Griechische Revolvertaktik
Am Montag verhandelt Griechenland mit den Euro-Staaten. Die Regierung will sich an keine Vereinbarung halten und erpresst die Partner mit der Drohung des Euro-Ausstiegs. Wer nachgibt, treibt radikalen Parteien Wähler zu.
Am Montag verhandelt Griechenland mit den Euro-Staaten. Die Regierung will sich an keine Vereinbarung halten und erpresst die Partner mit der Drohung des Euro-Ausstiegs. Wer nachgibt, treibt radikalen Parteien Wähler zu.
Die Finanzpolster von Renten- und Krankenkassen könnten bald schrumpfen. Sie wollen gegensteuern, doch die Hände sind ihnen gebunden. Verbrennen sie das Geld der Beitragszahler?
Nun soll die Troika schuld sein an Griechenlands Krise. Sind da wirklich nur hochbezahlte Eierköpfe mit Kontrollzwang am Werk? Und wenn ja, wäre das so schlimm?
Am Montag beginnt die entscheidende Runde um den „Grexit“. 18 Euro-Staaten stehen gegen die Griechen. Bisher hat Athen noch immer gewonnen.
Bald will die EZB mit ihren Anleihekäufen starten. Das Beispiel Japan lässt nichts Gutes für den Erfolg der EZB erwarten.
Können sich die Gläubiger mit Athen auf einen Kompromiss einigen? Griechenland sendet verwirrende Signale. Sicher ist: Die verhasste „Troika“ hat einen neuen Namen.
Die neue griechische Regierung redet wieder mit der Troika, die aber nicht mehr so heißen darf. Griechenlands Regierung will auch die OECD aufwerten, doch Deutschland lehnt das ab.
Zwischen Griechenland und seinen Gläubigern gibt es eine erste Annäherung: Die Gespräche über Athens Schulden sollen wieder aufgenommen werden. Auch die Kontrolleure kommen wieder ins Spiel.
Geld kommt sicher - aber kommen auch Kontrollen? Das klärt sich am Freitag über Griechenland.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat beim EU-Gipfel in Brüssel Kompromissbereitschaft im Schuldenstreit mit Athen signalisiert. Gleichzeitig gibt es eine erste Annäherung zwischen Athen und der Troika.
Für die griechischen Banken wird die Luft immer dünner. Die EZB hat daher den Rahmen für Notkredite nach Informationen der F.A.Z. schon wieder erhöht.
Mit jeder gescheiterten Verhandlung wird ein Euro-Austritt der Griechen wahrscheinlicher. Europa könnte diesen Schritt wohl ohne großen Schaden überstehen. Griechenland selbst wohl eher nicht.
Ausgerechnet vor der Europäischen Zentralbank hat das Blockupy-Bündnis die Pläne für den Protest vorgestellt. Ein Ziel ist es, dass am Tag der Eröffnung niemand das Gebäude betreten kann. Doch vorerst kam der Sicherheitsdienst der EZB.
Bleibt den Deutschen am Ende nichts übrig, als den Euro zu verlassen?
Griechenland hat eine Diskussion über die Zukunft der Troika angezettelt. Die EU-Kommission könnte eine stärkere Rolle bekommen und der Name sich ändern. Doch eine Abschaffung des Kontrollgremiums ist nicht realistisch.
Die G20 wollen entschieden gegen die weltweite Wirtschaftsflaute vorgehen. Die Inflation in China fällt auf ein Fünf-Jahrestief. Die Sorgen um die Euro-Zone drücken den Nikkei ins Minus.
Zwei Wochen ist der griechische Regierungschef Tsipras erst im Amt, doch hat er in dieser Zeit vor allem in Europa für viel Wirbel gesorgt. Jetzt stellt er sich seinem Parlament zum Vertrauensvotum.
Die unklare Lage in Griechenland hat die Rekordjagd am deutschen Aktienmarkt erst einmal beendet. Viele Anleger machten nach dem guten Lauf in den vergangenen Wochen Kasse.
Der deutsche Aktienindex erreicht ständig neue Höchststände. Das hat nichts mit übertriebener Euphorie zu tun. Die Investoren können einfach nur gut rechnen.
Die amerikanischen Arbeitslosenzahlen verhelfen der japanischen Börse zu Gewinnen. Der Glashersteller Corning verspricht kratzfestere Smartphone-Displays.
Griechenlands Ministerpräsident Tspiras will eine Verlängerung des EU-Rettungsprogramms nicht akzeptieren. In seiner Regierungserklärung verspricht er, die „Wunden der Sparpolitik“ zu heilen. Dafür fordert Tsipras dringend frisches Geld.
Die Europäische Zentralbank hält ihre offizielle Eröffnung im März schlicht. Vieles weist darauf hin, dass die EZB erst groß feiern wollte. Das wirft die Frage auf, was ließ das Fest schrumpfen.
Es gibt kein Recht auf einen Zins. Aber es gibt viele Möglichkeiten, den niedrigen Zinsen zu entkommen. Mehr als einen Notgroschen braucht es nicht auf dem Tagesgeldkonto.
Vor dem amerikanischen Arbeitsmarktbericht wagen sich die Dax-Anleger kaum aus der Deckung. Einer der größten Gewinner ist bisher die Commerzbank-Aktie.
Obwohl die EZB ihren Neubau nur in bescheidenem Rahmen eröffnet, wollen Zehntausend dagegen demonstrieren. Der Plan, nur eine kleine Feier zu veranstalten, wirft aber neue Fragen der Sicherheit auf.
Die EZB akzeptiert griechische Staatspapiere nicht mehr als Sicherheit für Kredite an Geschäftsbanken. Das ist immerhin ein Warnschuss an die neue griechische Regierung.
Zum vierten Mal in diesem Jahr senkt Dänemarks Zentralbank ihre Zinsen. Der neue Satz liegt weit im negativen Bereich.
Die Europäische Zentralbank hat der griechischen Notenbank einen großen Spielraum für Notfallkredite an griechische Geschäftsbanken eingeräumt. Von einer Obergrenze von 60 Milliarden Euro ist die Rede.
Ein deutliches Warnsignal an die neue Athener Regierung: So wird die Aufkündigung von Sonderregeln für Griechenland durch die EZB an den internationalen Börsen gesehen. Die griechischen Aktienmärkte stehen unter Druck.
Die Sitzverteilung ist ein Fehler - mit demokratischen Grundsätzen lässt sich eine Vorherrschaft der kleineren Staaten kaum vereinbaren.
Die Wachstumsaussichten sind etwas besser als erwartet, die Preise werden nach der aktuellen Prognose der EU-Kommission aber weiter fallen: 2015 könnte die Eurozone zeitweise in die Deflation rutschen.
Den Aktienmarkt hat die Zurückhaltung der EZB gegenüber Griechenland bislang wenig beeindruckt. Der Dax verlor mit Minus 0,2 Prozent nur leicht. Auch der Euro erholte sich wieder etwas.
Die EZB hat überraschend den Zugang der griechischen Banken zu frischem Zentralbankgeld erschwert. Diese neue Nachricht verunsichert die Euro-Anleger. Die Gemeinschaftswährung verliert weiter an Wert.
Unter Anspielung auf die deutsche Geschichte wirbt der griechische Finanzminister in Berlin um Unterstützung. „Wenn man eine stolze Nation zu lange demütigt, dann gärt es in dieser Nation irgendwann“, sagte Varoufakis. Zuvor hatte die EZB eine Ausnahmeregelung für Griechenland gestoppt.
Der neue griechische Finanzminister will seinem deutschen Kollegen Schäuble einen Schuldenschnitt schmackhaft machen. Bei „Anne Will“ werden wir schon vorher in die Geheimnisse der europäischen Krise eingeweiht.
Griechische Staatsanleihen können in Zukunft nicht mehr als Sicherheit für EZB-Kredite genutzt werden. Die Zentralbank zweifelt am Athener Reformwillen - und sorgt für ein kleines Erdbeben an den Kapitalmärkten.