Was Olaf Scholz am meisten fürchtet
Welcher Wahn bricht sich hier Bahn? Der Kanzler wirbt bei Maybrit Illner für eine Geschlossenheitspsychologie zur Rettung der vermasselten Wirtschaft, tanzt aber selbst aus der Reihe.
Welcher Wahn bricht sich hier Bahn? Der Kanzler wirbt bei Maybrit Illner für eine Geschlossenheitspsychologie zur Rettung der vermasselten Wirtschaft, tanzt aber selbst aus der Reihe.
Die Ampelkoalition zeigt sich in der Wirtschaftspolitik uneinig. Finanzminister Lindner sieht darin einen der Gründe für die derzeitigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Landes.
Boeing bietet eine Lohnerhöhung um 35 Prozent über vier Jahre – die Gewerkschaft fordert 40 Prozent. Durch den Streik von rund 30.000 Beschäftigten in den Boeing-Werken liegt die Produktion wichtiger Flugzeugmodelle lahm.
35 Prozent mehr Geld über vier Jahre hatte Boeing seinen Mitarbeitern angeboten. Doch nach mehreren Nullrunden reicht den Angestellten das nicht mehr. Sie lehnen ab. Der Streik geht weiter.
Bundeskanzler Olaf Scholz stellt das deutsche Lieferkettengesetz beim Arbeitgebertag infrage. Ein Koalitionspartner reagiert mit deutlicher Kritik.
13.500 Künstler wehren sich gegen die Verwendung ihrer Arbeit für das Training von KI-Modellen. Darunter sind der ABBA-Sänger Björn Ulvaeus, die Schauspielerin Julianne Moore und der Schriftsteller Kazuo Ishiguro.
In der Koalition gibt es einen Überbietungswettbewerb zur Rettung der Wirtschaft. Den von Scholz angekündigten Industriepakt kontert der Wirtschaftsminister nun mit einem eigenen Konzept – das stößt nicht überall auf Zuspruch.
Anderswo sprudeln Prämien, Boni und Zusatzleistungen viel üppiger als im eigenen Unternehmen? Mag sein – aber auch in den vermeintlichen Haustarif-Paradiesen von Volkswagen, Deutscher Bank und SAP ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick erscheint.
In China ist sie noch Parteimitglied. Hier berichtet eine junge Austauschstudentin, wie sie Deutschland wahrnimmt – und erzählt von stundenlanger Googelei und Abgeordneten, die nicht nur klatschen.
Bundeskanzler Scholz sucht in der Rezession einen Schulterschluss mit den Arbeitgebern. Die ersparen ihm Kritik am Ampel-Management und bieten gemeinsames Anpacken an.
Saudi Arabien wird aller Voraussicht nach 2034 die Fußballweltmeisterschaft austragen. Die globale Gewerkschaftsförderation BHI wirft FIFA angesichts der Ausbeutung von Arbeitern eine „eklatante Missachtung der Menschenrechte“ vor.
Der von Scholz geplante „Pakt“ mit der Industrie löst in der Wirtschaft Irritationen aus – auch wegen der selektiven Einladungsliste.
Zuschauerzahlen, Sponsoring, Einschaltquoten, Einnahmen: Die amerikanische Frauen-Basketball-Liga WNBA blickt auf ein Jahr voller Rekorde. Das soll sich auch für die Spielerinnen bezahlt machen, findet deren Gewerkschaft.
Kritiker geißeln befristete Jobs als großes Übel: Betriebe wälzten damit Risiken auf Arbeitnehmer ab. Nun sind die Befristungen stark gesunken – was aber womöglich eher ein Krisenzeichen ist.
Auf der Weltnaturkonferenz in Kolumbien soll ein Fahrplan für den Artenschutz verabschiedet werden. Der dänische König Frederik X. macht seinen Antrittsbesuch in Deutschland. Der F.A.Z. Newsletter
Vor 80 Jahren wurde die erste deutsche Großstadt von der Nazi-Diktatur befreit. Das weitgehend zerstörte Aachen wurde so zum Experimentierlabor. Es folgten Skandale und ein von SS-Ergebenen schließlich erschossener Oberbürgermeister.
Der „Swing State“ Michigan ist die Hochburg der amerikanischen Autoindustrie. Die Autogewerkschaft unterstützt offiziell Kamala Harris. Aber viele ihrer Mitglieder stehen auf der Seite von Donald Trump.
Der Streik beim Flugzeugbauer Boeing könnte sich dem Ende nähern. Die Gewerkschaft der Mechaniker hat sich mit dem Unternehmen auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Eine Hürde gibt es aber noch.
Mit der Teilfreigabe von Cannabis wollte die Ampel den Schwarzmarkt austrocknen. Doch da die legale Versorgung der Konsumenten ausbleibt, profitieren kriminelle Banden und windige Mediziner.
Seit mehr als einem Monat sind zehntausende Arbeiter des kriselnden Flugzeugbauers in Streik. Nun hat Boeing ihnen ein neues Angebot gemacht. Die Gewerkschaft will am Mittwoch darüber abstimmen.
Seit Jahren behauptet Trump, dass mit den Einwanderern aus Lateinamerika massenweise Schwerverbrecher in die Vereinigten Staaten gelangten. Vor allem von der venezolanischen Verbrecherbande „Tren de Aragua“ ist immer wieder die Rede.
Eine Prämie für Arbeiten, Kaufprämien für Elektroautos, Zuschüsse für klimafreundliches Produzieren: Die Politik lockt immerzu mit Geldgeschenken. Für sie ist das bequem. Für die Steuerzahler teuer.
Mal prüde, mal trendy, mal veraltet, mal besserwisserisch: Der neue Rechtschreib-Duden ist erschienen, nunmehr in der 29. Auflage.
Der österreichische Stahlkonzern reagiert auf die Schwäche der Industrie.
Die Darmstädter Sozialdemokraten wollen Azubis wie Studenten mit Wohnheimen versorgen. Dabei soll die stadteigene Baugesellschaft eine Rolle spielen.
An der ständig wachsenden Belastung gibt Karl-Heinz Rummenigge den Fußballprofis eine Mitschuld: Auch sie wollten mehr vom Kuchen. Bei der Frage, was dagegen zu tun wäre, wird es schon komplizierter.
Die Geldtransportunternehmen fordern eine bessere Bezahlung sowie bessere Urlaubsregelungen für Beschäftigte. Warnstreiks kurz vor dem Wochenende könnten sich laut Verdi auf die Bargeldversorgung auswirken.
Er will nicht nur bei Weinfesten lächeln: Der neue Ministerpräsident in Mainz erhöht das Tempo der Landesregierung – und wendet einen Trick an, um mit Fördergeldern eine gute Figur zu machen.
Wie viele andere Unternehmen auch stellt der Wandel in der Autoindustrie ZF vor große Probleme. Der Zulieferer hat mit einem Stellenabbauprogramm reagiert, die Gewerkschaft schäumt – eine Konfrontation, die keiner Seite hilft.
Scholz unterstellt CDU-Chef Merz fehlenden Respekt. Der sieht den Kanzler mit den Füßen am Abgrund. Im Bundestag hat der Wahlkampf längst begonnen.
Die Märkte warten auf die EZB-Entscheidung. Bei den Unternehmen steht Boeing mit Anleiheplänen im Fokus.
Vor 50 Jahren eröffnete Ikea sein erstes deutsches Einrichtungshaus und revolutionierte damit den Möbelmarkt. Trotz mancher Flops und kurioser Produktnamen ist der schwedische Möbelriese heute erfolgreicher denn je.
Nach einer Studie des Instituts für Deutsche Sprache verändert das Gendern die Sprache nur unwesentlich. Die Belege sind allerdings dünn.
Die Gagen werden zum 1. Mai 2025 und zum 1. Januar 2026 um jeweils 2,5 Prozent erhöht. Zudem werden die Berufseinstiegsgagen für Schauspieler erhöht – auf eine Tagesgage von 1050 Euro.
Wer Visionen will, sollte nicht zum Historiker gehen: Eine Berliner Tagung ebnet die Bedeutung des Kanzlerwechsels 1974 ein.
Die Metall- und Elektroindustrie mit vier Millionen Beschäftigten steckt in de Krise. Die Arbeitgeber bieten jetzt 3,6 Prozent und drücken aufs Tempo, aber die IG Metall zögert und schließt auch Streiks nicht aus.