Recaro stellt Produktion endgültig ein
Der traditionsreiche Autositzhersteller Recaro wird abgewickelt und die Produktion endgültig geschlossen. Ein verlorener Großauftrag ließ das seit Jahren gegen Verluste kämpfende Unternehmen endgültig kippen.
Der traditionsreiche Autositzhersteller Recaro wird abgewickelt und die Produktion endgültig geschlossen. Ein verlorener Großauftrag ließ das seit Jahren gegen Verluste kämpfende Unternehmen endgültig kippen.
Das Management des E-Autobauers Tesla beklagt einen zu hohen Krankenstand. Der Personalchef macht unangekündigte Hausbesuche. Werksleiter Thierig hält das nicht für ungewöhnlich.
VW dringt in der Tarifrunde auf Einsparungen bei den Personalkosten. Die IG Metall warnt vor einer Minusrunde.
Der Streit um VW birgt die Chance, den Konzern zu erneuern. Es ist vielleicht die letzte – und ohne Werksschließungen wird es nicht funktionieren.
Am diesem Mittwoch starten in Hannover die Tarifverhandlungen. Volkswagen hatte zuvor eine Reihe von Tarifverträgen gekündigt, darunter die seit drei Jahrzehnten geltende Beschäftigungssicherung, die eigentlich noch bis 2029 laufen sollte. Auch Werksschließungen sind nicht ausgeschlossen.
Vor der ersten Tarifrunde beharren Volkswagen und IG Metall auf ihren Positionen. Der Konzern muss sparen, die Beschäftigten wollen mehr Geld. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) fordert eine schnelle Lösung des Konflikts.
Lange haben die VW-Beschäftigten in den Fabriken und den Büros sehr gut verdient. Doch jetzt will das Management drastisch sparen. Vor den Verhandlungen über einen neuen Haustarif wird erbittert gestritten.
Der Bundestag beschäftigt sich mit der möglichen Commerzbank-Übernahme durch die Unicredit, IG Metall und VW verhandeln über den neuen Haustarif und die CDU würdigt Angela Merkel. Der F.A.Z.-Newsletter
Ob Abwrackprämie, ein neuer E-Auto-Bonus oder weniger strenge CO₂-Vorgaben – vor dem „Autogipfel“ von Wirtschaftsminister Robert Habeck mangelt es nicht an Forderungen zur Unterstützung der kriselnden deutschen Autoindustrie.
Dietmar Woidke und die SPD triumphieren in Brandenburg. Die UN ruft zum Gipfel für die Zukunft – und Robert Habeck zu einem für die Autoindustrie. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Deregulierung, Kaufprämien, Technologieoffenheit – Politiker, Verbände und Ökonomen machen Vorschläge, wie der Automobilindustrie geholfen werden kann. Ihre Probleme sind vielfältig.
Am kommenden Montag will Wirtschaftsminister Habeck mit Vertretern der Automobilbranche über die Krise reden. Besonders bei E-Autos brach zuletzt der Absatz stark ein. Bei VW könnten drastische Einschnitte bevorstehen.
Immer deutlicher zeigt sich, wie ernst die Lage der deutschen Autoproduzenten ist. Der Hersteller Mercedes-Benz senkte am Donnerstagabend seine Ergebnisprognose für das laufende Jahr. Wirtschaftsminister Robert Habeck lädt die Branche zu einem Autogipfel ein.
Schon im Frühjahr musste das Unternehmen einen Personalabbau ankündigen. Seit August erhalten die rund 35 Mitarbeiter keine Gehaltszahlungen.
Der Technologiekonzern ZF will bis zu einem Viertel seiner Stellen in Deutschland abbauen. Die Arbeitnehmervertreter reagieren mit wütenden Protesten. Im Gespräch bittet Konzernchef Klein um konstruktive Gespräche statt Trillerpfeifen.
Niedrige Preise, wenig Nachfrage, hohe Konkurrenz – die Stimmung in der Stahlindustrie ist aufgeheizt. Das zeigt sich auch auf dem Duisburger „Stahlgipfel“. Habecks Haus sieht Deutschland indes in einer Vorreiterrolle.
400 Branchenvertreter und Politiker diskutieren auf dem Stahlgipfel darüber, wie die Industrie fitter und grüner werden kann. Die Herausforderungen sind riesig.
Alle nötigen Verträge zur Rettung der Meyer Werft seien unterzeichnet worden, sagt Niedersachsens Wirtschaftsminister Lies. Dem Unternehmen stehe nun eine „harte Sanierungsphase“ bevor.
In das „Klagelied“ der Arbeitgeber will er nicht einstimmen: Im Gespräch mahnt IG Metall-Bezirksleiter Jörg Köhlinger zum Auftakt der Tarifgespräche für die Metall- und Elektroindustrie in Hessen eine Stärkung der Kaufkraft an.
Der Autokonzern zieht den Termin für Tarifverhandlungen vor.
Mehr als 10.000 Mitarbeiter des kriselnden Automobilzulieferers ZF demonstrieren gegen geplante Sparmaßnahmen. Der Betriebsrat wirft dem Management Konzeptlosigkeit vor – und droht mit größeren Protesten.
Die SPD will kriselnde Unternehmen wie VW bei den Stromkosten entlasten. Ökonomen mahnen: Die Politik solle sich besser raushalten.
IG Metall und Arbeitnehmer-Vertreter von Siemens Energy warnen vor unfairem Wettbewerb im Windanlagenbau.
Die SPD will kriselnde Unternehmen wie VW bei den Stromkosten entlasten. Ökonomen mahnen: Die Politik solle sich besser raushalten.
Die Krise bei Volkswagen trifft Niedersachsen ins Mark. Das liegt auch am Verhältnis von Management, Landespolitik und IG Metall. Einblicke in ein besonderes Beziehungsgeflecht.
Die Vorsitzende des VW-Konzernbetriebsrats spielt im Ringen um Arbeitsplätze und Werke eine Schlüsselrolle. Die Belegschaft steht hinter ihr – doch manche fürchten, dass Daniela Cavallo mit ihrer harten Haltung überzieht.
Eine außerordentliche Betriebsrätevollkonferenz wählte am Freitag Neubesetzungen bei Thyssenkrupp-Stahl.
Arbeitnehmer verbreiten per Flugblatt die Sorge, dass das hoch subventionierte Grünstahl-Anlagen-Projekt von Thyssenkrupps Stahlsparte in Duisburg auf der Kippe stehen könnte. Der Konzern beschwichtigt.
Abwrackprämie, kurze Woche: In der VW-Krise machen Gewerkschaft und Politik Vorschläge. Nur sparen wollen sie nicht. Wie kommt Europas größter Automobilkonzern aus der Krise?
Erstmals könnte Europas größter Autohersteller Volkswagen in Deutschland Standorte schließen und die Beschäftigungsgarantie abschaffen. Doch die Gewerkschaft IG Metall will das mit altbewährten Ideen verhindern.
In Wolfsburg geißeln Arbeitnehmervertreter die Sparpläne des VW-Konzerns. Doch der Vorstand warnt: Die Marke fährt im Minus.
Enttäuscht, aber auch kampfbereit – bei einer Betriebsversammlung haben viele Beschäftigte von VW Baunatal nach Gewerkschaftsangaben ihren Sorgen wegen des verschärften Sparkurses Luft gemacht.
Auf einer Betriebsversammlung in Wolfsburg liefern sich Management und Betriebsrat einen heftigen Schlagabtausch. Die Gewerkschaft IG Metall will Werksschließungen verhindern und wirft dem Vorstand Versagen vor.
In Wolfsburg breitet sich eine toxische Mischung aus: die generelle Schwäche des Standorts Deutschland, der schwer zu kalkulierende Pfad zur Elektromobilität und die Risiken in China.
Die Gewerkschaft IG Metall trommelt für mehr Einfluss des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen auf die kriselnde Stahlsparte von Thyssenkrupp. Schließlich sei viel Fördergeld der Steuerzahler geflossen.