Leserbriefe vom 4. Februar 2021
Steigende Renditen +++ Impftermine +++ Lebensmittel-Nationalismus in Tschechien +++ Vier Jahre Legislaturperiode +++ Boris Herrmann
Steigende Renditen +++ Impftermine +++ Lebensmittel-Nationalismus in Tschechien +++ Vier Jahre Legislaturperiode +++ Boris Herrmann
Es ist wieder Grüne Woche, wenn auch in diesem Jahr nur digital. Die Preisdebatte in der Landwirtschaft ist hier ein heißes Thema. Der Göttinger Agrarökonom Achim Spiller erklärt, was Landwirte, Handel und Politik tun können.
Von 2023 an sollen Restaurants und Cafés ihren Kunden Lebensmittel und Getränke zum Mitnehmen alternativ auch in einer Mehrwegverpackung anbieten. Auch in Supermärkten sieht die Gesetzesnovelle Änderungen vor.
Das Darmstädter Start-up Tec4med produziert Behälter, die Medikamente und Impfseren sogar mehrere Tage konstant gefroren halten können – auch den Covid-19-Impfstoff von Biontech. Deshalb ist das Unternehmen nun sehr gefragt.
Singapur will unabhängiger von Lebensmittelimporten werden. Der Gärtner Bjorn Low richtet Anbauflächen ein – überall, wo sich das winzigste Plätzchen bietet. In unbesetzten Parkhäusern, auf Balkonen, Dächern und Grünstreifen.
Die Fachleute bewerteten den Verzehr der Produkte als sicher. In deutschen Supermarktregalen finden sich sogar schon Snacks und Nudeln mit Insekten. Doch es gibt auch Risiken.
Der Austritt von Großbritannien und Nordirland aus dem EU-Binnenmarkt zeigt erste Folgen. In einigen Landesteilen von Nordirland kommt es zu Engpässen bei der Lieferung bestimmter Lebensmittel.
Der Koch Filippo Cogliandro spricht über den Geschmack Kalabriens, die einzigartigen Produkte der Region – und darüber, wie man der Mafia trotzt, wenn sie mit einer Schutzgeldforderung im Restaurant steht.
Das gleiche bekommen, aber günstiger: Über die Anwendung „Too good to go“ können Nutzer Lebensmittel kaufen, die sonst weggeworfen werden müssten. Davon haben beide Seiten etwas.
Der Ernährungswissenschaftler Malte Rubach rechnet in seinem neuen Buch vor, dass klimabewusste Ernährung nicht unbedingt den Speiseplan schmälern muss. Für den Verbraucher gibt es trotzdem viel zu tun.
Supermärkte und Discounter verkauften 7,5 Prozent mehr Lebensmittel aus der Tiefkühltruhe. In diesem Jahr gibt es für viele Hersteller dennoch keinen Grund zum Jubeln.
Gedränge vermeiden, Kontakte minimieren: In Zeiten von Corona müssen auch wohltätige Organisationen wie die Tafel umdenken. Trotz Pandemie versorgen sie weiter Bedürftige – gerade zu Weihnachten.
Online oder telefonisch bestellen, und die Ware später im Geschäft abholen – Einzelhändler hoffen, dass das trotz der Zwangspause möglich bleibt. Auch Super- und Feinkostmärkte setzen im Weihnachtsgeschäft auf „Click & Collect“.
Die meisten Lebensmittel werden über Hunderte Kilometer transportiert, bevor sie bei uns auf dem Teller landen. Urbane Landwirtschaft will das ändern – und eine Antwort auf den wachsenden Hunger auf der Welt finden.
Läden auf dem Dorf sind vielleicht nicht das Zentrum des Universums, aber schön ist es schon, sie zu haben: Wie Lilli und Luisa in der bayerischen Provinz für ihre Kunden da sind.
Trotz Corona rechnet der Handel in Hessen mit einem Plus im Weihnachtsgeschäft. Treiber dafür sind die Lebensmittelmärkte und Online-Shops.
Am Anfang der Pandemie ist die Zahl der Sonderangebote deutlich gesunken, die Händler hatten auch so genug zu tun. Doch nun gibt es Fachleuten zufolge sogar mehr Rabattaktionen als im Vorjahr. Grund ist das Verhalten der Verbraucher.
Mit einer Umsatzsteigerung von fast 20 Prozent schließt der Bio-Händler sein Geschäftsjahr ab. Weitere neue Märkte sind in Planung, zudem will Alnatura weniger Lebensmittel importieren.
Wegen der Pandemie bringt die Tafel bedürftigen älteren Menschen die Tüten mit Lebensmitteln nach Hause. Doch nicht nur dafür sind die Kunden dankbar.
Supermärkte und andere Unternehmen werben nur zu gerne mit lokaler Herkunft von Lebensmitteln und anderen Produkten. Doch das schöne Versprechen hat zahlreiche Tücken.
China macht ein aus Deutschland importiertes Lebensmittel für die Corona-Infektion eines Kühlhaus-Arbeiters verantwortlich. Aber kann sich das Virus auf der Verpackung einer gefrorenen Schweinshaxe überhaupt so lange halten?
Seit dem 1. Juli ist die coronabedingte Mehrwertsteuersenkung in Kraft. Aber sparen die Kundinnen und Kunden auch ein paar Monate später noch wirklich Geld – oder profitieren nur die Supermärkte? Wir waren auf Einkaufstour.
In Kuba setzt die Regierung strenge Maßnahmen gegen Corona ein. Noch härter als die Pandemie trifft die Menschen jedoch die Lebensmittelkrise. Das Land schlittert in eine immer schwierigere Situation.
Die Stigmatisierung von Landwirten als Volldeppen, Umweltvergifter und Tierquäler nervt – und wird in der Regel von Leuten unternommen, die eine Egge nicht von einer Walze unterscheiden können. Ein Aufschrei.
Algen und Insekten gelten als die große Hoffnung, um das Ernährungsproblem der Welt zu lösen. In anderen Ländern sind sie schon als Nahrungsmittel verbreitet. Müssen wir nun auch in Europa unseren Speiseplan umstellen?
Im Frühjahr bunkerten die Deutschen vor allem eins: Toilettenpapier. Nun nehmen mit steigenden Infektionszahlen und Beschränkungen auch die Hamsterkäufe wieder zu. Was das für uns bedeutet.
In New York stehen auf den Bürgersteigen Kühlschränke mit kostenlosen Lebensmitteln. In Zeiten der Corona-Krise ist die Nachfrage danach immens. Das Konzept ist unkomplizierter als die Tafeln.
Wegen eines Corona-Ausbruchs dürfen rund 90 Einwohner eines Dorfes in Nordhessen nicht mehr vor die Tür. Rosi Csik, eine Mitarbeiterin eines Gemüselieferanten in Hübenthal, berichtet vom Ausnahmezustand im Ort.
Wie können Verbraucher mehr Durchblick bekommen, ob Fertigprodukte günstig für eine ausgewogene Ernährung sind - oder eben nicht? Nach jahrelangem Streit rückt eine Extra-Kennzeichnung dafür näher.
Joghurt, Gemüse oder Nudeln kaufen Verbraucher inzwischen nicht nur im Supermarkt - sondern auch im Internet. Bestimmte Regelungen zur Überwachung der Plattformen sollen künftig auch digital greifen.
Seit Jahrtausenden schreiben wir vielen Lebensmitteln aphrodisierende Wirkungen zu. Die wissenschaftliche Beweislage ist dünn. Und manche vermeintliche Wundermittel wirken sogar lustfeindlich.
Keinen Rausch, aber Entspannung: Das versprechen Produkte mit dem Cannabiswirkstoff CBD. Corona treibt die Nachfrage nach ihnen in die Höhe. Die Unruhe in der Politik auch.
Die EZB befasst sich diese Woche damit, ob die Inflation wohl richtig gemessen wird. Es könnten durchaus manche Änderungen in dieser wichtigen Frage anstehen.
So erheblich die Lebensmittelverschwendung auch ist, so eindeutig ist die Strafbarkeit des „Containerns“. Anstatt voreilig das Eigentumsrecht zu ändern, sollte das Problem gesamtgesellschaftlich angegangen werden.
12 Millionen Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jedes Jahr im Müll. Die Politik kämpft mit Freiwilligkeit und Aufklärung gegen die Verschwendung an. Doch zu einem wirklichen Wandel braucht es mehr.
Die privaten Haushalte sind für das Gros der Lebensmittelabfälle in Deutschland verantwortlich. Dabei ist es gar nicht so schwer, alles aus Kühlschrank und Küchenregal aufzubrauchen.