Eine Welle geldpolitischer Lockerungen
An den Märkten nehmen die Kursschwankungen zu. Grund ist die gelockerte Politik von 13 Zentralbanken, die für Nervosität an den Finanzmärkten sorgt. Die amerikanische Fed erwartet aber höhere Zinsen.
An den Märkten nehmen die Kursschwankungen zu. Grund ist die gelockerte Politik von 13 Zentralbanken, die für Nervosität an den Finanzmärkten sorgt. Die amerikanische Fed erwartet aber höhere Zinsen.
Vormittags eine kurze Zeremonie und dann zurück an die Arbeit: Die Europäische Zentralbank will ihre offizielle Eröffnung im März schlicht halten. Hat es etwas mit den angekündigten Protesten zu tun?
Nach seinem Treffen mit EZB-Chef Draghi gibt sich der griechische Finanzminister Varoufakis zuversichtlich. In einem Interview bittet der die Deutschen zudem: „Hören Sie an, was wir zu sagen haben.“
Getrieben von einer weiteren Geldspritze der Europäischen Zentralbank ging es für den Dax zuletzt weiter von Rekord zu Rekord. Nun zeigt er vor der Marke von 11.000 Punkten sichtlich Respekt.
Ein wichtiger Teil des Athener Schuldenplanes besteht offenbar in einem kurzfristigen Überbrückungskredit, den die EZB erlauben müsste. Die lehnt das laut einem Zeitungsbericht ab.
Die neue griechische Regierung will an diesem Mittwoch in Brüssel für ihren Kurs im Schuldendrama werben. An einer deutlichen Entlastung will der neue Ministerpräsident Tsipras festhalten.
Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis tourt durch Europa. Nun kommt er auch nach Deutschland – um mit Finanzminister Schäuble über einen Schuldenerlass zu verhandeln. Den beiden stehen schwierige Gespräche bevor.
Die Geldflut der EZB und die Hoffnung für Griechenland machen es möglich: Der deutsche Leitindex hat noch einmal deutlich einen draufgelegt. Er könnte sogar die Marke von 11.000 Punkten knacken.
Erstmals verrät die neue griechische Regierung, wie sie den Schuldenstreit beilegen will: mit speziellen neuen Wertpapieren. Und mit höheren Steuereinnahmen. Dazu meldet sich Bundeswirtschaftsminister Gabriel.
Der Euro wertet wieder auf. Eine Schweizer Zeitung berichtet, die Nationalbank wünsche sich einen bestimmten Wechselkurs. In der Geschichte gibt es dafür Vorbilder, die nie offiziell kommuniziert wurden.
Bald brauchen sie selbst einen Giro-Hero: Die niedrigen Zinsen machen Sparkassen und Volksbanken nämlich das Geschäft kaputt. Lange halten sie das nicht mehr durch.
Der starke Trend aus dem Januar hält an: Der Dax schließt am Montag abermals auf Rekordhoch. Sorgen über die Weltwirtschaftslage und die Politik Griechenlands werden wenig beachtet.
EU-Kommissionschef Juncker und auch die Bundesregierung sind wohl bereit, die Troika-Kontrolleure in ihrer jetzigen Form nicht nochmal nach Athen zu schicken. Das liegt aber nicht nur an den Griechen. Die wiederum sind ohnehin nicht dagegen, überwacht zu werden, sagt ihr Finanzminister.
Griechenlands Finanzminister Giannis Varoufakis wird in Paris zum geschmeidigen Diplomaten. Die Griechen wollen auf die nächste Kredittranche verzichten, kündigte er an. Äußerst moderat äußerte er sich auch gegenüber Deutschland. In Kürze will er sich mit Finanzminister Schäuble treffen.
Jean-Claude Juncker bereitet Verhandlungen mit Athen vor. Der EU-Kommissionspräsident hat auch schon eine Idee, wo Geld herkommt.
Die Schattenmitgliedschaft der Schweiz im Euro ist vorbei. Gut so.
Dänemark will nicht, dass seine Währung gegenüber dem Euro weiter aufwertet. Deswegen ergreift das Land eine ungewöhnliche Maßnahme - es macht einfach zunächst keine neuen Schulden mehr.
Der neue griechische Finanzminister geht auf Konfrontationskurs zu den Euro-Partnern. Und Russland macht ein überraschendes Angebot.
Anleger sollten nur bei Aktien mit neuen Investment-Kaufsignalen einsteigen - im Dax sind das etwa Linde und Deutsche Börse, im M-Dax der Maschinenbauer GEA. Die Technische Analyse.
Politik ist der Kampf um die Deutungshoheit. So auch gestern bei Maybritt Illner. Vielleicht solle man es mal mit mehr Wissenschaft versuchen – und den griechischen Finanzminister einladen.
Wenn die EZB offiziell ihren Neubau eröffnet, will die Blockupy-Bewegung demonstrieren. Anmelder Wilken will die Feier in einem „Tag unseres Protest gegen die Troika-Krisenpolitik verwandeln“.
Griechenland muss sich weiter an die Spielregeln halten, fordert die Europäische Zentralbank. Auch könne die Laufzeit der von der EZB gekauften Anleihen nicht verlängert werden.
Der Sparkurs in der Währungsunion ist zu hart, die Anleihekäufe der EZB sind richtig und eine Fiskalunion muss her: Der britische Notenbankchef Mark Carney bringt ungewöhnlich deutliche Kritik auch an der Bundesregierung an.
Die Bundesbank kann bei der Bezahlung ihrer Mitarbeiter nicht mit den hohen Gehältern der Europäischen Zentralbank mithalten. Dort könnten Ökonomen für vergleichbare Tätigkeiten das Doppelte verdienen, klagt ein Bundesbank-Vorstand.
Griechenlands neuer Finanzminister Varoufakis provoziert. Am Ende werde Deutschland zahlen müssen, droht er. Die Sparpolitik nennt der linke Wirtschaftsprofessor „fiskalisches Waterboarding“. Und Frankreich führe mit Deutschland einen „Todestanz“ auf.
Nach der Freigabe des Wechselkurses vor fast zwei Wochen lassen sich erste Anhaltspunkte dafür finden, dass sich die Situation am Schweizer Kapitalmarkt wieder einpendelt.
Der Aktienmarkt steht am Dienstag unter Druck. Vor allem die ungünstig aufgenommenen Ergebnisse von Siemens belasten den Markt.
Die bevorstehende Notenbanksitzung wird zeigen, ob die Fed weiter in Richtung Zinserhöhungen marschiert. Oder ob sie erst noch auf die Inflation wartet, die nicht kommen will.
Griechenlands Gläubiger sehen jetzt die neue Regierung in Athen am Zug. Sie müsse die bisherigen Absprachen einhalten. Dann könnte es aber neue Hilfen geben.
Anleger schaffen ihr Geld weiter in die Schweiz. Daran ändern auch die Strafzinsen der Notenbank nichts. Obwohl sie den Euro-Mindestkurs aufgegeben hat, interveniert sie wohl weiter.
Auf der Kölner Möbelmesse stellten die deutschen Design-Marken ihre Neuheiten vor. Damit wollen sie vor allem das Ausland für sich gewinnen. Billigimporte und die veränderten Einrichtungsvorlieben hierzulande machen den Herstellern zu schaffen.
Die Aktionäre der Deutschen Bank meutern: 2014 hat der Finanzkonzern ein Drittel seines Börsenwertes verloren. Wenn die Spitzenleute Jain und Fitschen nicht bald liefern, ist die Geduld der Eigentümer am Ende.
Unter Verzicht auf die religiöse Eidesformel ist der Syriza-Vorsitzende Alexis Tsipras vereidigt worden. Er schwor, den Interessen Griechenlands zu dienen.
Es war zwar irgendwie seit langem erwartet, aber es reichte doch, um den DAX klar auf ein neues Allzeithoch zu schieben. Der nach der Aufhebung des Schweizer-Franken-Euro-Mindestkurses erreichte Vorwochenschlusskurs von 10.168 Punkten war das erste Allzeithoch des Jahres 2015, die abgelaufene Woche lieferte gleich an allen fünf Tagen weitere Rekorde. 10.242, 10.257, 10.299, 10.346 und 10.650 lauteten die Allzeithochs Nummer zwei bis sechs des laufenden Jahres. Der Wochengewinn des DAX summierte sich auf 4,7%.
Schon lange bevor Alexis Tsipras die Regierungsgeschäfte in Athen übernimmt, steht die wichtigste Station seines Fahrplans bereits fest. Denn im Februar läuft ein Teil des Hilfsprogramms aus. Ratschläge könnte sich Tsipras aus Zypern holen.