IG Metall will „kein Tafelsilber preisgeben“
Die Gewerkschaft wendet sich gegen den Abbau von Arbeitsplätzen - der technologische Wandel dürfe nicht auf Kosten der Mitarbeiter umgesetzt werden. In Stuttgart wurde am Freitag demonstriert.
Die Gewerkschaft wendet sich gegen den Abbau von Arbeitsplätzen - der technologische Wandel dürfe nicht auf Kosten der Mitarbeiter umgesetzt werden. In Stuttgart wurde am Freitag demonstriert.
Arbeitnehmer von Continental wollen sich gegen Sparpläne des Autozulieferers wehren. Die Gewerkschaft IG Metall hat zu einem Aktionstag aufgerufen. In Hessen will der Konzern mehr als 3000 Mitarbeiter entlassen.
Die Betriebsräte der Autobranche im Südwesten verbuchen inzwischen Sparpläne im Wochen-Rhythmus. Sie beklagen, die Haltung der Unternehmen gegenüber der Belegschaft habe sich gewandelt.
Der Hersteller Enercon aus Aurich will Tausende Stellen streichen und schreckt Politik und Gewerkschaften auf. Geschäftsführer Kettwig fordert Hilfe für die Industrie. Braucht es die tatsächlich?
Sozialpolitik ist nicht das Lieblingsthema der meisten AfD-Politiker. Die Kluft zwischen den einzelnen Lagern ist größer als als bei anderen Gebieten. Und nun prescht Björn Höcke mit einer geplanten Deutschenrente voran.
Am Montag kommen Politik und Wirtschaft zusammen, um darüber zu beraten, wie Elektroautos für Kunden attraktiver werden können. Mehr Ladesäulen sind nur eine der Maßnahmen, die diskutiert werden sollen.
Welche Auswirkungen hat die geplante Fusion von PSA und Fiat-Chrysler auf Opel? Die Gewerkschaft stellt schon mal klar: Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht drin.
Opel und IG Metall sind sich einig: In Kaiserslautern soll es eine Batteriefertigung geben. Uneinig sind sich beide Seiten in der Frage, wie hinreichend die Investitionen bei Opel sind. Der Autobauer rügt zudem die Arbeitnehmervertrerter.
Der Vorsitzende des Arbeitgeberverbands Südwestmetall sieht die Industrie in einer schweren Krise. Er befürchtet eine Fluchtwelle der Unternehmen heraus aus dem Flächentarifvertrag. Neben der IG Metall macht er dafür auch die deutsche Klimapolitik verantwortlich.
Continental will mehr als 2000 der 3600 Stellen in seinem Werk Babenhausen abbauen. Gegen diesen Plan haben nun 2000 Frauen und Männer demonstriert. Die IG Metall spricht von vollen Auftragsbüchern.
Die IG Metall macht sich Sorgen, dass das österreichische Unternehmen AMS einen zweiten Anlauf zur Osram-Übernahme nehmen könnte. Die Gewerkschaft sucht Hilfe bei Singapurs Staatsfonds Temasek.
Unerwartete Turbulenzen: Die Gewerkschaft hat Jörg Hofmann im Amt bestätigt – aber mit einem kümmerlichen Ergebnis. Über die Gründe wird gerätselt.
Die größte deutsche Gewerkschaft IG Metall hat ihren bisherigen Chef Jörg Hofmann im Amt bestätigt. Die gut 480 Delegierten wählten ihn auf dem Gewerkschaftstag in Nürnberg mit einer Mehrheit von 67 Prozent für weitere vier Jahre.
Jörg Hofmann wird die größte Einzelgewerkschaft der Welt weitere vier Jahre leiten. Das Wahlergebnis auf dem Gewerkschaftstag fiel jedoch nicht so gut aus wie bei seiner ersten Kandidatur.
In das Gesetz zur Stärkung der Betriebsrenten hat die Koalition große Hoffnungen gesetzt. Bislang ist es allerdings ein Ladenhüter. Vor allem Gewerkschaften kritisieren seine Unverbindlichkeit. Diese Woche könnte entscheidend sein.
Der Konzern will die Fertigung von Tachometern aufgrund zu hoher Kosten ins Ausland verlagern. Gewerkschafter und Politiker reagieren mit Entsetzen und scharfer Kritik, denn der Abbau zahlreicher Arbeitsplätze würde für die Region herbe Verluste bedeuten.
Von dem angekündigten Stellenabbau beim Auto-Zulieferer sind laut eigenen Angaben mehr als 2200 Arbeitsplätze betroffen. Bei der IG Metall stößt das Vorgehen bereits auf Widerstand.
Die Österreicher von AMS senken die Annahmequote und erhöhen so ihre Chancen auf eine Übernahme. Zähneknirschend gibt der Vorstand von Osram seinen Segen: Die Manager empfehlen den Aktionären die Annahme der Offerte.
Der Autobauer Opel erreicht seine Renditeziele viel schneller als gedacht. Doch dem obersten Chef reicht das nicht, er macht neue Sparvorgaben. Das erzürnt die IG Metall. Sie stellt ihrerseits Forderungen.
Ein monatelanges Ringen gehört seit dieser Woche der Wirtschaftsgeschichte an. Der neue Opel-Partner Segula hat in Rüsselsheim seine Arbeit aufgenommen. Auch für die Belegschaft ist das vor allem eine Chance.
Gemeinhin demonstrieren Beschäftigte nicht für eine Übernahme – in diesem Fall aber schon: Die Mitarbeiter des Mittelständlers Pittler T+S wollen, dass die Firma den Tarifvertrag der hessischen Metallindustrie anwendet.
Transparenz und Mitbestimmung: Die Forderungen der „Youtubers Union“ an die Video-Plattform sind lange unbeantwortet geblieben. Jetzt haben eine Kampagne mit der IG Metall und ein Ultimatum Google zu einer Einladung genötigt.
Der Chiphersteller AMS will die Finanzinvestoren Bain und Carlyle überbieten. Aktionäre des Lichttechnikspezialisten können daher zwischen zwei Übernahmeangeboten wählen, wenn die Finanzaufsicht grünes Licht gibt. Der Aktienkurs steigt.
Ein Verkauf des insolventen Windanlagenherstellers Senvion in Teilen wird immer wahrscheinlicher. Vorerst hat sich Senvion finanzielle Unterstützung von Kreditgebern geholt.
Hohe Tarifabschlüsse und komplexe Verträge überfordern die Unternehmen, klagt der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall – und droht mit einem Ende des Flächentarifvertrags.
VW will ein Zeichen setzen. Es werden keine fremdenfeindlichen, extremistischen, antisemitischen oder menschenverachtenden Verhaltensweisen am Arbeitsplatz geduldet. Das steht so jetzt auch in der Ergänzung zur neuen Betriebsvereinbarung von VW.
Die deutsche Wirtschaft steht vor einem gewaltigen Umbruch. Durch Elektromobilität und die Digitalisierung fallen viele Stellen weg – anderswo entstehen neue. Mitarbeiter, die nicht dazulernen, bekommen ein Problem.
Unter dem Motto „#Fairwandel - Nur mit uns“ forderte die IG Metall von Politik und Arbeitgebern, die Energie- und Verkehrswende anzugehen und gleichzeitig Arbeitsplätze zu sichern. Beschäftigten müssten bei den Veränderungen in der Arbeitswelt viel stärker eingebunden werden.
Die IG Metall will in der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie die Wochenarbeitszeit anpassen. Im Westen ist das schon gelungen, doch im Osten hakt es weiter.
Nach den Streitereien im Herbst haben Geschäftsleitung und Betriebsrat von Opel eine Übereinkunft zur Zukunft des Entwicklungszentrums in Rüsselsheim getroffen. Doch beendet ist der Konflikt um das Herzstück des Autobauers noch nicht.
Der Dienstleister Segula gibt sich zuversichtlich, in Rüsselsheim mit bisher für Opel tätigen Ingenieuren einen eigenen großen Standort aufbauen zu können. Vertrauensleute der IG Metall sagen derweil: „Segula – go home“.
Viele Betriebe meiden Tarifverträge – doch warum? Metall-Arbeitgeber stört besonders die 35-Stunden-Woche, zeigt eine Studie.
Die 72.000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie bekommen künftig mehr Geld. Die Arbeitgeber und die Gewerkschaft IG Metall einigten sich auf einen neuen Tarifvertrag.
Der Autobauer Opel ist nach fast zwei Jahrzehnten wieder im Plus. Der Betriebsrat stimmt aber nicht in den Jubelchor ein: Man fürchtet um 2000 Arbeitsplätze in der Entwicklung. Doch die Zeit drängt in Sachen Teilverkauf.
Die Sanierung des maroden Segelschiffs „Gorch Fock“ gerät immer weiter zum Krimi. Jetzt meldet die zuständige Werft Insolvenz an – und es ist von rätselhaften Geldflüssen in Millionen-Höhe die Rede.
Wegen des Teilverkaufs des Entwicklungszentrums liegen Opel-Chefetage und Gewerkschaft im Streit. Der Dienstleister Segula rechnet aber fest mit dem Geschäft. Und hat einen klaren Zeitraum im Blick.