ihre Produktion vor Ort aus. Sorgen bereiten ihnen nur die Attacken der Gewerkschaft UAW und die geplanten strengen Umweltauflagen.
Sieben Millionen deutsche Singles suchen ihr Liebesglück im Internet. Der Wettbewerbsdruck auf die Online-Partnervermittlungen wächst – sie bekriegen sich vor Gericht.
Die Autoindustrie muss sich auf neue Umweltauflagen der amerikanischen Regierung einstellen. Doch was die Deutschen in Detroit an Neuheiten zeigen, ist nicht durchgängig grün und umweltfreundlich.
Zum neunten Mal in Folge hat Airbus seine Vormachtstellung gegenüber Boeing verteidigt und im vergangenen Jahr mehr Flugzeuge ausgeliefert. Doch bei den Langstreckenmaschinen könnte Boeing davonziehen.
Mit fortdauernder Stärke hat der amerikanische Elektronikkonzern Apple ein Jahr der Zäsur überstanden. Doch es ist freilich kein Naturgesetz, dass der Wettbewerb an Apple abprallt. Die Angreifer werden gefährlicher.
Der Elektronik-Riese Samsung hat im vierten Quartal bei Umsatz und Gewinn die Erwartungen übertroffen. Der amerikanische Aluminiumgigant Alcoa muss dagegen die Produktion drosseln und die größte amerikanische Buchhandelskette Barnes & Noble hat eine Gewinnwarnung abgegeben. In Sachen Schulden-Krise verhandeln die Euro-Mitgliedsstaaten in Brüssel über eine Vertiefung der Währungsunion. Und Frankreich denkt einem Bericht zufolge über eine Verstaatlichung der Bank Dexia nach.
Mit Kodak steht ein einst großes Unternehmen der Fotobranche im Abseits, Amerika verliert eine seiner bedeutenden Marken. Firmen aus Japan waren einfach schneller.
Wulffs Interview ist kein Befreiungsschlag, sondern nur der Rückzug auf die letzte Verteidigungslinie. Die „Bild“-Zeitung dreht die Eskalationsspirale weiter. ARD und ZDF verspielen die Chance zur Aufklärung.
Die Spielebranche steht vor einem Wachwechsel. Smartphones, soziale Netzwerke und der wachsende chinesische Markt steuern Umsatzrekorde an. Für die Hersteller bedeutet das: Die Karten werden neu gemischt.
Auch ein Jahrzehnt nach Beginn der Ausschreibungen im Eisenbahnverkehr in Hessen fährt auf den meisten Strecken die Deutsche Bahn.
Noch immer haben die neuen Bundesländer einen großen Rückstand auf den Westen. Man hoffte, mit der Solartechnik einen ökonomischen Turbo zu finden. Doch die Idee ging furchtbar schief.
Spaniens Banken sollen 50 Milliarden Euro fürs Hypothekengeschäft zurücklegen, die Société Générale plant weitere Stellenstreichungen, die Credit Agricole trägt Kapitalerhöhung der griechischen Tochter Emporiki und Irland erreicht seine Sparziele trotz eines Einbruchs der Steuereinnahmen. Die deutschen Einzelhändler verzeichnen das stärkste Umsatzplus seit 1994 und Chinas Dienstleister wachsen konstant. L’Oreal rechnet für 2011 mit einem Umsatzwachstum von mehr als vier Prozent, Seagate erwartet ein starkes Quartalsgeschäft.
Dieses Jahr würde es eigentlich fast 11 Prozent mehr Gehalt für die Opelmitarbeiter geben. Doch angesichts des Milliardenverlusts des europäischen Autobauers fordert der amerikanische Mutterkonzern General Motors Lohnverzicht.
Nach einer ersten Sanierungswelle schienen die meisten Schiffsfonds gerettet. Doch nun droht eine zweite Welle, die nicht so glimpflich ausgehen könnte.
Das Kartellamt hat festgestellt, dass auf dem deutschen Markt für Kraftstoffe ein wettbewerbsfeindliches Parallelverhalten der Anbieter vorliegt. Die Politik denkt dennoch nicht daran, darauf zu reagieren. Das ist ein Skandal. Ein Standpunkt von Heinz-J. Bontrup.
Es geht um viele Millionen: Sport und Wettanbieter sind zwei Partner mit einem komplizierten Verhältnis. Hessische Vereine stecken in einer Sonderrolle.
Die Wirtschaftsweise Beatrice Weder di Mauro schließt einen Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr nicht aus. Der chinesische Internet-Händler Alibaba bereitet offenbar ein Gebot für Yahoo vor. Der Automobilzulieferer Continental sieht derzeit keinerlei Zeichen für einen Abschwung in der Autobranche. Die spanische Fluggesellschaft Iberia will wegen eines Pilotenstreiks am heutigen Donnerstag 118 Flüge streichen. Der südkoreanische Autobauer Hyundai will der Konkurrenz in den nächsten Jahren in Europa weitere Marktanteile abjagen.
Die Rettungsschirme bergen zwar erhebliche Risiken, doch die deutsche Wirtschaft ist stabil. Mit einer Krise wie dieser lässt sich in Deutschland bisher bestens leben.
Industriepolitische Giftspritze aus Brüssel: Wer fleißig ist und erfolgreich exportiert, soll nach einer neuen EU-Verordnung auf einer Stufe stehen mit denjenigen, die sich zurücklehnen. Ein Gastbeitrag von Matthias Wissmann.
Der Automobilbauer Volkswagen rechnet im nächsten Jahr nicht mit einem Absatzrückgang. Schlimmstenfalls werde man auf dem Niveau des Jahres 2011 landen, sagt Betriebsratschef Bernd Osterloh. Viele Wettbewerber drehten an der Preisschraube, daran werde sich VW nicht beteiligen.
Hotelketten wie Ibis, B&B und Motel One gewinnen immer mehr Geschäftsreisende und Touristen als Stammkunden. Die Unternehmen wachsen in Deutschland und Europa in großem Stil.
Der Vertrieb in der Filiale ist für den Verkaufserfolg von Zertifikaten unverzichtbar. Doch die Bedeutung sinkt, und der Wettbewerb um die Selbstentscheider wird härter.
Saab war etwas Besonders, eine extravagante Automarke mit Charakter. Der einstige amerikanische Mutterkonzern General Motors hatte das nie begriffen. Für die Amerikaner war Saab nur eine Marke unter sehr, sehr vielen im grauen Gemischtwarenladen des damals noch viel schlechter als heute geführten Konzerns. Der eigenständige Charakter der Kultautos aus Schweden wurde nicht bewahrt. Moderne Technik oder begeisterndes Design hatten keine Priorität mehr.
Der koreanische Hersteller ist GM, VW und Toyota auf den Fersen. In diesem Jahr ist Hyundai zum viertgrößten Autobauer weltweit aufgestiegen. Die Autos für den europäischen Markt werden in Rüsselsheim entwickelt.
Das Bundeskartellamt hat mehrere Kölsch-Brauereien wegen möglicher illegaler Preisabsprachen ins Visier genommen. Mitarbeiter der Behörde haben zeitgleich fünf Unternehmen und eine Privatwohnung im Raum Köln durchsucht.
Die Monopolkommission sieht noch immer keinen funktionierenden Wettbewerb in der Postbeförderung. Deutlich besser ist die Konkurrenzlage in der Telekommunikation.
Nicht einmal zehn Jahre nach der Gründung will der Internethändler Redcoon aus Aschaffenburg mehr als eine halbe Milliarde Euro umsetzen.
Alle reden über Scripted Reality reden, aber keiner hat mehr den Überblick hat, welche Programme gerade laufen. Das Fernsehblog verrät, was sich bei den Sendern tut – zum Beispiel am Vorabend, wo RTL 2 einen "Big Brother"-Ersatz gefunden hat, und nachmittags, wo Vox Scripted Reality mit Nutzwert testet.
Computerhersteller wie Acer und Sony setzen auf eine neue Klasse tragbarer Computer, um den Siegeszug der Tabletrechner zu brechen: Die „Ultrabooks“ sollen die verlorenen Marktanteile zurückerobern.
Noch verteidigen die Analysten ihre Bonitätsnoten. Aber die Ratingagenturen geraten unter immer stärkeren Druck - seitens der Anteilseigner, des Gesetzgebers, der Märkte und der Öffentlichkeit.
Der Gesundheitsminister Daniel Bahr ist ein Freund der Apotheker, typischerweise Kernklientel der FDP. Jetzt kommt er mit einem Gesetzentwurf heraus, der ein wenig nach Mövenpick riecht.
Bald könnte dem amerikanischen Mutterkonzern GM der Geduldsfaden reißen. Dann wird die Sanierung von Opel mit der IG Metall neu verhandelt - oder dem Autohersteller droht noch Schlimmeres.
Die Aktienkurse von Tabakkonzernen, Spirituosenherstellern und Glücksspielbetreibern schlagen den Aktienindex S&P 500. Sie profitieren von den Lastern der Kunden.
Aus dem Portal „Android Market“ sind 10 Milliarden Apps für Geräte mit der Software heruntergeladen worden. Der Rückstand auf den „App Store“ von Apple ist aber immer noch groß.
Für Manroland kommt jede Hilfe zu spät. Die Branche hat es nicht hingekriegt, der Staat wird es auch nicht hinkriegen. Die Allianz hat „ihr Kind“ zu lange vernachlässigt.