Werbung im Internet meldet sich zurück
Werbung im Internet wächst mit zweistelligen Raten. Marktführer Google hat sogar 24 Prozent zugelegt. Videos und Handys treiben den Markt an.
Werbung im Internet wächst mit zweistelligen Raten. Marktführer Google hat sogar 24 Prozent zugelegt. Videos und Handys treiben den Markt an.
Google wächst stürmisch, Nokia stürzt weiter ab, RIM verliert, Apple stagniert und Microsoft verschwindet in der Bedeutungslosigkeit: Die Prognose des Marktforschungsunternehmens Gartner für das mobile Internet enthält viel Zündstoff.
Angela Merkel, die eher selten Superlative verwendet, machte für das nationale Energiekonzept, das die Bundesregierung am Montag präsentierte, in diesem Punkt eine Ausnahme. Der Maßnahmenkatalog, der Deutschlands Weg in die Zukunft der Atomkraft und der erneuerbaren Energien zugleich beschreibt, sei nämlich genau das - "eine Revolution". Nur weiß man in Deutschland in Energiefragen eben nie, ob nicht die nächste, ganz geordnete demokratische Wahl in solchen Angelegenheiten schon wieder eine Gegenrevolution bringt. Wer sich jedoch die Ankündigung der Revolution der Woche durch die Kanzlerin noch einmal anschauen möchte: Google hilft auch hier.
Der Google-Vorstandsvorsitzende Eric Schmidt hat sich in einem Gespräch mit der FAZ klar für den Erhalt der sogenannten Netzneutralität ausgesprochen. „Die Netzbetreiber bekommen kein Geld von Google. Wir zahlen nicht für den Datenverkehr", sagte Schmidt.
Was die Newsjunkies an Twitter so lieben, nämlich die Information in Echtzeit von Menschen zu bekommen, deren Meinung ihnen wichtig ist, ist für die Mehrheit der Menschen in dieser puristischen und rastlosen Form kein praktikables Modell. Twitter braucht Aggregatoren, Filter, Algorithmen. Wer das bauen kann, kann die Nachfrageseite des Nachrichtengeschäftes organisieren und hat den Schlüssel für ein soziales "Google News 2.0" in der Hand.
Worin jubilieret wird, dass Google etwas completum ney-arttiges hat! Google Priority Inbox, das ist der Deus Ex Machina für Ihre verkorxte Existenz, all die Sie das Internet zu Hülf nehmen tun, das Daseyn schäntlich zu verlottern.
Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, plädiert in einem Standpunkt für die F.A.Z., dass der Wettbewerb auf dem Telekommunikationsmarkt der Garant für die Wahrung der Netzneutralität ist. Qualitätsdifferenzierungen und Netzneutralität müssen keine unversöhnlichen Gegensätze sein, solange Transparenz besteht, eine Mindestqualität für alle Nutzer und faire Wettbewerbsbedingungen gewährleistet sind.
Es ist zu rapportiren von Beschwerden und Confession, von Conflicten gar religioser Nathur, die entbrennen ob der Vermessung der Welth. Und zu reden sein wird auch von Nägeln, die da wachsen an Fingern und Zehen.
Denke ich an Google Streetview, fallen mir zuerst schlechte Manieren einer Firma aus einer unzivilisierten Kolonie der chinesischen Kommunisten namens "USA" ein. Manche werden das für eine Lappalie halten, aber wer sich bei Bürgern zuerst mit schlechten Manieren vorstellt, muss sich nicht wundern, wenn er abgelehnt wird. Es ist keine Frage von Analog oder Digital, Internet oder realer Welt: die Ablehnung von Google Streetview ist eine Frage der bürgerlichen Selbstbehauptung gegenüber Frechheiten und Anmassungen von Leuten, denen man nicht vorgestellt werden möchte.
Die Spielebranche wird von Innovationen angetrieben. Die Branche setzt auf Online-Spiele, 3D und Bewegungssteuerung. Vor allem das Internet sorgt für Phantasie. Disney, Electronic Arts und sogar Google haben sich mit viel Geld in den Markt eingekauft.
Dass dies eine für die Sommerzeit eher starke Nachrichtenwoche werden würde, deutete sich schon zu ihrem Beginn an: So fand die Sauna-Weltmeisterschaft in Finnland ein unrühmliches Ende. Nach rund sechs Minuten in der 110 Grad heißen Sauna sind die beiden Finalisten kollabiert. Für den russischen Teilnehmer, den WM-Dritten des Vorjahres, kam jede Hilfe zu spät. Sein Rivale, der fünffache Sauna-Weltmeister aus Finnland, musste im Krankenhaus in Lahti behandelt werden. Dabei hatten alle Teilnehmer vor der WM ein ärztliches Attest vorgelegt. Und: In der Finalrunde gab es alle 30 Sekunden einen Aufguss. Manches lässt sich eben einfach nicht voraussehen. Wobei: Das Voraus-Sehen soll in Deutschland ja bald etwas einfacher werden. Google Street View heißt das Internet-Zauberwort.
Regierungen wollen aus Gründen der Sicherheit den Zugriff auf Daten aus der Kommunikation mit Mobiltelefonen und über das Internet. Das betrifft den Blackberry-Hersteller RIM, gilt aber auch für Unternehmen wie Google oder Skype. Alle müssen sich den Gesetzen der Länder unterwerfen, in denen sie tätig sind.
Googles Smartphone-Betriebssystem Android hat seinen Anteil am Weltmarkt im zweiten Quartal kräftig auf 17,2 Prozent ausgebaut. Google hat damit Apple (14,2 Prozent) erstmals überholt und ist sehr nahe an Research in Motion (Blackberry) herangerückt. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Gartner ist Android in den Vereinigten Staaten bereits an RIM vorbeigezogen und hat sich dort an die Spitze gesetzt.
Dem Vorschlag von Google und dem amerikanischen Telekommunikationsanbieter Verizon, die sogenannte Netzneutralität in Mobilfunknetzen aufzugeben, haben sich deutsche Netzbetreiber angeschlossen. „Die Unternehmen, die massiv profitieren, sollen sich auch an den Netzkosten beteiligen. Das sind vor allem die Videoanbieter wie Youtube", sagte der Geschäftsführer des Verbands Deutscher Kabelnetzbetreiber, Peter Charissé.
Den Kurznachrichtendienst Twitter nutzen viele nur passiv. Zahlreiche angemeldete Nutzer twittern nicht selbst, und sie leiten auch keine Informationen weiter. Wem es gelingt, die Faulheit seiner Follower zu überwinden, erhöht seinen Einfluss.
Ein Bericht in der New York Times hat für Aufregung gesorgt. Danach soll Google kurz vor dem Abschluss einer Vereinbarung mit Verizon stehen, Google-Daten (gegen Bezahlung) bevorzugt durch das Netz zu transportieren. Viele Berichte sahen schon das Ende der Netzneutralität gekommen. Nun dementiert Google den Bericht.
Nach zehn Jahren hat das mobile Internet den Durchbruch endgültig geschafft. In wenigen Jahren wird es eine Milliarde internetfähige Handys auf der Welt geben. Angetrieben wird das mobile Internet von einem Produkt, dessen Zukunft sehr fraglich ist: der App.
Das Internet baut seinen Anteil an den gesamten Werbeausgaben weiterhin schnell aus. Nach einer Prognose der Mediaagenturgruppe Zenithoptimedia steigt der Internet-Anteil an den Ausgaben in aller Welt von 10,5 Prozent im Jahr 2008 bis zum Jahr 2012 auf 17 Prozent. Davon profitieren vor allem die Suchmaschinen.
Das amerikanische Unternehmen Audience Science hat den insolventen deutschen Online-Werbespezialisten Wunderloop übernommen. Nach Angaben aus Branchenkreisen setzte sich Audience Science am Ende gegen einen deutschen Konkurrenten durch.
Der amerikanische Elektronikkonzern Apple hat in den ersten drei Tagen nach der Einführung 1,7 Millionen Geräte seines neuen Internet-Handys iPhone 4 verkauft. „Das ist der erfolgreichste Produktstart in Apples Firmengeschichte", sagte der Vorstandsvorsitzende Steve Jobs. Vom Vorgängermodell 3GS wurden im Vorjahr am ersten Wochenende rund eine Million Stück abgesetzt.
Google-Chef Eric Schmidt hat ein paar neue Zahlen zum Wachstum seines mobilen Betriebssystems Android verkündet. „Jeden Tag werden 160.000 Android-Geräte ausgeliefert. Im Februar waren es noch 60.000 Stück am Tag, im Mai 100.000. Das Wachstum beschleunigt sich dramatisch", sagte Schmidt in einer Telefonkonferenz
Heute vor drei Jahren habe ich den ersten Beitrag für das Netzökonom-Blog geschrieben. Damals ging es darum, dass StudiVZ mit 2,6 Milliarden Seitenaufrufen T-Online überholt hatte. Seitdem sind 520 weitere Beiträge zur Netzökonomie erschienen. Zeit für etwas Statistik.
Von den ursprünglich 30 Interessenten für den insolventen Targeting-Spezialisten Wunderloop sind noch sechs Bieter im Rennen. "Drei amerikanische und drei europäische Unternehmen haben unverbindliche Angebote für Wunderloop abgegeben", sagte Torsten Ahlers, CEO von Wunderloop, der FAZ.
Die deutschen Verleger wollen an den Werbeerlösen des sozialen Netzwerkes Facebook beteiligt werden. Sie erwarten, dass Facebook schon bald so mächtig wird wie Google.
Hal Varian, Googles Chefökonom, zur Ökonomie der Zeitungen - Print wie Online.
Das mobile Internet wächst rasant. Immer mehr Unternehmen drängen in den Markt; der Wettbewerbsdruck steigt. Aktueller Shootingstar ist Google mit seinem mobilen Betriebssystem Android. Noch liegen Nokia und Apple vorn. Wohl nicht mehr lange.
Stowe Boyd, einer der Vordenker im Web 2.0, sieht im Internet eine fundamentalen Wandel zum sozialen Netz, der aber erst in den Anfängen steckt. Facebook sieht er aber nicht als Motor zum sozialen Netz, sondern nur als vorübergehende Phase. Die Änderungen der Privatsphäre sieht er als schweren Fehler. "Ich weiß nicht, ob sich Facebook von diesem Fehler erholen wird".
Auf Twitter und Facebook werden täglich mehr als 100 Millionen Tweets oder Statusmeldungen produziert. Aus dieser Masse die wichtigen Informationen herauszufiltern ist eine Herkulesaufgabe. Nun ist ein Wettlauf um die Relevanz im sozialen Internet entbrannt.
Facebook ist auch in Deutschland nicht aufzuhalten. Im März besuchten 15 Millionen Nutzer in Deutschland die Facebook-Seite, 291 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit ist Facebook mit Abstand das meistbesuchte soziale Netzwerk. Doch die Kritik am Umgang mit dem Datenschutz wächst.
Jetzt nicht zu sehr aufregen, nur nicht das Gesicht verlieren: Denn Google zieht sich nicht aus China zurück. Die dortigen Mitarbeiter verkaufen weiter Online-Werbung, die Entwicklungsabteilung forscht. Nur die Suchmaschine zieht nach Hongkong um, weshalb Google irgendwie sein Versprechen einlöst, auf die Zensur durch die chinesischen Behörden zu reagieren. Den Bürgern bringt das nichts.
Der Suchmaschinenkonzern Google hat die Erweiterung seiner Suchfunktion um eine Echtzeitkomponente nun in der ganzen Welt eingeführt. Dafür werden die 140 Zeichen langen Kurznachrichten von Twitter, Statusmeldungen aus sozialen Netzwerken wie Facebook oder MySpace, aber auch aktuelle Nachrichten und Blogbeiträge in die Suche integriert. „Das ist die bedeutendste Änderung unserer Suchmaschine in den vergangenen Jahren", sagte der Projektmanager Dylan Casey
iPhone, Twitter, Facebook, Google - ein Bericht über das Nachrichtengeschäft erwähnt heute Produkte und Unternehmen, die vor ein paar Jahren in diesem Metier noch keine Rolle gespielt haben. All dies sind Instrumente für die drei großen Trends im Nachrichtengeschäft, die das Pew Internet & American Life Project in seinem Report „Understanding the Participatory News Consumer" identifiziert hat: Nachrichten werden persönlich, mobil und die Menschen wollen am Nachrichtengeschehen teilnehmen. Das klingt erst einmal harmlos, ist es aber nicht.
Warum die Blogger nicht viel anders ticken, als Verleger, warum die radikalen Netzapologeten nicht radikal genug denken, warum Information kein Angebot mehr ist, sodern vor allem ein Nachfrager und warum Google der Robin Hood der Aufmerksamkeit ist. Der Leser schlägt um sich, mit der Macht seines neuen Mentalen Exoskeletts und lässt wenig übrig von den Gewissheiten verlegerischer Refinanzierungsmodelle. Willkommen im Zweiten Markt.
Der Mann ist der Albtraum der Telekom-Konzerne: Josh Silverman ist der Chef des weltgrößten Internet-Telefoniedienstes Skype. Seine Nutzer telefonieren über das Internet und damit weitgehend kostenlos. Nun holt Skype zum zweiten großen Schlag aus: Web-Telefonie auf dem Handy.
Der globale Handymarkt stagniert, worunter Nokia, Motorola und Sony-Ericsson besonders stark gelitten haben. Die Gewinner tummeln sich allesamt im Smartphone-Markt und heißen Apple, Google und RIM. Der Verlierer in diesem Segment ist Microsoft.
Der Online-Werbemarkt ist 2009 um 12 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro gewachsen, jubelt der Branchenverband BVDW. In diesem Jahr sollen weitere 14 Prozent dazukommen. Werden aber die tatsächlich gezahlten Beträge gezählt, sind nur rund 2,6 Milliarden Euro ins Netz geflossen. 60 Prozent davon an Google.