EZB geht beim Anleihekauf mehr ins Risiko
Im Fall einer Staatspleite wird die Notenbank keinen bevorrechtigten Gläubigerstatus durchsetzen. Das erwarten zumindest viele Ökonomen.
Im Fall einer Staatspleite wird die Notenbank keinen bevorrechtigten Gläubigerstatus durchsetzen. Das erwarten zumindest viele Ökonomen.
Morgen sollen die Euro-Finanzminister das neue große Hilfsprogramm für Griechenland auf den Weg bringen. Was aber passiert, wenn es noch irgendwo hakt? Die EU plant vorsichtshalber weiter an einer Brückenfinanzierung.
Die Regierung zögert mit der Zustimmung zum Rettungspaket für Athen. Zum Problem für die Kanzlerin wird die Rolle des IWF.
Die chinesische Notenbank wertet die eigene Währung ab. Manche fürchten, andere Länder könnten folgen. Ein Abwertungswettlauf bringt am Ende nur Verlierer, zeigt die Geschichte.
Die sinkenden Wechselkurse können die Urlaubsplanung ziemlich verhageln. So ist ein Urlaubsziel wie Amerika gut 20 Prozent teurer als noch im Vorjahr. Griechenland ist hingegen besonders gefragt.
Obwohl die Notenbank die gestrige Senkung des Referenzkurses als einmalige Maßnahme bezeichnet hat, legt sie heute noch einmal nach. Der Yuan verliert deutlich. Die Angst vor einem Währungskrieg wächst.
Peking reagiert auf schwache Exportdaten: Die Notenbanker veranlassen einen Kursrutsch der Landeswährung. Nach der Entscheidung gehen auch in anderen Schwellenländern die Devisenkurse auf Talfahrt.
Die Unterhändler der Institutionen staunen: In Griechenland geht es auf einmal voran mit den lange aufgeschobenen Reformen. Durch die Flure der Ministerien in Athen weht ein Geist der Eintracht.
Europas Politiker erlassen Griechenland die Schulden nicht. Aber glaubt irgendjemand noch, dass Griechenland seine Schulden je zurückzahlen kann?
Demnächst werden die griechischen Banken saniert oder abgewickelt. Die Rechnung wird saftig – vor allem für uns Steuerzahler.
Seine Spekukationen vor der Finanzkrise machten John Paulson zur Legende. Doch jetzt verbietet eine Bank ihren Finanzberatern, Geld bei Paulson anzulegen.
Zu Zeiten von Schwarz-Gelb war die FDP noch für einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone. Heute kommt sie zu einer anderen Einschätzung.
Griechenland braucht Geld. Über die Bedingungen für ein neues Hilfspaket verhandelt das Land derzeit mit seinen Geldgebern. Das alles dauert zu lange, meint die Bundesregierung. Die EU-Kommission hält dagegen.
Der Zeitplan für ein drittes Hilfspaket ist einem Zeitungsbericht zufolge nicht mehr zu halten. Die Regierung in Athen versuche, umstrittene Reformen zu verschieben.
Auf Bankaktien waren die deutschen Anleger am Dienstag schlecht zu sprechen. Bei der Deutschen Bank lasteten Geldwäsche-Ermittlungen auf den Kursen. Der Dax schloss aber nahezu unverändert bei 11.456 Punkten.
Kurz vor den Ferien beschleunigt die Europäische Zentralbank ihr Anleihe-Kaufprogramm etwas. Doch das soll nicht so weitergehen.
Der Sachverständigenrat fordert ein Insolvenzrecht für Staaten. Dabei wäre eine weitere politische Integration in der Währungsunion wichtiger. Ein Standpunkt.
Lange hatte China die Börsenkurse mit lockerer Geldpolitik und Propaganda nach oben getrieben. Nun stehen Privatanleger vor dem Ruin. Und fühlen sich von Peking betrogen.
Zwar hat die Arbeitslosenquote in den Vereinigten Staaten einen Tiefstand erreicht, dennoch spiegeln sich die guten Perspektiven nicht in der Konsumneigung der Amerikaner wieder. Zeit für eine Zinswende?
Die Wirtschaftsweisen stellen sich gegen die Einrichtung eines europäischen Schatzamts. Derartige kurzfristig wirksame Integrationsschritte würden Gefahren in der längeren Frist bergen, schreiben vier der fünf Ökonomen in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Ein Außenseiter dominiert die ausgewogenen Mischfonds mit seinem Schwerpunkt Italien. Doch das Risiko ist sehr hoch. Die meisten Anleger wollen vor allem Langeweile.
Deutschland schaltet in den Urlaubsmodus. Doch: Tote am Strand von Tunesien, Krise in Griechenland und ein starker Dollar, der Tage in Amerika verteuert. Verdirbt das die Ferienstimmung?
Die Agentur Moody’s Analytics sagt, dass die expansive Geldpolitik der Zentralbanken die Immobilienmärkte zum Überhitzen bringe. Es könnte sich eine Preisblase bilden - vor allem in Deutschland, England und Norwegen.
Das dritte Hilfspaket steht auf dem Programm: Nun können die Detail-Verhandlungen dazu zwischen der griechischen Regierung und den Gläubigern losgehen. Aus der Troika wird eine Quadriga, Syriza steht vor der Zerreißprobe und die Zeit drängt - mal wieder.
Griechenlands Schuldenlast kann und muss im Euroraum erleichtert werden. Das ist rechtlich auch ohne Grexit möglich. Bei den Verhandlungen mit Athen sollte dies Thema sein. Ein Gastbeitrag.
Nein, die amerikanischen Volkswirte denken über Griechenland nicht alle wie Paul Krugman - sagt der deutsche Forscher Rüdiger Bachmann. Er spricht über den Schuldenstreit, Aktivismus und Hans-Werner Sinn.
Die Europäische Zentralbank hat nach Informationen der F.A.Z. abermals die Notkredite für griechische Banken erhöht. Ohne die Nothilfen könnten die griechischen Banken nicht mehr öffnen.
Die Entwicklung Griechenlands wird nach der Einigung mit den Gläubigern als „stabil“ eingestuft. Doch die Bonität des Landes beinhaltet weiter „erhebliche Risiken“.
Die Europäische Zentralbank kauft Wertpapiere für rund 60 Milliarden Euro im Monat, um eine Deflation zu verhindern. Zu viel sollte man sich von diesem Programm nicht versprechen.
Deutschland geht es wirtschaftlich besser denn je und Fachleute rechnen mit einem soliden Wachstum. Zum Schwarzmalen besteht also kein Grund, zum Mahnen aber schon.
Die Entspannung in der griechischen Schuldenkrise hat dem Dax einen positiven Wochenauftakt beschert. PayPal feiert in New York einen soliden Börsenstart und Gold-Anleger schauen sorgenvoll auf ihre Positionen.
Trotz seines Kurswechsels vertrauen die meisten Griechen Alexis Tsipras fast blind. Der Ministerpräsident ist das einzige politische Kapital, das Griechenland noch besitzt.
Beim IWF war eine wichtige Rate schon seit fast 3 Wochen überfällig. Auch bei der EZB war heute ein hoher Rückzahlungsbetrag fällig. Nun hat Griechenland bezahlt.
Finanzministerium und Bundesbank veröffentlichen ihre Monatsberichte. In Zürich kommt das Exekutivkomitee der FIFA zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen.
Grün für alle im Schatten der Europäischen Zentralbank. Doch ein grünes Idyll ist es nicht geworden - das war auch dem Grünflächenamt klar.
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