Eine Stadt vor dem Ausnahmezustand
Am Wochenende wollen AfD-Anhänger in Gießen eine neue Jugendorganisation der Partei gründen. Zehntausende Gegendemonstranten werden erwartet.
Am Wochenende wollen AfD-Anhänger in Gießen eine neue Jugendorganisation der Partei gründen. Zehntausende Gegendemonstranten werden erwartet.
Bei Bosch brodelt es: Mitarbeiter protestieren in Reutlingen, Waiblingen, Brühl und Feuerbach gegen die Sparpläne. Doch die Angst vor dem Strukturwandel im Südwesten geht weit über den größten Autozulieferer der Welt hinaus.
Der F.A.Z.-Podcast Rhein-Main Feierabend-Briefing informiert über die Themen der Region.
Aus Sicht der Gewerkschaften sollen die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst in Hessen künftig sieben Prozent mehr Gehalt bekommen. Innenminister Poseck nennt die Forderung „nicht realistisch“.
Soll die AfD wie die anderen Parteien auch zu Podiumsdiskussionen an Schulen eingeladen werden? Die „Schülis gegen Rechts“ sind dagegen.
Der Standort Deutschland bleibt für strategische Investoren aus China attraktiv. Darauf sollten wir uns aber nicht ausruhen.
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger wünscht sich Standfestigkeit der jungen Rentenkritiker und einen Reformkanzler Merz. Bis ins nächste Frühjahr gibt er der schwarz-roten Koalition noch Zeit. Eine Minderheitsregierung lehnt er ab.
Gewerkschaftschefin Christiane Benner wirft den deutschen Chefs Planlosigkeit vor. Im Interview warnt sie davor, dass zunehmend jüngere Arbeiter von den Sparprogrammen der Unternehmen betroffen sein werden.
Bei den Abstimmungen über den Staatsvertrag für ARD und ZDF zeigt sich, wie unzufrieden die Parlamentarier mit ihrer Rolle als Abnicker sind. Ministerpräsident Kretschmer versteht das.
Weil die TU Kosten sparen will, soll das Institut für Sportwissenschaft geschlossen werden. Das hätte nicht nur Folgen für die hessischen Schulen, sagen zwei Vertreter der Fachschaft.
Ein fremdenfeindlicher Witz beim Mittagessen, ein sexistischer Kommentar im Meeting: Gerade im Arbeitskontext ist es nicht immer leicht, mit solchen Situationen umzugehen. Wie man besonnen, aber bestimmt Grenzen setzt.
Italiens Orchester wehren sich: In Venedig wird gegen die neue Musikdirektorin am La Fenice protestiert, an der Mailänder Scala gegen die Ankündigung von künstlerischen Überprüfungen
Bei der Suche nach einem vermissten Kind greifen Polizisten zur Waffe, eine Zwölfjährige wird lebensgefährlich verletzt. Nun werden weitere Details zu dem Fall bekannt.
Ein Jahr herrschte bei ZF Funkstille zwischen Vorstand und Arbeitnehmervertretung. Eine Lösung für die defizitäre Antriebssparte schaffte Frieden – vermeintlich. Personalchefin Lea Corzilius und IG-Metall-Funktionärin Helene Sommer haben noch viel zu klären.
Erst kündigt die britische Labour-Regierung einen Bruch des Wahlversprechens an, dann bekommt sie kalte Füße. Vor allem Finanzministerin Reeves hat ein Talent zur Selbstbeschädigung.
Nach einem Polizeieinsatz in Bochum schwebt ein zwölfjähriges Mädchen in Lebensgefahr. Ein Beamter griff offenbar zur Waffe, als das gehörlose Mädchen mit zwei Messern auf ihn zukam.
Justiz, Steuerbehörden, Schulen: Die Tarifbeschäftigten der Länder sollen nach dem Willen der Gewerkschaft Verdi sieben Prozent mehr Lohn erhalten. Eine schnelle Einigung mit den Arbeitgebern gilt als unwahrscheinlich.
Heinrich Hettinger und Carl Müller lagen 1914 zusammen im Schützengraben. Der eine fiel, der andere schrieb darüber. Jetzt setzen ein Nachkomme und ein Forscher die Geschichten zusammen.
In der Konferenzstadt Belém sind Zehntausende auf die Straße gegangen. Sie demonstrieren für den Schutz indigener Gemeinschaften und des Regenwalds – und fordern den Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle.
Wie europäisch fühlen sich die Amerikaner? Manchen Nachfahren früherer Einwanderer ist ihre Herkunft immer noch sehr wichtig. Für andere ist sie bloße Folklore.
Richard Arnold ist in Schwäbisch Gmünd geboren und hat in der Härterei gejobbt. Als er Oberbürgermeister wurde, gab es bei Bosch noch 6000 Beschäftigte. Jetzt herrscht Stille. Tschernobyl-like, klagt er.
Die Kritik an Gehältern und Ämterhäufung bringt den Präsident der Wirtschaftskammer Österreich zu Fall. Mahrer selbst soll versucht haben, den Machtentzug abzuwenden.
Das Yellow Bittern ist ein kleines Restaurant in London. Wegen einer Äußerung seines Inhabers kam es dennoch auf die Titelseite der „New York Times“. Was ist da los?
Um der politischen Stabilität willen verhindert die französische Nationalversammlung zunächst die Anhebung des Rentenalters. Für Frankreich bedeutet ein Aufschub aber hohe Mehrkosten in den kommenden Jahren.
Die FIFA lässt das Wohlergehen von Fußballprofis diskutieren – und lädt die Organisation nicht ein, die sich am lautesten dafür einsetzt. Wie ernst ist es dem Verband mit dem Thema?
Die EU darf nicht vorgeben, nach welchen Kriterien Staaten angemessene Mindestlöhne festsetzen, urteilt der Europäische Gerichtshof. Für die Höhe des Mindestlohns in Deutschland hat die Entscheidung keine direkte Folgen.
Evelyn Palla will die Krise der Deutschen Bahn beenden – mit einschneidenden Maßnahmen. Gewerkschaftern gefallen solche Ankündigungen eigentlich nicht. Der EVG schon.
Am Donnerstag wurde ein Konzert des israelischen Philharmonie-Orchesters in Paris gestört. Vier Personen wurden festgenommen. Während viele den Vorfall verurteilen, hat die Linkspartei daran nichts auszusetzen.
Einst war sie Prestigeobjekt der VW-Granden. Jetzt ringen Volkswagen und die IG Metall um die künftige Nutzung der Manufaktur in Dresden. Die Gewerkschaft erhöht den Druck.
Unregelmäßigkeiten bei der Fraport-Betriebsratswahl sorgen für Streit. Der Machtkampf zwischen Verdi und Komba schadet Arbeitnehmern und Unternehmen.
Durch extreme Vermögensunterschiede drohe der Welt ein „Ungleichheitsnotstand“, sagt Nobelpreisträger Stiglitz. Er empfiehlt dem anstehenden G-20-Gipfel nicht nur ein neues Gremium, sondern auch weniger Deregulierung und weniger Privatisierung.
Zum Schuljahresbeginn hat Hessen neue Regeln für die Handynutzung an Schulen erlassen. Das Land will damit Kinder schützen und Pädagogen entlasten. Lehrerinnen und Lehrer ziehen eine erste Bilanz.
Die Demokraten-Hochburg New York wird laut übereinstimmenden Hochrechnungen künftig von einem 34 Jahre alten Muslim regiert. Zohran Mamdanis Erfolg ist eine Niederlage für Präsident Donald Trump.
Ein Fachaufsatz wirft brisante Fragen auf. Womöglich darf die Regierung den Mindestlohn nicht auf 13,90 und 14,60 Euro erhöhen
Die Bahn plant weiter am Tunnel unter dem Frankfurter Hauptbahnhof, Frankfurt diskutiert die Einführung einer Steuer und beim Flughafenbetreiber Fraport ist die Betriebsratswahl gestoppt. Der F.A.Z.-Podcast Rhein-Main Feierabend-Briefing informiert über die Themen der Region.
Viele Gewerkschaften vertreten die Auffassung, Arbeitgeber unterlägen bei Betriebsratswahlen einem „strikten Neutralitätsgebot“. Doch entspricht das auch der geltenden Rechtslage? Eine Einordnung.