Dank Daten erholt von Vortagsverlusten
Nach den Verlusten vom Vortag ist der deutsche Leitindex am Freitag fester aus dem Handel gegangen. Ein besser als erwarteter Ifo-Klima-Index sorgte bei den Anlegern für gute Stimmung.
Nach den Verlusten vom Vortag ist der deutsche Leitindex am Freitag fester aus dem Handel gegangen. Ein besser als erwarteter Ifo-Klima-Index sorgte bei den Anlegern für gute Stimmung.
Die europäischen Banken haben Kredite von rund 61 Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank vorzeitig zurückgezahlt. Experten hatten erwartet, dass die Rückzahlung doppelt so hoch ausfällt.
Der griechische Staat kann in diesem Jahr mit einigen Milliarden Euro an Hilfszahlungen der europäischen Partner rechnen, die aus den Gewinnen ihrer Notenbanken stammen. Das Geld ist dem Land zugesagt.
Die Opposition gegen die lockere Geldpolitik in den Reihen der amerikanischen Notenbank wird immer lauter. Der Ausstieg aus der Krisenpolitik beginnt. Es ist die kritischste Phase überhaupt.
Die Euronotenbanken kommen wahrscheinlich ohne Verlust aus der Abwicklung des Lehman-Sicherheiten. Grund für diese unerwartet günstige Entwicklung ist auch die Erholung des Verbriefungsmarkts.
Die Ruhe ist vorbei: Italien droht politisches Chaos. Das macht Anleger nervös. Muss am Ende die EZB einspringen?
Die Verhandlungen über die Struktur der europäischen Bankenaufsicht gehen in die heiße Phase. Die Personalstärke der Bankenaufsicht ist noch nicht geklärt und Frankreich wendet sich gegen starke Zentralisierung.
maf. FRANKFURT, 18. Februar. Die zwölf Sparda-Banken werten die strengeren Aufsichtsregeln für die Kreditwirtschaft als verfehlt.
Im Streit um die Wechselkurse haben die Finanzminister eine feinsinnige Unterscheidung getroffen. Doch die eigentliche Gefahr der Debatte ist die Überforderung der Geldpolitik.
Ohne starke Impulse zeigt der deutsche Aktienmarkt am Montagmorgen knapp behauptet. Nach dem G20-Treffen am Wochenende dürften die Anleger sich nun verstärkt auf die Wahlen in Italien am kommenden Wochenende konzentrieren, sagt Marktstratege Stan Shamu vom Broker IG. Auf dem Gipfel hatten sich die führenden Industrie- und Schwellenländer mit einem klaren Bekenntnis zu freien Wechselkursen gegen einen Abwertungswettlauf ausgesprochen.
Auch in Zukunft soll nicht mit Währungsmanipulation auf die in manchen Ländern schwierige Lage reagiert werden, sagt Bundesbankpräsident Jens Weidmann im Interview mit der F.A.Z. Außerdem sei auf Preisstabilität ausgerichtete Geldpolitik ein Beitrag zu stabilen Wechselkursen.
bes. LONDON, 15. Februar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Finanzmärkte beruhigt. Mindestens ebenso wichtig für die Investoren ist freilich, dass die ...
Kürzlich hatte EZB-Präsident Draghi den Eurokurs mit der Aussage belastet, die Aufwertung stelle ein Abwärtsrisiko für die Inflation dar. Vor dem G-20-Treffen will Bundesbankpräsident Weidmann nun Spekulationen über eine Zinssenkung zerstreuen.
Die heute vorgelegten Zahlen der Commerzbank zeigen noch einmal, wie schlecht es um die Bank steht. Um ein Zeichen zu setzen, verzichtet Konzernchef Blessing auf seinen Bonus. Doch in Wirklichkeit verdient er trotzdem deutlich mehr.
Nach dem Rücksetzer am Donnerstag ist der deutsche Aktienmarkt zum Wochenschluss kaum verändert in den Handel gestartet. Der Dax gab im frühen Handel um 0,06 Prozent auf 7626 Punkte nach.
Für den früheren Bundesbankpräsidenten Axel Weber ist es ein Heimspiel. Denn der Andrang zu seiner Rede am Mittwochabend ist groß.
Der Marktführer bei Tagesgeldkonten ING-Diba senkt den Zinssatz von 1,25 auf 1 Prozent. Insgesamt waren die Erträge von Tagesgeld noch nie so niedrig wie zur Zeit.
Nach enttäuschenden deutschen Konjunkturzahlen hat der Frankfurter Aktienmarkt am Donnerstag leichter eröffnet. Der Dax sank im frühen Handel um 0,1 Prozent auf 7702,2 Punkte. Der Euro rutschte um rund einen halben amerikanischen Cent auf Kurse unter 1,34 Dollar ab. Sinkende Exporte und Investitionen hatten die deutsche Wirtschaft im vierten Quartal mit minus 0,6 Prozent so stark schrumpfen lassen wie seit dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise nicht mehr. Viele Experten erwarten aber, dass die Talfahrt der Wirtschaft zu Beginn des neuen Jahres wieder endet. Das verhinderte deutlichere Verluste des Dax.
ruh. FRANKFURT, 13. Februar. Der ehemalige Bundesbankpräsident Axel Weber hat am Mittwoch ein düsteres Bild der Konjunkturaussichten im Euroraum gezeichnet und ...
Am Aschermittwoch sind die europäischen Aktienmärkte gut behauptet in den Handel gestartet. Der Dax zog um 0,1 Prozent an. Die Bayer-Aktien führten die Gewinnerliste mit einem Plus von 0,4 Prozent an. Das Unternehmen kann auf eine schnelle Zulassung seines Prostata-Krebsmittels Alpharadin in Amerika hoffen.
Viele Bewegung an den Devisenmärkten: Die G7 bekennt sich zu freien Wechselkursen. Das lässt Yen und Euro wieder aufwerten.
Die Grüne Insel gilt als die Erfolgsgeschichte in der Krise. Doch Irland war von Anfang an ein Sonderfall. Jetzt hat die EZB dem Land auch noch große Zugeständnisse gemacht. Da bleibt ein fader Nachgeschmack.
wmu. BRÜSSEL, 12. Februar. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will die geplanten direkten Kapitalhilfen für notleidende Banken aus Mitteln des ...
wie. MADRID, 12. Februar. Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, sieht „Anzeichen für eine Besserung“ in der spanischen Wirtschaft.
Der Streit über den adäquaten Wechselkurs großer Währungen hat die Kurse von Yen und Euro am Dienstag nach oben getrieben. Derweil haben die Kurse deutscher Aktien leicht zugelegt.
Am deutschen Aktienmarkt geht es weiter bergab: Der Dax verlor zum Start am Dienstag 0,2 Prozent auf 7621 Zähler, nachdem er schon am Vortag schwächer geschlossen hatte. Bislang gebe es wenig neue Impulse, der Markt dümple nur so dahin, sagte ein Händler. Im Blick hatten Anleger den angeschlagenen Industriekonzern Thyssen Krupp. Das Unternehmen hat wegen der schwachen Stahlnachfrage in Europa auch im ersten Quartal 2012/13 weniger verdient. Die Aktien notierten im Dax wenig verändert bei 17,74 Euro. Auf der Verliererseite standen die Autowerte: Daimler, Continental und BMW gaben jeweils 0,9 Prozent nach.
Den Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise beeindrucken die Reformen in den Krisenländern. Weil sich auch die Weltkonjunktur erholt, hofft er auf eine Trendwende im Euroraum.
Die Gruppe der sieben großen Industriestaaten steht kurz vor einer gemeinsamen Erklärung gegen politisch gesteuerte Wechselkurse, um Abwertungswettläufen entgegenzuwirken. Japan dürfte es schwer fallen, das Bekenntnis uneingeschränkt mitzutragen.
Der Dax hat zum Wochenaufatkt nicht an seine Erholung vom Freitag anknüpfen können. Nachdem der deutsche Leitindex nach anfänglichen Verlusten in die Gewinnzone gedreht war, verlor er am Ende 0,24 Prozent auf 7633,74 Punkte. Auch die Wall Street macht Pause, der Dow Jones notiert zum deutschen Handelsschluss leichter.
Die Finanzfachleute der G-30-Arbeitsgruppe hochkarätiger Banker warnen vor Defiziten in der Kreditvergabe. Die Gruppe fordert deshalb Reformen und neue Ansätze in der Aufsicht.
Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben zum Handelsstart am Montag den Rückzug angetreten. Der Dax notierte mit einem Abschlag von 0,2 Prozent auf 7636,2 Zähler knapp im Minus. Auf Impulse aus Asien mussten die Anleger zu Wochenbeginn ebenfalls verzichten, da die Börsen aufgrund eines Feiertags geschlossen blieben.
Heute treffen sich die Euro-Finanzminister, um über das schuldengeplagte Zypern zu beraten. Der Deutsche im EZB-Direktorium, Jörg Asmussen, drängt zu einem schnellen Hilfsprogramm.
wmu. BRÜSSEL, 10. Februar. Offiziell will die Eurogruppe in der zweiten Märzhälfte über ein Hilfsprogramm für Zypern entscheiden - damit ist im Streit über die ...
Nationalstaatliche Souveränität ist im Lauf der Eurokrise in Verruf gekommen. Zu Unrecht. Nichts schützt die Demokratie besser. Von Rainer Hank.
Ermuntert von starken Konjunkturdaten aus China und Amerika haben einige Anleger am Freitag bei europäischen und amerikanischen Aktien zugegriffen. Experten warnten jedoch vor überzogenen Erwartungen. Die Aktienbörsen hätten eine Verschnaufpause verdient.
„Kaputtsparen" durch zu starkes Sparen? Oder ist nur so die Sanierung möglich? Der IWF-Chefökonom Olivier Blanchard und die EZB streiten über eine Überlebensfrage.