Burkaverbot im Tarifvertrag?
Die hessische Landesregierung will das Burkaverbot im öffentlichen Dienst in den Tarifvertrag bringen. Die Linkspartei kritisiert den Vorstoß als absurd. Doch wie stehen die Gewerkschaften dazu?
Die hessische Landesregierung will das Burkaverbot im öffentlichen Dienst in den Tarifvertrag bringen. Die Linkspartei kritisiert den Vorstoß als absurd. Doch wie stehen die Gewerkschaften dazu?
Verkehrschaos in der griechischen Hauptstadt: Aus Protest gegen Privatisierungspläne gehen nicht nur U-Bahn-Fahrer, sondern auch Feuerwehrleute, Ärzte und Pfleger auf die Straße.
Der Präsidentschaftskandidat Macron schlägt einen radikalen Umbau Frankreichs vor. Sein Programm sieht er als eines für die Mittelschicht. Auch für die EU hat er ambitionierte Vorstellungen.
Armut ist das Geschäft des Paritätischen Gesamtverbands. Im Wettbewerb um Aufmerksamkeit vertraut er weniger als andere auf die Kraft guter Argumente. Sein jüngster Bericht bestätigt das.
In einem staatlichen ukrainischen Bergwerk nahe der polnischen Grenze hat es eine Gasexplosion gegeben. Elf Bergleute kamen ums Leben, weitere werden vermisst.
Werden Journalisten mit ausländischen Wurzeln in Redaktionen zu oft auf ihre Herkunft reduziert? Diese These vertrat Michael Martens. Ein aus der Türkei stammender Journalist berichtet über seine Erfahrungen. Ein Gastbeitrag.
Neue gesetzliche Regelungen sollen Unternehmen stärker an Tarifverträge binden. Der Deutsche Gewerkschaftsbund rechnet dabei mit der Unterstützung von Union und SPD. Die Sorge vor der Unterschreitung des Mindeststandards bleibt aber bestehen.
Der türkische Staatsapparat geht immer härter gegen Oppositionelle vor. AKP-Vertreter reden die Gewalt herbei. Wer sich gegen Erdogans Präsidialsystem ausspricht, lebt gefährlich.
Wenn man mexikanische Arbeiter aus dem Land wirft, kann alles Mögliche geschehen. Das muss nicht immer das sein, was die Amerikaner eigentlich beabsichtigen, wie ein Blick in die Geschichte zeigt.
Der Stada-Betriebsrat meldet sich öffentlich so gut wie nie zu Wort. Nun aber hat er etwas zu sagen: Er lehnt die vorliegenden Übernahmeangebote ab.
Der amerikanische Präsident Donald Trump übernimmt die Verantwortung für Kommunikationsprobleme in seinen ersten Amtstagen. Er benotet sich sogar selbst. Und er wirft Barack Obama vor, hinter den Protesten gegen ihn zu stecken.
Die Türkei heute: Künstler werden bedroht, Journalisten inhaftiert. Wer nein zu Erdogans geplanter Verfassungsänderung sagen will, gilt als Terrorist.
Der Milliardär Wilbur Ross ist vom Senat als Handelsminister bestätigt worden und soll nun wichtige Abkommen neu verhandeln. Die Welthandelsorganisation warnt Amerika vor Protektionismus. Speziell für Deutschland wäre das „katastrophal“.
Unter deutschen Beamten herrscht in den Bundesländern offenbar eine große Einkommenskluft. Innerhalb einer Gehaltsgruppe kann die Differenz einige tausend Euro ausmachen.
CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn und weitere Unionspolitiker kritisieren den Vorschlag der Sozialdemokraten zur Eindämmung von Managergehältern. Die geplante Begrenzung droht zu scheitern.
Martin Schulz will die SPD endlich mit der Agenda 2010 versöhnen. Dafür prangert er angebliche Missstände an und hantiert mit falschen Zahlen. Sind die 5 Millionen Arbeitslosen schon vergessen?
Opel wird Teil von Peugeot – und damit wieder ein Familienunternehmen. Auch hinter Volkswagen, BMW, Fiat und Toyota stecken starke Familien. Doch ihre Geschichten unterscheiden sich.
Im vergangenen Jahr hat sich an der Frankfurter Goethe-Universität die Hochschulgewerkschaft „Unterbau“ gegründet. War das nur Revolutionsattitüde - oder formiert sich da eine zukunftstaugliche Bewegung?
Der Niederländer Geert Wilders hat von allen Rechtspopulisten Europas die wirtschaftsfreundlichste Agenda. Doch sein Lieblingsthema überlagert alles: Kampf dem Islam.
Neuer Spionagevorwurf in Nordrhein-Westfalen: Angeblich soll das türkische Konsulat dazu aufgerufen haben, türkeikritische Lehrer auszuhorchen – sogar mit Videomaterial. Und es gibt noch einen weiteren Vorwurf.
Er war spanischer Wirtschaftsminister und Direktor des IWF. Jetzt muss Rodrigo Rato wohl ins Gefängnis, weil er Firmenkreditkarten für private Geschäfte eingesetzt hatte.
Brüssel tut es, das Weiße Haus mittlerweile auch: Die Kritik daran, dass Deutschland mehr Waren ausführt als einführt, hält sich wacker. Hier kommen fünf Argumente dagegen. Ein Gastbeitrag.
Die Jobgarantie gilt, die Betriebsräte haben die Zusammenarbeit angekündigt: Jetzt soll auch der Verkauf schnell über die Bühne gehen – und das noch vor dem Autosalon in Genf.
Die SPD will Exzesse bei Managergehältern mit einem Gesetz verhindern. Und weil die Empörung groß ist, will die Union im Wahlkampf dieses Feld nicht der Konkurrenz überlassen. Doch gegen eine Einmischung des Staates laufen die Unternehmen Sturm.
Im Wiesbadener Landtag beklagen SPD und die Linke die Arbeitsbedingungen bei der Polizei. Innenminister Peter Beuth (CDU) will davon nichts wissen und verweist auf die gestiegene Aufklärungsquote.
In Berlin überbieten sie sich als „Retter“ von Arbeitsplätzen bei Opel. Die Aufregung wirkt künstlich – und passt so gar nicht zum Desinteresse an der viel wichtigeren Börsenfusion.
Die Forderung von Schulz nach einer Änderung der Agenda 2010 basiere auf falschen Zahlen und mangelnder Sachkenntnis, kritisieren die Arbeitgeberverbände. Von den Gewerkschaften bekommt Schulz Applaus.
Schulz möchte die Agenda-Reformen noch weiter zurückdrehen. Doch will die SPD glaubhaft Armut bekämpfen, braucht sie einen Plan für Arbeitsplätze. Schröders Agenda ist nicht entbehrlich.
Seit fünf Jahren führt Wolfgang Schäfer-Klug den Gesamtbetriebsrat von Opel. Ohne Frage steht er nun vor der größten Herausforderung in seiner an anspruchsvollen Aufgaben nicht armen Amtszeit.
Sachsens Ministerpräsident Tillich will sich gegen Standortschließungen von Linde und Bombardier wehren. Außerdem weist er auf eine ungleiche Behandlung von Unternehmen unterschiedlicher Herkunft hin
„Ziel ist es, alle Standorte und Arbeitsplätze zu erhalten.“ Mit diesen klaren Worten positioniert sich Matthias Machnig als neuer Opel-Verhandler der Bundesregierung. Auf kurze Sicht könnte das sogar klappen.
Die 800.000 Angestellten der Bundesländer werden künftig mehr Geld bekommen. Die Gewerkschaften und der Arbeitgeberverband haben sich auf eine Erhöhung in zwei Stufen geeinigt.
Die Bundesregierung hat keine Zweifel: Opel wird vom französischen Autohersteller PSA übernommen. Sie und die IG Metall pochen auf den Erhalt aller Arbeitsplätze in Deutschland.
Münchner Sicherheitskonferenz beginnt . Kanadas Premierminister Trudeau bei Merkel. Bundestag befasst sich mit Fußfessel und Polizisten-Schutz. Tarifstreit im öffentlichen Dienst geht in die entscheidende Phase.
Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft will die Schulnoten abschaffen. Es gebe bessere Bewertungsarten, das sei auch wissenschaftlich bewiesen. Kritik folgt prompt.
PSA-Chef Carlos Tavares setzt mit dem Griff nach Opel zu seinem größten Coup an. Am nötigen Selbstvertrauen fehlt es ihm nicht. Das hat er häufiger bewiesen.