Die Wackelpartie an den Märkten hält an
Sorgenvolles Warten auf Auszahlung an Griechenland und die Einsatzfähigkeit des EFSF: Kein guter Start in die Woche an den Finanzmärkten.
Sorgenvolles Warten auf Auszahlung an Griechenland und die Einsatzfähigkeit des EFSF: Kein guter Start in die Woche an den Finanzmärkten.
In einem der F.A.Z. vorliegenden Brief lässt Wirtschaftsminister Rösler wenige Tage vor seiner Reise nach Athen Eckpunkte für ein „Resolvenzverfahren“ verbreiten.
Griechenland reißt die mit EU, IWF und EZB für dieses Jahr vereinbarte Schuldengrenze. Dies gab das Finanzministerium in Athen bekannt. Um weiter zu sparen, sollen Zehntausende Staatsbedienstete gehen.
Kaum ist der Rettungsplan beschlossen, ahnt die Politik: Das reicht noch nicht. Die nächsten Abstimmungen stehen bevor und damit die nächsten Belastungen für die Koalition.
Soll ein Staat in einer Wirtschaftskrise sparen oder im Gegenteil seine Ausgaben erhöhen? Ökonomen streiten seit Jahrzehnten über die Frage. Die Schuldenkrise wirft ein neues Licht auf das Thema.
Die Prüfer von EU, EZB und IWF sind unzufrieden mit den griechischen Plänen für den Personalabbau im öffentlichen Dienst. Möglicherweise werden nur ältere Staatsbedienstete in die angekündigte „Personalreserve“ geschickt.
Zudem will die Landesregierung die Möglichkeit nicht ausschließen, dass ein Mitgliedstaat die Euro-Zone unter Beibehaltung seiner Mitgliedschaft in der Europäischen Union verlässt. Auf und am Rande der Jahrestagung von Internationalem ...
mas. BERLIN, 30. September. Einen Tag nach dem Bundestag hat der Bundesrat die Ausweitung des deutschen Garantierahmens für den Euro-Rettungsfonds EFSF von 123 Milliarden Euro auf rund 211 Milliarden Euro gebilligt.
Wegen ihrer mutmaßlichen Vergewaltigung durch Dominique Strauss-Kahn sind die Journalistin Tristane Banon und der ehemalige Chef des IWF zum ersten Mal aufeinander getroffen. Beide blieben jedoch bei ihren Aussagen.
Der Bundestag hat dem größeren Rettungsschirm mit Kanzlermehrheit zugestimmt. Das rettet zwar die Regierung, aber nicht den Euro. Anstatt dem Krisendfonds immer mehr Feuerkraft zu geben, sollten Europas Finanzinstitute rekapitalisiert werden.
Jetzt prüfen die Kontrolleure von EU, EZB und IWF wieder, ob sich Griechenland an die Zusagen hält. Vom Urteil der „Troika“ hängt die nächste Auszahlung ab. Aus Protest gegen Entlassungen blockierten griechische Beamte den Eingang des Finanzministeriums.
Der Euro-Krisenfonds wird größer und mächtiger: ein weiterer Schritt in Richtung Schuldengemeinschaft. Ob der Fonds seine neuen Aufgaben erfüllen kann, ist nicht einmal sicher.
Damit die Banken einer Staatsinsolvenz trotzen können, brauchen sie frisches Kapital. Eine zwangsweise Rekapitalisierung gefährdeter Banken könnte die Rettungsfonds für hochverschuldete Euroländer ersetzen. Auch die Steuerzahler käme das günstiger. Ein Gastbeitrag.
Das griechische Parlament segnet die neue Immobiliensteuer ab. Am Donnerstag will die Gläubiger-Troika ihre Arbeit in Athen wieder aufnehmen.
pwe. WASHINGTON, 27. September. Wenige Wochen vor dem G-20-Gipfeltreffen in Cannes sind wichtige Fragen einer Reform des Internationalen Währungssystems im Kreis der Gruppe großer Industrie- und Schwellenländer nach wie vor umstritten.
Griechenland glaubt an die Bewältigung der Krise. Ministerpräsident Papandreou sagte beim „Tag der deutschen Industrie“ zu, dass sein Land allen Verpflichtungen nachkommen werde. Zugleich übte er Selbstkritik. Kanzlerin Merkel sicherte Griechenland die volle Unterstützung Deutschlands zu.
wmu. BRÜSSEL, 26. September. Die Auszahlung der nächsten Kredittranche aus dem internationalen Hilfspaket für Griechenland verzögert sich abermals. Der Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn hat am Montag in Brüssel bestätigt, ...
Die Amerikaner verweisen darauf, dass die Unruhe an den Märkten direkte Folge der Schuldenkrise im Euroraum sei. Die empörten Europäer entgegnen, dass die Amerikaner ein ebenso großes Schuldenproblem hätten. Die Finanzmärkte haben jedenfalls den Euroraum ins Visier genommen - und das zu Recht.
Sein Finanzrahmen könnte von 940 Milliarden Dollar auf 1,3 Billionen Dollar steigen. Der ehemalige Bundesbankpräsident Weber warnt vor einem IWF als Weltzentralbank.
pwe./ham. WASHINGTON, 25. September. Die Euro-Staaten bewegen sich darauf zu, die finanzielle Schlagkraft des Euro-Rettungsfonds auszuweiten. Das wurde am Rande der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington deutlich.
Der neue Euro-Rettungsschirm EFSF ist noch nicht durch die Parlamente, da regen sich schon Zweifel, ob er groß genug ist. Ideen gibt es, die Feuerkraft zu stärken. Das neue Zauberwort: Kredithebel.
pwe. WASHINGTON, 25. September. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat auf seiner Jahrestagung eine neue Debatte über eine Erhöhung seiner Finanzausstattung angestoßen. Setzen die Befürworter sich durch, könnten im Endergebnis ...
Europas Staaten drängen schwache Banken zur Kapitalaufnahme. Das allein reicht aber nicht. Ohne weitere Stabilisierungsschritte udroht eine Zuspitzung der Krise.
ham. WASHINGTON, 25. September. Es sei geradezu peinlich, hier in Washington auf der Jahrestagung von Weltbank, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Internationalem Bankenverband (IIF) ein Euroland zu vertreten, sagt ein Betroffener zu Beginn der Herbsttagung.
Europas Staaten drängen schwache Banken zur Kapitalaufnahme. Das allein reicht aber nicht. Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten. Von Stefan Ruhkamp
Die Schuldenberge in den Industriestaaten machen Sparmaßnahmen unumgänglich. Was das für die Wirtschaft, Aktien und Anleihen bedeutet, zeigt eine Studie von M.M.Warburg.
LONDON, 23. September (Bloomberg). Das nordafrikanische Land Marokko ist bei Anlegern und Banken beliebt. Anders als Tunesien, Ägypten und Libyen ist das Königreich von Turbulenzen verschont worden - König Mohammed VI.
Dominique Strauss-Kahn droht weiter eine neue Anklage wegen versuchter Vergewaltigung. In Paris lassen die Ermittler nicht locker. Nun soll es eine Gegenüberstellung mit seinem mutmaßlichen Opfer geben.
An einem Schuldenschnitt für Griechenland führt kein Weg vorbei, sagt Kenneth Rogoff. Im F.A.Z.-Gespräch redet der ehemalige IWF-Chefökonom über den Euro als „Ansteckungsmaschine“.
Nike steigert Gewinn um 15 Prozent, Caterpillar bekräftigt Prognose, Moody's stuft griechische Banken ab, HP mit Whitman - feuert Apotheker, Investoren wollen mit Milliarden bei Alibaba einsteigen - Kreise, Oracle fordert von Google 1,16 Milliarden Dollar, Frankreichs Geschäftsklima bricht ein, Medien - Griechenland sieht Schuldenschnitt als Option, Moody's stuft Kreditwürdigkeit Sloweniens herab, arme Länder fürchten Übergreifen der Krise
Christine Lagarde hat nach drei Monaten den IWF scheinbar im Sturm für sich eingenommen. In ihren ersten Auftritten fiel sie durch klare politische Botschaften auf.
Das Jahrestreffen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank in Washington geht in eine neue Runde. Zum Wochenausklang stehen daneben nur wenige Konjunkturdaten auf der Agenda der Finanzmarktakteure.
FRAGE: Herr Rogoff, sowohl Europa als auch die Vereinigten Staaten haben große Probleme. Was würden Sie derzeit lieber sein: Europäer oder Amerikaner?ANTWORT: Europa hat einen wunderbaren Lebensstil, und das wird auch in zwanzig Jahren noch so sein.
pwe. WASHINGTON, 22. September. Der amerikanische Finanzminister Timothy Geithner hat die Europäer vor dem G-20-Finanzministertreffen in Washington aufgefordert, die Finanzkraft ihres Rettungsfonds zu erhöhen.
pwe. WASHINGTON, 22. September. Der amerikanische Finanzminister Timothy Geithner hat die Europäer vor dem G-20-Finanzministertreffen in Washington aufgefordert, die Finanzkraft ihres Rettungsfonds zu erhöhen.
"Griechenlands Regierung hat zugestimmt, dass die Troika der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank und des Weltwährungsfonds (IWF) eine Art von Protektorat in dem Land einführt. Künftig wird der IWF als ausführendes Organ der Troika das Kommando führen.